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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Auf zum suedlichsten Punkt Oesterreichs


Paraszczak
13.09.2005, 10:07
Geplant seit nun schon fast mehr als einem Jahr, jetzt endlich vollendet.
Wegen des fruehen Schnees im Vorjahr und der schlechten Wetterbedingung im diesem Fruehjahr erst jetzt gelegt.
Aber ich hoffe noch rechtzeitig fuer die herbstliche Wandersaison. 8)

Die Wanderung ist nicht wirklich schwer. Ich glaube auch, dass die 4 1/2 Sterne Terrain zu hoch veranschlagt sind. 4 Sterne sollte auf jeden Fall ausreichen.

Bergfuechse moegen meine weiteren Worte belaecheln, fuer 08/15 Wanderer (also Leute wie mich) koennten nachstehende Ausfuehrung hilfreich zur Tourenbewertung sein: :wink:

Mehr als ein gutes Schuhwerk und ein wenig Ausdauer sind fuer die Standardvariante nicht wirklich erforderlich.
Es geht los bei ca. 1050 m Seehoehe in leicht bewaldetem Gebiet. Nach ca. 150 hm weicht der Wald den Felsen. Dann wirds kurzfristig ein wenig steiler.

Auf Hoehe von WP3 und WP4 wirds etwas flacher und grasiger. Hie und da ein paar Baeume, aber nicht so laestig als dass sie einem die Sicht nehmen.

Spannend wirds dann nach ca. 600 m auf 1650. Ab hier wieder etwas steiler und der Untergrund geroellig. Wer das Bergaufgehen in dem Geroell nicht so mag, kann daneben auf den groesseren Brocken gemuetlicher aufsteigen!

Die via ferrata auf bei der Abzweigung bei WP5 ist nichts wirklich Aufregendes. Ich bin nur gerade auf dem Klettertrip, daher hab ich mich da auch gleich hinaufbegeben. Endet leider in einer Sackgasse. :oops:

Der Weg zu WP6, WP7 und WP8 sind als Erholung zu betrachten. Aussicht bewundern und Luft holen fuer den letzten Anstieg ist gefragt.

Freundlicherweise ist auf den letzten Metern zu WP9 ein Stahlseil gespannt, an dem man sich entlanghanteln kann. Klettersteigset ist dafuer NICHT erforderlich.

Bei WP9 kommt vom Nordosten her ein Klettersteig. DORT NICHT runtergehen. Weiter Richtung Sueden fuehrt ein weiterer Klettersteig rauf auf den Kriz. Zu dichte Wolken um den Gipfel haben mich aber von einer Besteigung abgehalten.

Von WP9 wieder runter zu WP8 hat man die Moeglichkeit, ein recht kleines Geroellfeld runterzugleiten. 8) :lol: Das spart Kraft. Denn leider sind die Brocken ab WP7 und WP6 zu gross, als dass man hier im Geroell runterlaufen koennte.

Die alternative uber den Jencksattel und die Baba bin ich nicht selber gegangen, sondern habe den Tipp von einem einheimischen Alpinisten. Wem also der Auf- und Abstieg auf ein und derselben Strecke zu oed ist, kann sich so Abwechslung verschaffen. Die Laenge der Strecke und die Anzahl der hm steigen dabei natuerlich.

Falls jemand keine ÖK 50 Karte von Oesterreich besitzt: Austrian Map online (http://www.austrianmap.at/tp.asp?s=12|94812|137726|0)

Trotz des Versuches, die Berechnungen so einfach wie moeglich zu machen, sind ein Haufen Variablen zusammengekommen. Sollte aber dennoch loesbar sein.

Abschliessend noch der Link zur Cachebeschreibung (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=3a122262-194f-4445-a496-1b4707ba6828)

Viel Spass!

Paraszczak
13.09.2005, 10:18
Was ich noch vergessen habe: Waehrend meiner Tour habe ich am Sattel zwei slowenische Wanderer und beim Runtergehen weitere zwei Wanderer, die hier zu Hause sind, getroffen.

Also auch ideal fuer jene, die gerne Ruhe um sich haben und nicht Massen von Leuten treffen wollen.

cezanne
13.09.2005, 18:34
Bergfuechse moegen meine weiteren Worte belaecheln, fuer 08/15 Wanderer (also Leute wie mich) koennten nachstehende Ausfuehrung hilfreich zur Tourenbewertung sein: :wink:


Zunaechst einmal mein Lob fuer diese gute Idee Naeheres zur Tour mitzuteilen. :)


Deine Hinweise koennten allerdings fuer einen groesseren Kreis interessant sein als jene, die Du hier erreichst (z.B. insbesondere Touristen aus dem Ausland). Ich vermute Du moechtest die Cachebeschreibung nicht erweitern und damit verlaengern. Wie waere es mit einer Notiz auf der Cache-Seite und/oder einer Anmerkung am Ende der Cachebeschreibung, die auf diesen Thread verweisen?

Da sich die meisten auf eine solche Tour sowieso vorbereiten muessen, ist es nicht weiter schlimm, wenn die zusaetzlichen Informationen nicht Teil der Cachebeschreibung selbst sind.



Eine kleine Randbemerkung zum Schluss:
Was die Bezeichnung "0815 Wanderer" betrifft, erlaubst Du mir die Nachfrage (nicht boese oder negativ gemeint, sondern eine reine Neugierfrage): Wenn jemand, der Klettersteige geht, gerade auf dem Klettertrip ist, Geroellfelder abfahren kann, die schwierigen Kaerntner Caches bewaeltigt etc, ein 0815 Wanderer ist, welche Bezeichnung bleibt dann fuer jene Leute uebrig, deren Koennen zwischen dem Deinen und dem meinen liegt? (wie ich zu bezeichnen bin, wage ich gar nicht zu fragen - da gilt vermutlich die Kategorie "Sollte zu Hause bleiben" eines bekannten Geocachers).


Cezanne

Paraszczak
13.09.2005, 20:35
Hi cezanne!

Erstmal Danke fuer Deine konstruktive Kritik. Wie Du richtig angenommen hast, wollte ich die
Cachebeschreibung nicht derart verlaengern. Habe mich selber schon auf Cachingtrips mit
mehrseitigen Anleitungen rumgeschlagen (und verblaettert und dann falsch weitergerechnet...).
Mir persoenlich ist sie eh schon fast zu lange, aber weiter konnte ich sie nicht kuerzen.
Ausserdem war ich schlichtweg zu faul, dafuer auch noch die englische Uebersetzung zu kreieren. :oops:

Das mit dem Link auf weiterfuehrende Informationen ist ne gute Idee. :idea:
Die werd ich wahrscheinlichst in die Tat umsetzen!

08/15: Damit sind Wanderer angesprochen, die gerne auch 08 bis 15 Hoehenmeter auf sich nehmen... :twisted:

OK... Spass beiseite.
Unter Bergfuchs zaehl ich jenen Schlag von Menschen, die als erstes nach dem Licht der Welt das
Gipfelkreuz eines 2000ers erblickt haben, danach von der Mutter wie von einer via ferrata abgeklingt
haben, statt Muttermilch eiskaltes Hochgebirgsquellwasser genuckelt haben und statt Sandburgen
diese komischen Gipfelpyramiden gebaut haben. Jene haben wahrscheinlich unter 'Baba' auch ganz
was anderes gemeint, obwohl sich ihre Vaeter gefreut haben wie bloed. :lol: :lol:

Dann kommt die breite Masse, zu der auch ich mich zaehle. Meine erste Bergtour seit dem Bundesheer
hab ich vor ca. 2 Jahren hinter mich gebracht, und zwar auf den Mangart. War auch einer meiner
ersten Caches die ich gemacht habe. Klettersteig? Am 27.08.2005 hab ich mich erste Mal seit dem BH
wieder mal daran versucht! (Wenn :!:speedstar:!: das gewusst haette, waere er wahrscheinlich nicht mit
mir den 'Luft unter den Sohlen' gegangen). Und ein Geroellfeld ist das Beste, was einem faulen Sack
wie mir passieren kann. Da muss man nichts koennen. Einfach nur reinstellen und runterrutschen.
Dachte selber nicht dass es funktioniert. :!:Jurko:!: hats mir gezeigt.

Ein 'sollte zu Hause bleiben' gibts bei mir nicht. Am ehesten traefe aus meiner Sicht
ein 'juckt mich schon, bin mir aber noch nicht sicher genug' zu.

Fuer diese Kategorie gilt meiner Meinung nach: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es gibt
reichlich Trainingsvarianten mit weniger Hoehendifferenz in unmittelbarer Naehe und
in ganz Oesterreich verstreut.