Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : orf (oe1 - leporello ) hat interesse bekundet
theplank
02.03.2004, 13:20
:lol: gerade leporello ... :lol:
>> bitte nicht als leporello-affront betrachten, einige wissen warum ich :lol: !
ich habe am freitag folgendes mail erhalten:
Ich bin Mitarbeiterin der Sendung Leporello auf Oe 1 und bin gerade auf Geocaching in Oesterreich gestossen (habe Jahre in den USA verbracht, wo ich schon viele Geocacher kennengelernt habe). Haettest Du, haetten Sie Lust auf Interview bzw. weiterfuerhende Info etc?
meine heutige antwort:
nachdem auf dem orf-regionalsender
kärnten vor einiger zeit ein diesbezüglicher beitrag mit interview gesendet wurde,
freut es mich, daß nunmehr auch das überregionale oe1 interesse an diesem je
nach gewünschter ausprägung spiel, hobby oder sport bekundet.
ich stehe der verbreitung des geocachings aufgrund mannigfaltiger aspekte grundsätzlich
sehr positiv gegenüber, gleichzeitig habe ich jedoch auch einige diesbezügliche bedenken.
verstehen sie dies bitte jedoch nicht als geheimniskrämerei oder wissensdünkel
sondern vielmehr als besorgnis hinsichtlich geolittering u.ä. mit anschließender entsprechender
enttäuschung bzw. den daraus eventuell resultierenden problemen.
gestatten sie mir bitte daher mich mit der österreichischen community vor eventueller
zusage abzustimmen bzw. rücksprache zu halten. sie finden diese community (zumindest einen
teil der in .at aktiven geocacher unter folgender adresse: http://arts-states.7to.de/gc-forum/.
sobald (hoffentlich bald!) ein gemeinsamer nenner gefunden wurde, werde ich mich bei ihnen melden.
imho spricht nichts gegen einen bericht, ganz im gegenteil.
wie steht ihr grundsätzlich dazu (poll)?
auf einige punkte sollte in jedem fall bedacht genommen werden (reihenfolge ist keine wertung):
- vor erster suche eventuell kontakt mit aktiven
- einiges suchen vor 1. verstecken
- physische limits nicht unterschätzen
- gefahr der landschaftsvermüllung
- ...
bitte um rege teilnahme am poll und brainstorming!
liebe grüße
wolfgang
Ja, denn
1. Ö1 hat ohnehin kaum Hörer/innen (und noch weniger solche mit GPS - aber das ist eine Vermutung);
2. wir brauchen dringend frische Caches in Linz und Umgebung; :D
3. könnten wir einen Bericht auf Ö3, Ö2, KroneHit oder in (horribile dictu!) "25-dasMagazin" etc. ohnehin nicht verhindern...
BS
theplank
02.03.2004, 15:49
@ oe1 lauscher
oe1 hat ebendiese! siehe mitgliederliste + zumindest mich
@ nix verhindern
eben deswegen wäre es sinnvoll die informationen
zu "steuern" bzw. in die richtige bahn zu lenken.
als exklusiv(er) oe1- und fm4-lauscher kenn ich den rest
gar nicht inhaltlich.
@ 25-das magazin
:?: :?: :?:
RedHunters
02.03.2004, 16:09
oe1 hat mit sicherheit die anspruchvolleren hoerer,
die dann sicher auch anspruchvollere caches legen als die ramsch- und schrei- gemeindemitglieder von oe3 und konsorten.
wenn dann oe1 oder fm4 irgendwann spät in der nacht.
Und zum punkt zuerst finden dann verstecken kann ich nur sagen dass ich sowieso nicht verstehe dass jemand hergeht und einen cache versteckt aber keine ahnung hat, weil noch keinen gefunden, was usus ist.
2. wir brauchen dringend frische Caches in Linz und Umgebung;
jaja ich mach ja eh bald :D
RedHunters
Und zum punkt zuerst finden dann verstecken kann ich nur sagen dass ich sowieso nicht verstehe dass jemand hergeht und einen cache versteckt aber keine ahnung hat, weil noch keinen gefunden, was usus ist.
Da fühl ich mich ein wenig angesprochen. Aber wenn die Gegend abgegrast ist (bis auf 2, wovon der eine privat und der andere mit Rechenaufgabe ist :cry: ), ist's halt bitter. Deshalb bitte ich um Initiative der anderen UACs, sonst muss ich noch mehr Simpel-Caches legen... :P
jaja ich mach ja eh bald :D
Ihr habt wenigstens einen guten Grund :D
Ergriffenheit,
BS/2
Und zum punkt zuerst finden dann verstecken kann ich nur sagen dass ich sowieso nicht verstehe dass jemand hergeht und einen cache versteckt aber keine ahnung hat, weil noch keinen gefunden, was usus ist.
Es ist zwar nicht der Idealfall, wenn man mit dem Verstecken beginnt bevor man eine hinreichende Sucherfahrung hat, aber in Gegenden mit einer extrem kleinen Cachedichte oder gar keinen Caches, sollte man andere Mass-Staebe anlegen.
Es war z.B. fuer die Cache-Entwicklung in der Steiermark von essentieller Bedeutung, dass Gert mit dem Verstecken begann bevor er die Gelegenheit hatte ueberhaupt einen einzigen Cache zu suchen. Im Fall von Gert sieht man auch, dass eine solche Vorgangsweise zu keinem schlechten Ergebnis fuehren muss. Einige der fruehen Caches von Gert zaehlen sogar immer noch zu meinen Favoriten.
Es ist natuerlich ein Unterschied, ob jemand ohne Cacheerfahrung, aber mit jahrelanger Erfahrung im Umgang mit der Natur (Wandern, Klettern, andere Outdoor-Aktivitaeten etc) und mit einer dazugehoerigen Sensibilitaet fuer den Umweltgedanken mit dem Verstecken beginnt, oder jemand, der bisher vorwiegend Innenraeume frequentiert hat.
Da gc.com inzwischen (aus zumindest z.T. nachvollziehbaren) Gruenden, keine Caches akzeptiert, wenn der Verstecker nicht hinreichend nahe am Versteckort wohnt (zumindest wenn es der Approver bemerkt), scheint es mir noch wichtiger, nicht zu enge Vorgaben zu machen.
In Gegenden wo es schon hinreichend viele Caches gibt, sollte man aber wirklich nicht mit dem Verstecken beginnen. Ferner ist es wohl auch anratenswert, nicht gleich mit all zu komplizierten eigenen Caches zu beginnen. Man sollte moeglichst auch nur dann einen eigenen Cache verstecken, wenn man beabsichtigt, Geocaching wenigstens eine zeitlang zu betreiben und die versteckten Caches auch zu betreuen.
Natuerlich merkt man im Laufe eines Cacher-Lebens, dass sich die Sichtweise sowohl was das Suchen als auch das Verstecken betrifft, mit der Zeit mehr oder weniger aendert. Es kann durchaus sein, dass einem selbst Caches spaeter nicht mehr gefallen, die man zu Beginn versteckt hat. Je nach dem Feedback der Sucher kann man diese belassen (einfache Anfaenger-Caches eignen sich nicht selten auch gut fuer den Einstieg fuer Sucher) , oder spaeter auch wieder entfernen, wenn man wirklich grob unzufrieden ist, oder sich der Cache aus anderen Gruenden als problematisch erweist.
Viel wichtiger erscheint mir, dass unerfahrene Verstecker auf Feedback/Kritik/Rat von erfahreren Cachern ggf reagieren (in Oesterreich ist dies i.a. ohnedies der Fall - in Laendern, wo Geocaching viel verbreiteteter ist, ist dies nicht immer der Fall).
Cezanne
imho spricht nichts gegen einen bericht, ganz im gegenteil.
wie steht ihr grundsätzlich dazu (poll)?
Sehe ich auch so. Ich habe im Poll fuer "Ja" gestimmt - Einschraenkungen ergeben sich fuer mich im konkreten Fall keine, da ich ueberzeugt davon bin, dass Du darauf wert legst, dass das Ergebnis hinreichend serioes ist und nicht irgendwelche Schauergeschichten resultieren wie dies in Deutschland in einigen Faellen geschehen ist (allerdings eher in Printmedien).
- vor erster suche eventuell kontakt mit aktiven
Scheint mir nicht so bedeutsam. Oder ist das erste Verstecken gemeint? Da waere ein solcher Kontakt vor allem dann sinnvoll, wenn es nicht moeglich ist zuerst eine hinreichende Such-Erfahrung aufzubauen (siehe meine Replik auf den Beitrag von RedHunters).
Allerdings kann Kontaktsuche zu Aktiven dann eine hilfreiche Option sein, wenn jemand kein GPS-Geraet hat, und keine Lust hat, die Cachejagd ohne ein solches auszuprobieren. Es ist fraglos besser, jemand erprobt zunaechst, ob ihm Geocaching ueberhaupt zusagt, bevor er sich teure Spezialausruestung zulegt. Die meisten Geocacher in Oesterreich scheinen ja zur Zeit noch aus der Gruppe von Personen zu kommen, die vor dem Cachen ein GPS besassen - sollte Geocaching populaerer werden, koennte sich die Lage aendern.
- einiges suchen vor 1. verstecken
Sicher empfehlenswert dort wo es umsetzbar ist. Mit den Einschraenkungen, die ich an anderer Stelle erwaehnte, sehe ich aber selbst diese "Regel" als nicht absolut an.
- physische limits nicht unterschätzen
Tut mir leid - hier verstehe ich nicht was Du damit meinst? Dass man sich nicht auf die Suche nach Caches begeben soll, die zu hohe Anforderungen stellen?
- gefahr der landschaftsvermüllung
Ein wichtiger Punkt, wobei man diesen Punkt m.E. noch weiter ausbauen sollte, sodass der globale Umweltgesichtspunkt inkludiert wird, und versucht wird zu vermitteln, dass verantwortungsvolle Cacher sowohl beim Suchen als auch beim Verstecken negative Effekte auf die Natur auszuschliessen/ zu minimieren (das ist jetzt keine geschliffene Formulierung zur Weiterverwendung, sondern soll nur meinen Gedankengang illustrieren).
Ist schon geklaert, ob der anvisierte Beitrag in Interviewform gesendet wird, oder als Beitrag, der von der Journalistin gestaltet wird, und Du mehr als Informationsquelle dienst? (Die Formulierung in der Anfrage ist in diesem Punkt etwas unklar.) In letzterem Fall muss man sicher vorsichtiger sein als im reinen Interviewfall - und es waere dann m.E. unabdingbar, dass die Journalistin selbst mindestens einmal bei einer Cache-Suche dabei ist (auch wenn sie in den USA schon bei einer Suche dabei gewesen sein sollte).
LG
Cezanne
[quote="theplank"
- vor erster suche eventuell kontakt mit aktiven
- einiges suchen vor 1. verstecken
- physische limits nicht unterschätzen
- gefahr der landschaftsvermüllung
- ...
[/quote]
Bin auch für einen Bericht, und sei es nur damit Leute wie meine Mutter nicht glauben, GC sei ein Pyramiden-Spiel (aber das ist eine andere Geschichte :)
Für den vorherigen Kontakt gibts ja dieses Forum :)
Suchen vor Verstecken ergibt sich im Idealfall (= genügend Caches vorhanden um zu suchen) von selber, ansonsten kann man den Leuten ja empfehlen, sich zumindest etliche andere Beschreibungen von Caches und auch die Logs und die Reaktionen der Finder zu lesen, bevor man sich selber ans Werk macht.
Physische Limits: Fällt für mich unter die Rubrik Hausverstand (der ausserhalb der USA ja noch nicht ganz ausgestorben sein sollte :wink: )
Was vielleicht in den Bericht einfliessen könnte: Die Leute sollen nicht glauben, dass sie durch Geocaching Reichtümer erlangen werden (in Deutschland scheinen das viele zu glauben). Richtige Schätze gibts nicht zu finden.
Gavriel
PlanetEarth
03.03.2004, 11:29
Ich habe am So auf RTL II (Redaktion Spezial - Thema "Sammeln um jeden Preis - Wenn das Hobby zur Sucht wird") *auch* einen Bericht über Geocaching gesehen. Die Einleitung gab zum Großteil die Realität wieder und habe ich deshalb sehr gut gefunden. Es gab aber auch 2 Dinge, die mich dann fürchterlich gestört haben:
- Es wurde eine Suche gezeigt. Wenn das nicht gefaked war, dann ist der Cache zum Archivieren, weil jetzt alle (bitte nicht mathmatisch nehmen) wissen wo die einzelnen Stages und wo der Hiding Place sich befindet.
Lösung: Für Reports bitte vorher was basteln... (Die Reporter wollen meist eh nicht wirklich ins Gelände)...
- Es wurde auch ein Verstecken gezeigt: Der Typ ist mit Spaten bewaffnet losmarschiert und hat ein riesiges Loch ausgehoben :roll: und die Dose regelwidrig drinn verscharrt und den Boden festgestamft... :x
Der Absatz an Schaufeln ist bestimmt seither dramatisch gestiegen. :P
Daher finde ich, dass Berichte/Interviews wichtig sind, damit man auf die Richtung, die das Ganze nimmt, Einfluss nehmen und auch ggf. rechtzeitig gegensteuern kann.
lg, PlanetEarth
Lösung: Für Reports bitte vorher was basteln... (Die Reporter wollen meist eh nicht wirklich ins Gelände)...
Da ich selten bis gar nie fernsehe und schon gar nicht RTL und Konsorten habe ich den Bericht am Sonntag nicht gesehen.
Grundsaetzlich bin ich Deiner Meinung, aber es ist nicht notwendigerweise so, dass sich wirkliche Spoiler ergeben muessen, wenn man einen Cache waehlt, der nicht speziell fuer das Fernsehteam versteckt wurde. Es haengt von der Art der Kamera-Fuehrung und vom Cache ab. Was das Neu-Basteln betrifft, wuerde das ja die Involvierung eines weiteren Cacher(teams) bedingen, damit es eine glaubhafte Suche wird. Es haengt natuerlich auch von der Beitragslaenge ab.
Hier ist ein Beispiel fuer eine Suche, bei der relativ viel gezeigt wird ohne weiteren Suchern den Spass zu verderben, und wo es auch gehoerig im Gelaende umher geht
http://www.sreuter.com/6Kraut/
Das Aufnahme-Team war sehr interessiert und engagiert und hatte schon davor an einer anderen Suche, ohne Aufnahme teilgenommen. Das Wetter war am Drehtag schlecht und das Schleppen der extrem schweren Ausruestung an manchen Gelaendestellen eine Superleistung.
Es gibt sicher eine Reihe anderer Beispiele - der obige Link erklaert sich daraus, dass ich die im Bericht gezeigten Cacher und die Geschichte hinter der Aufnahme kenne. (Ist in keiner Weise als Werbung oder Gross-Tuerei etc gedacht.)
Es wurde auch ein Verstecken gezeigt: Der Typ ist mit Spaten bewaffnet losmarschiert und hat ein riesiges Loch ausgehoben :roll: und die Dose regelwidrig drinn verscharrt und den Boden festgestamft... :x
In Deutschland ist das leider gang und gaebe und kein Sonderfall. Es betrachtet dort Vergraben kaum jemand als Regelverstoss. Den Medien kann man an der Verbreitung dieser Einstellung keine Schuld zuweisen.
In Deutschland ist es auch absolut nicht selten, dass die Tatsache, dass der Cache vergraben ist, sogar explizit im Text der Cachebeschreibung erwaehnt ist, oder gar Spoilerfotos angeboten werden, auf denen man einen Spaten sieht.
Daher finde ich, dass Berichte/Interviews wichtig sind, damit man auf die Richtung, die das Ganze nimmt, Einfluss nehmen und auch ggf. rechtzeitig gegensteuern kann.
Ja, das sehe ich auch so, wobei die Weise wie eine Community sich entwickelt, auch vom Vorbild der Cacher der "ersten Generationen" stark beeinflusst wird. Sehr gut sieht man dies z.B. wenn man die unterschiedliche Entwicklung in D und AT betrachtet.
Vieles an der Entwicklung in D ist aus meiner Sicht nicht so erfreulich, sowohl was die Geocaching-Community betrifft als auch die Rezeption von aussen. In D gab es ohne Zweifel zuviele Berichte in Zeitungen, Fernsehen und Radio und viele davon sind von schlechter Qualitaet. Mitunter bekommt man das Gefuehl, dass jeder deutsche Cacher, der etwas auf sich haelt, in mindestens einem Bericht aufgetreten sein muss, und jede Zeitung und jeder noch so kleine Lokalsender einmal ueber Geocaching berichtet haben muss ... :evil:
Eine solche Ueberreizung wuerde ich mir keinesfalls fuer AT wuenschen, habe aber auch keine ernsthaften Befuerchtungen in diese Richtung.
LG
Cezanne
RedHunters
03.03.2004, 13:07
[quote="BalkanSabranje
Da fühl ich mich ein wenig angesprochen. Aber wenn die Gegend abgegrast ist..
[/quote]
Ich sollte vielleicht in Zukunft genauer beschreiben was ich meine.
Was eh allen klar ist dass die Qualität stimmen muß.
Und natürlich bin ich froh dass Leute wie Ihr Caches in unserer Gegend legt. Und die werde ich auch bald in Angriff nehmen (übrigens ab jetzt zu dritt). Was schade ist dass es immerwieder leute gibt die 1en Cache verstecken ohne je einen gefunden zu haben und dann Sang und Klanglos von der Bildfläche verschwinden und den Cache sich selbst überlassen.
siehe -> Purple Treasure in Wels. Den Owner hat es offensichtlich nicht mehr interessiert und ist mittlerweile unauffindbar (zumindest auf elektronischem Weg. Da kann der Cache noch so gut sein wenn sich dann keiner mehr darum kümmert ?.
Nochmal zur Frage des anzusprechenden Puplikums:
Nachdem GPS nicht zur Standardausrüstung eines Ö3 Gemeindemitgliedes gehört besteht da auch nicht so die Gefahr.
hoffe jetzt ist alles klar
RedHunters
travelfreak
05.03.2004, 11:01
Ja! :D - macht das Interview. Geocaching sollte ja in Österreich einen höheren Bekanntheitsgrad erreichen. Das wichtigste dabei ist, dass die Geocaching-Grundregeln beim Interview richtig rüberkommen. Also kein vergraben der Caches, möglichst keine Landschaftszerstörung, Terrain-Bewertungen beachten und den Logbucheintrag vor Ort und im Internet. Überlegt was ein Journalist euch fragen könnte und seid darauf vorbereitet. Gutes gelingen...
imho spricht nichts gegen einen bericht, ganz im gegenteil. wie steht ihr grundsätzlich dazu (poll)?
Nachdem das Ganze auf Oe1 gebracht wird, bin ich auch dafür, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wie schon von anderern erwähnt, kann man in der Regel davon ausgehen, dass es sich bei Oe1-Hörern um ein kleines, anspruchsvolles Publikum handelt, sodass als Folge eines Berichts keine Lawine von einfallslos deponierten Plastikdosen zu befürchten ist. Zudem habe ich den Eindruck, dass die Qualität der heimischen Caches um einiges besser ist, als im benachbarten Ausland. So gesehen liegt hierorts die Latte ziemlich hoch, sodass zu hoffen ist, dass für potentielle Geocaching-Aspiranten eine gewisse Hemmschwelle besteht, einen Cache zu legen, der nicht den herrschenden Qulitätsstandards entspricht. Auf jeden Fall ablehnen würde ich eine Berichterstattung in div. Massenmedien. Genosse ThePlank erscheint mir jedenfalls als der richtige Mann, um unsere Sache vor der Weltöffentlichkeit ins rechte Licht zu rücken.
GPearl
theplank
08.03.2004, 14:16
wie sie eventuell den rückmeldungen im österreich-forum entnommen
haben, zeichnet sich
- einerseits eine mehrheit für ein(en) bericht/interview ab (dzt. 13 ja- vs. 1 nein-stimme).
- und andererseits einige erwähnenswerte aspekte ab
- vorbereitende schritte vor erster suche (kontaktaufnahme mit aktiven z.b. bei fehlendem
gps-empfänger) und verstecken entscheiden oft über die qualität des erlebnisses
bzw. die des versteckes und vermeiden frustrierte "eintagscacher"
- symbolcharakter des schatzes entsprechend: der weg mit kleineren
oder größeren intellektuellen bzw. physischen herausforderungen ist das ziel.
- verantwortung des geocachers für die natur und die thematik sowohl bei der suche als auch
beim verstecken (sich bildende trampelpfade, vergraben, sensibles terrain in jeder hinsicht, ...)
- verantwortung des geocachers für den hinterlegten cache als objekt (kontrolle, pflege, entfernung)
- annehmen von kritik als grundlage für qualitätssteigerung (wie das jetzt klingt ...)
vor weiterführenden schritten wäre es vorab noch mit ihnen zu klären, ob es sich dabei um einen
bericht mit gegebenenfalls plank'scher wortspende oder eher um ein interview handeln soll - beides
ist für mich denkbar. im ersten fall erscheint es mir jedoch sinnvoll den text ihres berichtes vor
sendung (siehe oben) abzustimmen.
als langjähriger hard core oe1-hörer ich habe heute morgen auch einmal den "abspann" des
leporellos (rollenspiel) beachtet - und da sprang mir ihre name sozusagen ins
ohr - sind sie "die redakteurin für die spiele"?
zur information und gegebenenfalls als grundlage für zusätzliche anmerkungen.
habe d'ehre
wolfgang
theplank
12.03.2004, 16:41
interview ist fix.
treffen zum interview: samstag, 13.3. im segafredo am graben in wien.
falls noch wer kommen will ist/sind sie/er gerne gesehen.
habe d'ehre
the plank
interview ist fix.
treffen zum interview: samstag, 13.3. im segafredo am graben in wien.
falls noch wer kommen will ist/sind sie/er gerne gesehen.
habe d'ehre
the plank
den ganzen Tag lang? :wink:
Gavriel
theplank
15.03.2004, 09:43
den ganzen Tag lang?
ok, erwischt!
beginnender frühling ... hormone ... in wirklichkeit allein sein ..., sorry!
bericht folgt in kürze.
habe d'ehre
theplank
15.03.2004, 14:40
das interviewtreffen ist recht gut verlaufen.
es bestand aus
- einem (metaphorischen) abtasten im segafredo,
- einer cachekontrolle am stephansplatz ("steffl"),
- einer gefakten partiellen cachesuche ("fantastic beasts" und "steffl"),
- der beantwortung einiger allgemeiner geocaching fragen wie z.b.
zeitaufwand für den cheap tb, kleidung, typischer geocacher, ...,
- dezidierter hinweis auf die im obigen thread angesprochenen punkte
wie z.b. verantwortung der hinterleger und sucher, unterstützung
durch erfahrenere bei der ersten suche, eintagscacher und -caches
der sendetermin steht noch nicht fest - ich werde jedoch e-mailig verständigt.
da ich keine möglichkeit habe den beitrag ins netz zu stellen, ersuche ich berufenere
dies bei interesse zu tun. hoffen wir also das beste und harren wir der dinge.
habe d'ehre
wolfgang aka the plank
ps: autogrammkarten können in rund einer woche gegen
- vorausabtretung eines found-it-logs und
- beibringung einer eur 7,63 the-plank-stempelmarke
angefordert werden.
die werten petenten werden gebeten eventuelle verzögerungen wegen
arbeitsüberlastung der versandstelle bereits im voraus zu entschuldigen.
no refunds!
der obige
beantwortung einiger allgemeiner geocaching fragen wie z.b.
zeitaufwand für den cheap tb, kleidung, typischer geocacher, ...,
Zeitaufwand für Erstellung oder Suche?
Wie sieht denn typische Geocacher-Kleidung hierzulanden aus? In anderen Foren liest man von knallorangen Warnwesten, andere stehen auf Tarnfarben ...
Der typische Geocacher, das ist leicht: Der ähnelt in seinem Verhalten einer Tanzmaus :wink:
Gavriel
theplank
16.03.2004, 09:19
Zeitaufwand für Erstellung oder Suche?
ich bin zwar einigermaßen vergeßlich :oops: , aber wo meine caches sind weiß ich allemal :D
daher >>> erstellung
Verhalten einer Tanzmaus
die armen viecherln haben ja bekanntlich einen defekt im hirn,
somit ist, zumindest was mich betrifft, nicht nur das verhalten ähnlich
sondern auch der hintergrund des verhaltens.
Geocacher-Kleidung
im vagabundencache "sound of music" liegt eine prepaid saunakarte von mir und einer
meiner großväter war ein sozialistischer hard core freikörperkulturanhänger
daher >>> es muß endlich ein fkk cache her (sakura ist zu harmlos)
habe d'ehre
PlanetEarth
16.03.2004, 12:51
es muß endlich ein fkk cache her (sakura ist zu harmlos)
Gute Idee! 8) (Solange es kein Event-Cache wird... :roll:)
Happy caching, PlanetEarth
]
es muß endlich ein fkk cache her (sakura ist zu harmlos)
Für hiesige Verhältnisse sicher. In USA würde der wahrscheinlich nicht durchgehen :)
Die Suche nach FKK-Caches ist halt schwierig, es gibt so wenige hautfarbene GPS-Geräte
Gavriel
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