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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geocachingartikel in der Grazer Woche


RedHunters
26.05.2004, 13:09
Hallo Kollegen aus Graz und Umgebung,

Ein Redakteur der Zeitung/Zeitschrift Grazer Woche hat mit mir Kontakt aufgenommen weil er einen Artikel über Geocaching schreiben möchte.
Ich fände es sinnvoll wenn er gleich mit einem Grazer Geocacher in Verbindung treten könnte.

Gibt es jemand der das übernehmen möchte ?

Stefan

Gert
26.05.2004, 13:59
Den gleichen Kontakt mit dieser Zeitung hat mir heute ein Kollege "vermittelt". Nach der Mittagspause hatte ich auch schon ein Mail von dem Herrn.

Falls jetzt hier niemand freiwillig aufzeigt, werde ich mal Kontakt aufnehmen... :wink:

frustus
27.05.2004, 10:43
Den gleichen Kontakt mit dieser Zeitung hat mir heute ein Kollege "vermittelt". Nach der Mittagspause hatte ich auch schon ein Mail von dem Herrn.


Ich hab ja keine Ahnung wir schnell dieser Artikel erscheinen soll, aber Du kannst den Herrn ja zum Event am Plabutsch einladen...

Frustus

Gert
27.05.2004, 11:24
Ich hab ja keine Ahnung wir schnell dieser Artikel erscheinen soll, aber Du kannst den Herrn ja zum Event am Plabutsch einladen...
Ich hab ihm eben eine Mail geschrieben und darin auch gleich den Event erwähnt. Mal sehen, what happens.

Gert

Gert
27.05.2004, 13:19
Hoi,

gerade hat mich der Herr angerufen, ich treffe mich mit ihm nächsten am Dienstag - wer kommen mag: 12:00 im TriBeKa (in jenem am Grieskai). Mal sehen.

Fällt Euch irgendetwas besonderes ein, das ich ihm unbedingt vermitteln soll?

Gert

cezanne
27.05.2004, 13:52
Fällt Euch irgendetwas besonderes ein, das ich ihm unbedingt vermitteln soll?


Ich denke im Thread zu theplanks Interview steht eh mehr als man unterbringen und bedenken kann ....

Schoen waere, wenn Neueinsteiger vor dem Suchen und Verstecken ein wenig die verfuegbaren Informationen anschauten, und nicht einfach losziehen und sich um nichts kuemmern (Logs mit massiven Spoilern, Verstecken an unpassenden Stellen, Mitnehmen von TBs ohne zu wissen was das ist etc).

Optimal waere, wenn Du erreichen koenntest, dass Du den Beitrag lesen kannst bevor er erscheint, um die groebsten Ungereimtheiten ausraeumen zu koennen. Dann ist der Rest nicht mehr so wichtig.


Cezanne

Gert
01.06.2004, 13:29
Hi all,

Hatte gerade das Gespräch mit dem Herrn. Der Artikel soll möglichst diesen Sonntag noch erscheinen (sonst nächste Woche).

Hab ihm natürlich alles erklärt, und - surprise, surprise! - er möchte sogar einen Ausflug ins Feld machen und einen (Traditional) Cache verstecken (um auch ein Foto für den Bericht zu haben).

Daher dürft ihr mir jetzt gerne Vorschläge für einen Ort machen (in oder nahe Graz). Könnt ihr auch per PM machen, falls ihr eure besten Ideen nicht hier preisgeben wollt :wink:. Er hat den Schlossberg vorgeschlagen, aber der ist mit drei Caches IHMO schon "voll". Die Aktion soll übrigens schon morgen oder übermorgen steigen. :wink:

Die Idee ist, die Koordinaten erst in der Zeitung preiszugeben und den Cache dann danach zu listen - dafür gibt's auch evtl. einen speziellen First Finder's Preis. Das die Wartung dann an mir hängenbleibt ist mir durchaus klar. :shock:

Optimal waere, wenn Du erreichen koenntest, dass Du den Beitrag lesen kannst bevor er erscheint, um die groebsten Ungereimtheiten ausraeumen zu koennen.
Das scheint offenbar nicht möglich zu sein, da sie vor Erscheinen der Zeitung keine Artikel hinausgeben dürfen/wollen/können. Aber ich hatte den Eindruck, dass er die (oder zumindest meine) Hauptmotivation zum Geocachen versteht.

lg
Gert

frustus
01.06.2004, 13:53
Daher dürft ihr mir jetzt gerne Vorschläge für einen Ort machen (in oder nahe Graz). Könnt ihr auch per PM machen, falls ihr eure besten Ideen nicht hier preisgeben wollt


Da es sich hierbei ja eher um einen PR Cache handelt würde ich etwas mit Bezug zu Graz vorschlagen.
Der Schöckl als Grazer Hausberg ist zum Bleistift noch ziemlich leer..
Und der arme Zeitungsmensch kann die Gondelbahn benutzen und muss nicht hinauf schnaufen ;-)

Frustus

Gert
01.06.2004, 13:58
Der Schöckl als Grazer Hausberg ist zum Bleistift noch ziemlich leer.
Ich weiss nicht was er sich genau vorstellt, aber ich fürchte, dass ist schon "zu weit" außerhalb.

Ich vermute auch, dass es halbwegs schnell gehen sollte, da auch noch ein extra Fotograf mitkommt. Evtl. werd ich das Versteck eh schon vorher auskundschaften um nicht dann hunderte Baumstümpfe inspizieren zu müssen.

cezanne
01.06.2004, 14:48
Hab ihm natürlich alles erklärt, und - surprise, surprise! - er möchte sogar einen Ausflug ins Feld machen und einen (Traditional) Cache verstecken (um auch ein Foto für den Bericht zu haben).


Lieber waere mir, er wuerde auch einen suchen .... Aber man kann nicht alles haben.


Daher dürft ihr mir jetzt gerne Vorschläge für einen Ort machen (in oder nahe Graz). Könnt ihr auch per PM machen, falls ihr eure besten Ideen nicht hier preisgeben wollt :wink:.


Da Schoeckel zu weit: Wie waere es z.B. in der Gegend von Johann und Paul?


Er hat den Schlossberg vorgeschlagen, aber der ist mit drei Caches IHMO schon "voll".


Hast Du Insiderinfos? Bin aber auch gegen Schlossberg.


Die Idee ist, die Koordinaten erst in der Zeitung preiszugeben und den Cache dann danach zu listen - dafür gibt's auch evtl. einen speziellen First Finder's Preis.


Na hoffentlich geht das gut.



Das scheint offenbar nicht möglich zu sein, da sie vor Erscheinen der Zeitung keine Artikel hinausgeben dürfen/wollen/können. Aber ich hatte den Eindruck, dass er die (oder zumindest meine) Hauptmotivation zum Geocachen versteht.


Wenn die Motivation nicht 100% rueber kommt, ist es allerdings auch nicht schlimm. Ich dachte eher an das Ausmerzen sachlicher Fehler. Ob eine Voransicht des Artikels moeglich ist, haengt i.a. vom Willen des Verfassers ab, wenig vom jeweiligen Medium.


Cezanne

Gert
01.06.2004, 15:02
Lieber waere mir, er wuerde auch einen suchen .... Aber man kann nicht alles haben.
Naja, verstecken werde ich den Cache schon selber (müssen). Er will ja eigentlich nur dabei sein.

Da Schoeckel zu weit: Wie waere es z.B. in der Gegend von Johann und Paul?
Kam mir auch schon in den Sinn. Ist in der engeren Wahl. Evtl. mach ich bei auch mir in St. Peter was, dann kann ich im Lauf des Sonntags leichter mal hinschauen :twisted: Konkrete Idee hab ich allerdings noch keine.

Hast Du Insiderinfos?
Ja. :shock:

Na hoffentlich geht das gut.
Ich seh eigentlich kein Problem, falls der Cache in den ersten Tagen (vor der GC.com Submission) flöten geht, it's so als ob nie was gewesen wäre. Mir ist's so fast lieber, als ein gelisteter Cache geht baba.

Gert

cezanne
01.06.2004, 16:51
Naja, verstecken werde ich den Cache schon selber (müssen). Er will ja eigentlich nur dabei sein.


Achso - Deine Formulierung machte mich glauben, dass der Journalist selbst aktiv wird.


Evtl. mach ich bei auch mir in St. Peter was, dann kann ich im Lauf des Sonntags leichter mal hinschauen :twisted:


Den Vorschlag machte ich deswegen nicht, weil ich nach einer Variante suchte, die gewisse Eigenschaften der Schlossberg-Idee konserviert.
Was St Peter betrifft: Geben die Eustacchio Gruende was her? Sind allerdings eher bevoelkert, aber nicht ueberall.
Ansonsten vielleicht die Gegend um Schloss Reintal - hatte ich schon mal im Sinne, gab es dann aber auf, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Stadt das Areal dort ja verkaufen moechte.


Ich seh eigentlich kein Problem, falls der Cache in den ersten Tagen (vor der GC.com Submission) flöten geht, it's so als ob nie was gewesen wäre. Mir ist's so fast lieber, als ein gelisteter Cache geht baba.


Das waere mir auch lieber so. Ich bezog mich auf das Image, das herausbilden koennte .....


Cezanne

Gert
02.06.2004, 08:13
Was St Peter betrifft: Geben die Eustacchio Gruende was her? Sind allerdings eher bevoelkert, aber nicht ueberall.
Dort habe ich schon mal geschaut ("Bricks for Graz") aber auf Anhieb nix gefunden.

Ich hätte gestern in Petri Au noch ein Versteck gefunden. (Das wär aber weniger als 500m von Hohenrain/Lustbühel weg) Nicht die Mega-Location, aber ein schöner, grüner Fleck in der Stadt, Wald/Wiesenrand. Und eine Cachebox von halbwegser Größe hätte auch Platz.

Ansonsten vielleicht die Gegend um Schloss Reintal - hatte ich schon mal im Sinne, gab es dann aber auf, nicht zuletzt auch deswegen, weil die Stadt das Areal dort ja verkaufen moechte.
Auch keine schlechte Idee, werd der Sache nachgehen.

Mal sehen, ob das Wetter bei der ganzen Sache eine aufschiebende Wirkung hat, dann kann ich am WE noch ein wenig Location-Scout spielen.
Gert

Gert
04.06.2004, 16:45
Hi all,

Gestern gab's noch einen Fototermin, allerdings nicht "im Feld" sondern in der Stadt am Hauptplatz (ha, als ob es dort einen Cache (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=796944b6-7d4c-42c4-81e8-d2508de3e1d2) gäbe :) ) "Gert mit GPS vorm Rathaus" ist mir aber eh lieber als irgendeiner seltsamen Pose vor einem Baumstumpf hockend...

Der Artikel soll am Sonntag erscheinen. Bin echt gespannt, ob sich die Grazer GC-Gemeinde nun vergrößern wird. Den zugehörigen Cache werde ich heute noch verstecken und im Laufe der nächsten Woche auf GC.com listen (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GCJM1N).

lg
Gert

cezanne
04.06.2004, 19:47
Gestern gab's noch einen Fototermin, allerdings nicht "im Feld" sondern in der Stadt am Hauptplatz ....


Irgendwie finde ich es schade, dass der Redakteur auf diese Weise ueber etwas schreibt, das er von keiner Seite her kennengelernt hat. Gestern haette das Wetter wirklich zu einem Feldausflug gereicht.

Wie kam er denn ueberhaupt darauf, ueber Geocaching schreiben zu wollen?


LG
Cezanne

Gert
06.06.2004, 09:10
Hi all,
Irgendwie finde ich es schade, dass der Redakteur auf diese Weise ueber etwas schreibt, das er von keiner Seite her kennengelernt hat. Gestern haette das Wetter wirklich zu einem Feldausflug gereicht.
Prinzipiell gebe ich dir recht, es wär natürlich besser, er würde aus eigener Erfahrung schreiben. Aber ich denke, dass Journalisten ihre Berichte aus Zeitgründen oft nur auf Erzählungen (d.h. Interviews) aufbauen (können). Das ist auch meist so, wenn irgendein Projekt von uns in der Zeitung ist.

Aber ich glaube, dass der Artikel (http://sneak.joanneum.at/geocaching/woche.jpg) "trotzdem" recht gut geworden ist. (Wer die Koordinaten wissen will, gehe zu seinem Postkasten und schlage Seite 32/33 auf :wink:)

Wie kam er denn ueberhaupt darauf, ueber Geocaching schreiben zu wollen?

Soweit ich weiß, hat ihn jemand von der Pressestelle des Roten Kreuzes darauf aufmerksam gemacht.

Dort arbeitet auch ein Kollege von mir ehrenamtlich, und der hat über ein paar Ecken den Kontakt zwischen mir und dem Redakteur hergestellt. Parallel dazu hat er versucht, über www.geocache.at Kontakt aufzunehmen - daher auch das Posting von RedHunters.

lg
Gert

cezanne
06.06.2004, 09:22
Prinzipiell gebe ich dir recht, es wär natürlich besser, er würde aus eigener Erfahrung schreiben. Aber ich denke, dass Journalisten ihre Berichte aus Zeitgründen oft nur auf Erzählungen (d.h. Interviews) aufbauen (können). Das ist auch meist so, wenn irgendein Projekt von uns in der Zeitung ist.


Bei Euren Projekten hat das sicher einen anderen Grund. Da kann man nicht wirklich verlangen, dass die Redakteure Erfahrung damit sammeln, und der Zweck ist auch ein anderer.
Tatsache ist jedenfalls, dass die wenigen Berichte in Medien ueber Geocaching, die mir wirklich zugesagt haben, von Personen stammen, die sich die Sache mal angeschaut haben.



Aber ich glaube, dass der Artikel (http://sneak.joanneum.at/geocaching/woche.jpg) "trotzdem" recht gut geworden ist. (Wer die Koordinaten wissen will, gehe zu seinem Postkasten und schlage Seite 32/33 auf :wink:)


Mich hat er enttaeuscht, aber das ist wohl subjektiv. Ganz abgesehen vom Inhalt (wo gibt es denn 60 Caches in Graz und 40-50 regelmaessig aktive Cacher??, www.geocache.at ist keine Seite von der Art www.geocaching.com, nicht alle Geocacher sind High-Tech-Freaks .....) sagt mir auch der Schreibstil nicht wirklich zu.

Es wird nicht einmal erwaehnt, dass man beim Geocaching eine Art von Behaelter mit Logbuch versteckt - "irgendwas" laesst fuer mich zuviele Interpretationen zu. Man koennte z.B. glauben, dass ein Geocache ein irgendwo herrenlos deponiertes Buch oder Spiel ist (angeblich ja das Material aus dem ein Geocache besteht).

Haette ich Geocaching durch diesen Artikel kennengelernt, haette ich wohl nach ein paar Zeilen zu lesen aufgehoert. Der Reiz, der fuer mich im Geocaching liegt, kommt aus meiner Sicht schlecht rueber. Dass die meisten Caches bei uns in landschaftlich schoenen Gegenden auf einem Berg liegen und erwandert werden, kommt ueberhaupt nicht vor. Unter schoene Plaetze wuerde ich mir im Zusammenhang mit Graz ohne dass das Wort Spaziergang/Wanderung etc erwaehnt wird, was anderes vorstellen als es der Realitaet entspricht. Klar muss man den Platzmangel bedenken, aber ich habe auch schon deutlich bessere Beitraege der etwa selben Laenge gesehen.


Cezanne


PS: Welche Geocacher sind denn Nena-Fans? Bin schon neugierig auf den ersten Finder, der Interesse an den "tollen" Karten hat. (Ueberraschungsei-Figuren sind aus meiner Sicht jedenfalls deutlich wertvoller. Das schreibe ich nur dazu, weil letztere so haeufig angefeindet werden. Fuer mich persoenlich spielt der Inhalt eines Caches ohnehin keine Rolle.)

Edorian
06.06.2004, 12:34
Nachdem ich heute erst so gegen 10:00 auf die Suche nach diesem Cache gegangen bin war mir schon klar, daß Cezanne schneller sein würde. Umso überraschter war ich, daß der Gutschein fürs Konzert noch im Cache war.

Ich würde mich auch nicht als Nena-Fan bezeichnen, freue mich aber trotzdem über die Karten und aufs Konzert. Bin nur gespannt ob ich die jetzt einfach so bekomme oder ob es dann noch einen Mini-Bericht über die "aufregende" Suche und ein Bild vom glücklichen Finder mit GPS und Konzertkarten geben wird. :D Hätte die Grazer Woche nur ein paar Ü-Eier-Figuren spendiert hätte das schon recht knausrig gewirkt. Davon hab ich selbst noch mehr als genug...

Mir hat auf jeden Fall die Idee den Cache erstmal nur in der Zeitung zu veröffentlichen gut gefallen. Und so schlecht ist der Bericht nicht. Zumindest wenn man bedenkt, daß der Autor ja bei keiner Cachesuche aktiv dabei war. Und vielleicht bringt der Bericht ja zumindest ein paar Leute die ein GPS besitzen dazu mal auf GC.com zu schauen und einen Cache zu suchen. Nur mit den Koordinaten aus der Zeitung dürfte es ja etwas schwer sein wenn man überhaupt keine Ahnung hat wie ein Cache bzw ein typisches Cacheversteck ausschauen.

rockus
06.06.2004, 15:55
Man koennte jetzt nette Statistiken erstellen :)

Bis jetzt (1552) gibts auf geocache.at heute 852 hits, Durchschnitt bis gestern waren ca. 400 hits.

Und offenbar sind die typischen Grazer-Woche-Leser so ab ca. 1100 sonntags im Netz, ab da ist der traffic spuerbar angestiegen.

Aber ich sollte lieber Cache suchen gehen, als die Gefahr einzugehen, mir hier vorwerfen zu lassen, mir sei fad ;)))

Gert
06.06.2004, 17:24
Mich hat er enttaeuscht, aber das ist wohl subjektiv. Ganz abgesehen vom Inhalt (wo gibt es denn 60 Caches in Graz und 40-50 regelmaessig aktive Cacher??
Also den nächsten Reporter schick ich umgehend zu dir :twisted:
Mit weiblichem Charme wird es dir sicher - zumindest leichter als mir - gelingen, ihn zu einer Cache-Suche zu bewegen.

Zu den Zahlen:

Die 60 Caches beziehen sich auf den Raum Graz (Umkreissuche 30km um Hauptplatz) - ist tatsächlich unscharf formuliert. Für den Anfänger spielt es aber wohl keine Rolle, ob er 10 oder 60 Caches innerhalb der Stadtgrenzen findet.

Die Anzahl der Cacher halte ich auch nicht für so falsch, wenn man bedenkt, dass viele "Accounts" ja aus mehreren Personen bestehen (FAHM, Sijuwazi, Zeith...). Über den Begriff "regelmäßig" kann man natürlich diskutieren.
Haette ich Geocaching durch diesen Artikel kennengelernt, haette ich wohl nach ein paar Zeilen zu lesen aufgehoert.
Jo, mei! Bei dir hat es ja nicht mal Alice geschafft, dich auf Anhieb zu überzeugen. Wie stellst du dir denn der Artikel vor, der GeoMuggles in GCer "konvertiert"?
In jedem Geocache liegen 100 Euro Scheine zur freien Entnahme.
:P :P :P :P
Du kannst natürlich auch gerne den Redakteur kontaktieren, seine email-Adresse steht ja im Bericht.
PS: Welche Geocacher sind denn Nena-Fans? Bin schon neugierig auf den ersten Finder, der Interesse an den "tollen" Karten hat. (Ueberraschungsei-Figuren sind aus meiner Sicht jedenfalls deutlich wertvoller. Das schreibe ich nur dazu, weil letztere so haeufig angefeindet werden. Fuer mich persoenlich spielt der Inhalt eines Caches ohnehin keine Rolle.)
So gut kenne ich dich mittlerweile, dass ich damit eh gerechnet habe - allerdings nicht damit, dass du trotz des "enttäuschenden" Artikel gleich losziehst :wink:.
Ich denke nicht, dass viele deine Meinung teilen, die VIP-Tickets haben immerhin einen Wert von ca. 150€ (pro Stück). Bin auch nicht expliziter Nena-"Fan", hätte mich darüber aber gefreut. Ü-Eier oder Woche-Merchandise wäre in der Tat etwas knausrig gewesen.

@Edorian: Gratulation zu den Karten! Weiß nicht ob dich ein Artikel erwartet, nehme es aber nicht an (zumindest war nichts diesbezüglich ausgemacht). Grund für den Gutschein war nur, dass die Karten (als gedruckte Exemplare) noch nicht in der Redaktion verfügbar waren.

@Rockus: Danke für die Stats, das wollte eh schon fragen. :wink: Please keep us posted.

lg
Gert

cezanne
06.06.2004, 19:09
Mich hat er enttaeuscht, aber das ist wohl subjektiv. Ganz abgesehen vom Inhalt (wo gibt es denn 60 Caches in Graz und 40-50 regelmaessig aktive Cacher??
Also den nächsten Reporter schick ich umgehend zu dir :twisted:
Mit weiblichem Charme wird es dir sicher - zumindest leichter als mir - gelingen, ihn zu einer Cache-Suche zu bewegen.


Ich habe mit keinem Wort Dich kritisiert. Ich habe gesagt, dass mir der Artikel nicht gefaellt. Ich finde ihn in etwa demselben Stil geschrieben, der sich im Grossteil der Artikel in diesen unsaeglichen Studenten-Blaettern findet, in denen von "Festl" etc die Rede ist, und in denen kaum ein stilistisch ansprechender Satz vorkommt.
Es ist mein gutes Recht, mir mehr vom Artikel erwartet zu haben.

Ich habe in anderen Laendern auch schon Artikel von Personen gelesen, die selbst nie auf einer Suche waren, und deren Artikel dennoch qualitativ deutlich ansprechender waren.

Ich habe nirgends behauptet, dass es mir gelungen waere, den Reporter zu einer Cachesuche zu bewegen. Ich bin ueberhaupt nicht der Mensch fuer Oeffentlichkeitskontakte, und ich bin froh, dass es andere gibt, die das uebernehmen (nicht nur beim Geocaching).


Die 60 Caches beziehen sich auf den Raum Graz (Umkreissuche 30km um Hauptplatz) - ist tatsächlich unscharf formuliert. Für den Anfänger spielt es aber wohl keine Rolle, ob er 10 oder 60 Caches innerhalb der Stadtgrenzen findet.


Den Radius rauszufinden, fuer den man ca. 60 Caches bekommt, ist auch fuer mich kein Problem. Ich sehe allerdings keine Vereinfachung darin "in Graz" zu schreiben statt "im Umkreis von Graz". Was spricht also fuer die inkorrekte Beschreibung?



Die Anzahl der Cacher halte ich auch nicht für so falsch, wenn man bedenkt, dass viele "Accounts" ja aus mehreren Personen bestehen (FAHM, Sijuwazi, Zeith...). Über den Begriff "regelmäßig" kann man natürlich diskutieren.


Da sind viele Personen dabei, die nicht aus Graz sind, und nur selten hier sind, und regelmaessiges Cachen ist fuer mich etwas anderes.
"Gelegentlich" haette ich durchgehen lassen, ohne Widerspruch anzumelden.



Haette ich Geocaching durch diesen Artikel kennengelernt, haette ich wohl nach ein paar Zeilen zu lesen aufgehoert.
Jo, mei! Bei dir hat es ja nicht mal Alice geschafft, dich auf Anhieb zu überzeugen. Wie stellst du dir denn der Artikel vor, der GeoMuggles in GCer "konvertiert"?


Einen solchen Artikel kann man sicher nicht schreiben. Ich habe aber geschrieben, dass ich die Lektuere vorzeitig beendet haette. Das ist eine deutlich staerkere Aussage. Ich lese Artikel ueber Dinge zu Ende, die ich nie vorhabe selbst zu machen, wenn sie ansprechend geschrieben sind.
(Ich lese z.B. auch Artikel ueber alpine Extremexpeditionen, oder wissenschaftliche Gebiete, die nicht die meinen sind.)



Du kannst natürlich auch gerne den Redakteur kontaktieren, seine email-Adresse steht ja im Bericht.


Wozu? Reine Zeitverschwendung. Ihn interessiert sicher nicht, dass ich seinen Artikel enttaeuschend fand, und das ist durchaus in Ordnung.


So gut kenne ich dich mittlerweile, dass ich damit eh gerechnet habe - allerdings nicht damit, dass du trotz des "enttäuschenden" Artikel gleich losziehst :wink:.


Glaubst Du ernsthaft, dass ein Artikel fuer mich die Motivation oder Nicht-Motivation dazu sein kann? Ich bin losgezogen, weil ich wusste, dass ich heute aufgrund anderer Verpflichtungen keine Wanderung unternehmen kann, und etwas Morgensport unternehmen wollte, wozu ich mich selten motivieren kann.
Den Plan loszuziehen hatte ich bereits bevor ich den Grazer in der Hand hatte.



Ich denke nicht, dass viele deine Meinung teilen, die VIP-Tickets haben immerhin einen Wert von ca. 150€ (pro Stück). Bin auch nicht expliziter Nena-"Fan", hätte mich darüber aber gefreut. Ü-Eier oder Woche-Merchandise wäre in der Tat etwas knausrig gewesen.


Ich wollte ja nicht sagen, dass ich lieber Ue-Eier gehabt haette. Nur bei Ue-Eiern haette ich mich weniger auf die Schippe genommen gefuehlt.
Eine Sammlung saemtlicher Konsalik-Werke mag materiell auch ganz wertvoll sein, aber befindet sich fuer mich auf aehnlicher Ebene.
Selbiges gilt fuer fuer Gratistickets fuer eine Musikantenstadl-Reise .....

Mich stoert die uebliche Argumention betreff des Wertes von Tauschgegenstaenden. Karten fuer ein Nena-Konzert sind fuer mich vom Wert her gesehen unterhalb des Wertes eines Erfrischungstuches eingeordnet. Ich kann sie weder selbst verwenden, noch wuerde ich sie jemand schenken wollen (waere mir viel zu peinlich) noch wuerde ich jemanden, der mir viel bedeutet, auf dessen Draengen hin zu einem solchen Konzert begleiten (auch nicht, wenn mir jemand viel Geld dafuer bietet). Es ist auch hier mein gutes Recht, diese Sichtweise zu haben.
[Natuerlich kann jetzt jemand kommen und sagen, ich koennte annoncieren und die Karten verkaufen und damit Geld verdienen - aber dazu waere ich mir wirklich zu schade.]


Zu Deiner und Edorians Beruhigung: Ich haette auch einen Erstfinder-Preis, der mir persoenlich zusagt, im Cache gelassen, weil ich anderen, von denen ich das Gefuehl habe, dass ihnen materielle Dinge mehr wert sind, die Freude haetten lassen wollen. Ausserdem haette es mich, unabhaengig von der Preisart, wesentlich mehr gefreut, wenn ein Neueinsteiger den Preis ergattert haette.

Ich bin losgezogen, weil ich etwas in die frische Luft wollte, und damit war ich ausreichend belohnt. Mich hat der Artikel und nicht der von der Woche gestiftete Preis enttaeuscht. Der Preis hat mich von der Intention her geaergert, weil ich mich in eine Schublade gedraengt fuehle, mit der ich nichts zu tun haben moechte. Haette der Autor des Artikels auf die Formulierung "toller Anreiz" verzichtet, dann waere ich wahrscheinlich still gewesen. So fuehlte ich mich aber in gewisser Weise fast beleidigt.

[Edit zur *Klarstellung*: Mich stoerte nicht, dass Nena-Karten im Cache lagen, sondern dass diese als "toller Anreiz" fuer alle Cacher im Artikel angepriesen wurden. Insoweit besteht hier auch kein Widerspruch zu meiner Aussage, dass mich die Tauschware nicht interessiert.]


Eigentlich wollte ich nicht eine persoenliche Diskussion aus der Sache werden lassen, aber da Du persoenlich wurdest, musste ich leider konkret antworten. Ich wollte einiges was Du geschrieben hast, nicht so stehen lassen.


Cezanne

FAHM
07.06.2004, 19:39
Hallo Geocacher!

Nachdem nun doch einige zu dem erwähnten Artikel Stellung genommen haben, komm ich nicht umhin auch meinen Senf dazuzugeben.

Zugegebenermaßen, der Artikel ist - und da geb ich Cezanne Recht - etwas oberflächlich und reißerisch formuliert, aber trotzdem eine Halbseite in einem Printmedium zur Verfügung gestellt zu bekommen ist doch ganz OK (wie schwer das ist, weiß ich aus eigner Erfahrung).

Sollte, was ich nicht annehme, das Geocaching jedoch einem "elitären" Kreis von Personen vorbehalten bleiben, so ist die Berichterstattung in dieser Formulierung, von einem Nicht-Geocacher, fehl am Platz.

Wenn man nach Gerts Posting "Grazer, hebt eure Ä. ..." und durch diesen Artikel nur ein paar Leute dazu bewegen kann, auf Cachesuche an schönen Orten zu gehen und vielleicht selber für andere Cacher reizvolle Verstecke online zu stellen, dann hat die Kolumne was Positives.

Ad Nena-Karten: ich bin bei Gott kein Nenafan, aber die Idee, etwas (egal welchen Wert es repräsentiert) als ersten Anreiz in Form eines Caches zu hinterlegen, zeigt doch von einer gewissen Wertschätzung, die das Redaktionsteam der GC-community entgegenbringt?!
Jedermanns Geschmack wird man sicher nie treffen können.

Sodala, genug gesudert, die Hauptsache ist, dass es Spaß macht und es hoffentlich noch viele interessante Caches in Zukunt in der Steiermark gibt!

CU@Fürstenstand

FAHM

cezanne
07.06.2004, 20:25
Zugegebenermaßen, der Artikel ist - und da geb ich Cezanne Recht - etwas oberflächlich und reißerisch formuliert,


Das freut mich jetzt sehr zu hoeren (lesen).
Dieser Beitrag wird lang, ist aber mein letzter zu diesem Thema.


aber trotzdem eine Halbseite in einem Printmedium zur Verfügung gestellt zu bekommen ist doch ganz OK (wie schwer das ist, weiß ich aus eigner Erfahrung).


Da hast Du durchaus recht. In diesem Fall ging die Initiative aber vom Printmedium selbst aus.

Ich glaube, ich war auch vor allem deswegen so enttaeuscht, weil ich viele Artikel aus Deutschland und auch anderen Laendern kenne, und fast alle mir bekannten mehr ueber Geocaching aussagen als dieser. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt fuer den Stil des Schreibers.



Sollte, was ich nicht annehme, das Geocaching jedoch einem "elitären" Kreis von Personen vorbehalten bleiben, so ist die Berichterstattung in dieser Formulierung, von einem Nicht-Geocacher, fehl am Platz.


So arg, dass das Wort "Fehl am Platz" gerechtfertigt ist, fand selbst ich den Artikel nicht.
Ich bin vorhin in mich gegangen, und habe ein wenig zu analysieren versucht, was mich am Artikel so besonders von Beginn an gestoert hat.
Hier das Ergebnis:

Ich hatte mir einen Artikel erwartet, der dem breiten Leserkreis der Grazer Woche entsprechend, nicht nur vorwiegend junge Leute anspricht (Alterskreis ca. 15 Jahre - 30, maximal 35 Jahre, mit Tendenz Richtung maennlich, unverheiratet, kinderlos), die sich im Artikel fehlende Basisinformationen bei vorhandener Neugier problemlos selbst im Internet beschaffen, sondern sich an ein wesentlich breiteres Spektrum richtet.

Ich habe dabei ganz und gar nicht nur an jene gedacht, die bereits ein GPS-Geraet zu Hause haben, und auch nicht nur an jene, die Geocaching bereits beim Lesen als etwas erkennen, was sie selbst einmal ausprobieren moechten. Ein paar informative Saetze, die den Kern des Geocaching auch fuer jene beschreiben, die noch nie davon gehoert hatten (sicher die Mehrheit der Leser) und die sich nicht im Anschluss im Internet informieren (vielleicht auch gar nicht die Moeglichkeit dazu haben), haetten mich sehr gefreut. Ich dachte dabei an das Image von Geocaching in der Oeffentlichkeit, die nichts mit Geocaching am Hut hat.

Es tut mir leid, dass hier so hart zu sagen (mit nur leichter Ueberzeichnung), aber wenn ich nur den Artikel zur Grundlage nehme, dann kommt bei mir an, dass Geocacher sehr verrueckte Spinner sind,

die mit Hightech bewaffnet (welches Wort!) durch die Stadt Graz ziehen
und

an geheimen Orten (vielleicht im Stadtpark hinter einer Parkbank, am Hauptplatz in einem neuen Pflanzenkuebel, hinter einem Grab am Zentralfriedhof ...)

irgendwelche Dinge (vielleicht Schokolade, oder Pornohefte, oder Elektronikmuell, oder was auch immer in der Phantasie des Lesers/der Leserin liegt ..... - keine Ahnung, was sich z.B. ein durchschnittlicher 80-Jaehriger unter irgendwas vorstellt)

verstecken und dann auch noch alle Nena-Karten als tollen Anreiz empfinden.


Ich habe vorhin einige andere Artikel zu Geocaching durchgeschaut. Unaebhaengig von der Laenge erwaehnen alle bis auf den Grazer Woche Artikel, dass eine Form von Behaelter versteckt wird. Typischerweise wird auch das Logbuch genannt und dass man Dinge tauscht - d.h. wenn man etwas rausnimmt, gibt man etwas rein (von etwa vergleichbarem Wert).
Keiner der Artikel ist so extrem jugendorientiert verfasst wie der ueber den wir diskutieren, und das obwohl die Grazer Woche einen deutlich breiteren Leserkreis hat als manche der Medien in denen Geocaching Artikel erschienen sind.

Ausser der Nennung des Wortes Natur kommt auch ueberhaupt nicht rueber, dass schoene Spaziergaenge, Wanderungen etc ein wesentlicher Anreiz zum Cachen sein koennen.


Nach dem Erscheinen dieses Artikels werde ich besonders vorsichtig sein, wem ich wage zu erzaehlen, dass ich Geocaching betreibe. Fuer mich bringt der Artikel nicht rueber, dass Geocaching etwas Schoenes fuer sehr breite Bevoelkerungsschichten zu bieten hat (von jung bis alt - ich wuerde mich wahnsinnig freuen, wenn sich das Geocaching in Oesterreich so entwickelt, dass nicht jene mit 35-50 bereits zum alten Eisen gehoeren und auch mehr Familien zum Geocaching kaemen).


Hat einer der hier Mitlesenden versucht den Artikel aus der Sicht einer Person zu sehen, die noch nie von Geocaching gehoert hat? (Dazu bitte alles vergessen, was als Hintergrund-Wissen vorhanden ist.)



Wenn man nach Gerts Posting "Grazer, hebt eure Ä. ..." und durch diesen Artikel nur ein paar Leute dazu bewegen kann, auf Cachesuche an schönen Orten zu gehen und vielleicht selber für andere Cacher reizvolle Verstecke online zu stellen, dann hat die Kolumne was Positives.


Da gebe ich Dir vollkommen recht. In meiner ersten Enttaeuschung habe ich die negativen Dinge geaeussert, und nicht die fraglos auch bestehenden positiven.




Ad Nena-Karten: ich bin bei Gott kein Nenafan, aber die Idee, etwas (egal welchen Wert es repräsentiert) als ersten Anreiz in Form eines Caches zu hinterlegen, zeigt doch von einer gewissen Wertschätzung, die das Redaktionsteam der GC-community entgegenbringt?!
Jedermanns Geschmack wird man sicher nie treffen können.


Ich glaube, ich habe mich in der Hinsicht vollkommen missverstaendlich ausgedrueckt, und ich habe meinen Beitrag auch in veraergertem Zustand geschrieben.

Mich stoerte nicht das Vorhandensein von Nena-Karten im Cache - ich habe in meinem 2. Posting ueberreagiert, weil mich mich von Gert angegriffen fuehlte. Meine Kritik richtete sich an die Formulierung "toller Anreiz" und dass beim Leser des Artikels im Zusammenhang mit der schon davor vorhandenen Oberflaechlichkeit und Jugendorientiertheit, die ich oben ansprach, sehr leicht der Eindruck entstehen konnte, dass Geocacher alle jung und Fans von Popmusik sind, und wenn sie von Nena-Karten hoeren, sofort aufspringen und losziehen. Ich fuehlte mich dadurch ungerechtfertigt in eine Schublade gesteckt.

Ferner stoeren mich die vielen Angriffe in Geocaching Foren gegen jene, die keine wertvollen Dinge in Caches legen (seien es eigene oder fremde). Ich stecke viel Muehe und Engagement in meine Caches, und ich denke, dass es Sache des Verstecker ist zu beschliessen, was fuer ihn die Tauschgehenstaende bedeuten. Jene, die die permanenten Beschwerden ueber Ue-Ei-Figuren nicht kennen, konnten meinen Vergleich mit den Nena-Karten nicht verstehen.

Es war ueberhaupt nicht mein Bestreben, einen anderen Preis zu fordern.
Fuer mich haben materielle Dinge wenig Bedeutung, und im Zusammenhang mit Cachen gar keine. (Ich haette auch einen Bargeldpreis fuer andere Finder hinterlassen.)

Ich kritisierte die Formulierung "toller Anreiz" (wegen des Imageproblems, siehe oben) und ich wollte klarmachen, dass der Wert eines Tauschgegenstandes hoch subjektiv ist.


Bei jenen, denen Nena-Musik gefaellt, und die sich durch eine ungeschickte Wortwahl von mir beleidigt fuehlten, moechte ich mich entschuldigen. Es tut mir leid, aber ich habe in der Zeit von "99 rote ..." eine extreme Aversion gegen diese Art von Liedern entwickelt. Diese kam ein wenig hoch, und vermischte sich mit meiner Enttaeuschung darueber, dass der Autor des Artikels nicht ein wenig ansprechenderes Bild von
Geocachern gezeichnet hat.

Wie wichtig, ein einigermassen korrektes Bild von Geocachern in der Oeffentlichkeit ist, zeigt auch die in Deutschland laufende Diskussion Geocacher vs. Jaeger. Es wird auch hierzulande eine Zeit kommen, wo es gut waere, wenn keine allzu falschen Annahmen ueber das Tun von Geoachern bestuenden, und dass Geocacher i.a. keine asozialen egomanischen Spinner sind, die auf Kosten der Natur ihrem Hobby nachgehen.




CU@Fürstenstand


Ich freue mich auch schon, und ich hoffe sehr, dass gavriel nur halb so gut Wolken schieben kann wie Caches verstecken und wundervolle Beschreibungen erstellen (bereits die Lektuere des neuen Helen Caches hat mir mehr Vergnuegen bereitet als die Suche so manches Caches als Ganzes).


Cezanne

cezanne
08.06.2004, 14:56
Was mich viel eher interessieren wuerde als wieviel Hits www.geocache.at erhielt, ist wieviele Besucher der Cache bisher hatte und ob er noch wohlbehalten am Platz liegt.
Wird es dazu Informationen geben?

Cezanne

Gert
08.06.2004, 15:47
Was mich viel eher interessieren wuerde als wieviel Hits www.geocache.at erhielt, ist wieviele Besucher der Cache bisher hatte und ob er noch wohlbehalten am Platz liegt.

Am Sonntag abend waren 5 Einträge im Logbuch und der Cache in Ordnung.

Cezanne + Edorian + 3 weitere Einträge (jeweils 2 Personen). Als ich dort um 20:00 Uhr vorbei bin, hockten auch gerade 2 Personen "im Gebüsch". Da ich zuerst nicht erkennen konnte, ob es bekannte GC waren oder nicht, hab ich sie mal "in Ruhe gelassen" und nach einer Viertelstunde wieder vorbeigeschaut.

Der Cache ist auch schon seit gestern vormittag (mit einer rudimentären Beschreibung) zum Approval freigegeben, aber das scheint diesmal etwas zu dauern.

Gert

Edorian
09.08.2004, 00:20
Ich bin soeben von dem von der Grazer Woche spendieren Nena-Konzert zurückgekommen das ich gemeinsam mit Foolbert besucht habe.

Den VIP-Bereich betreten zu dürfen war für mich eine neue Erfahrung. Dort gab es ein Buffet mit kalten und warmen Speisen sowie gratis Getränke in Gläsern während sich die "gewöhnlichen" Konzertbesucher ihre Getränke kaufen mußten und diese auch, wie üblich, nur in Plastikbechern bekamen. Die 110 Euro Zuschlag für die VIP-Karte wäre der Luxus natürlich trotzdem nicht wert. Bei zwei Karten geht sich um das Geld immerhin schon ein GPS aus.

Das Konzert fing erst mal etwas seltsam an. Ein Typ kam auf die Bühne und erklärte wie ein Konzert so abläuft und, daß auf dieser Bühne sogar schon die Paldauer gespielt hätten. Zwischen den Sätze kam durch, daß es für Nena somit eine große Ehre sein muß auch hier spielen zu dürfen. :shock: Dann laberte er recht lange über eine nervöse Sängerin die als Aufheizerin/Vorgruppe auftreten würde und erzählte von ihrem Werdegang. Dabei fielen dann auch die Wort Ibiza und DJ Ötzi und ich hatte eine Ahnung, daß es nun sehr hart werden würde. Irgendwann fiel dann der Name der "Musikerin", Antonia. Diese kam mit zwei Tänzern auf die Bühne und sang ihre Hits, die wir, laut ihrer Aussage, teilweise ja von Ballermann-TV (oder so ähnlich) kennen würden. :shock: Die drei tanzten zwar halbwegs motiviert über die Bühne, machten aber keine Versuch zu verheimlichen, daß es sich um Playback handelte. Während ihren Ansagen zwischen den Songs war Antonia außer Atem, wenn sie "sang" war kein einziger Schnaufer zu hören. Außerdem stand nicht mal jemand am Keyboard der so tat als würde er musizieren. :o

Es ging aber recht schnell vorbei und Antonia wurde geflüstert, daß Nena nun da wäre und sie ihr Programm beenden solle. Das tat sie dann auch gleich. Der Typ vom Anfang trat wieder auf und verkündete, daß es nun 20 Minuten dauern würde bis Nena auftreten kann, da noch auf der Bühne umgebaut werden müsse. Originalzitat: "Jetzt wird ja live gespielt". Bei der Musikstilrichtung von Antonia scheint Playback ja nicht mal was verwerfliches zu sein.

Nach der Pause, während der wir uns am Buffet stärken konnten betraten endlich Nena und ihre Band die Bühne. Von Anfang an verstand sie es das Publikum zu begeistern. Gespielt wurden wohl alle 20 Jahre alten, vor ein, zwei Jahren recyclten Hits sowie einige Songs die ich nicht gekannt hatte. Nena motivierte das Publikum immert wieder zum Mitsingen, gab ein kurzes Mundharmonikasolo, stellte einen der Gitarristen als ihren Freund vor und sang mit ihm gemeinsam ein Lied und holte während der Zugabe gut 30 Kinder aus dem Pulikum auf die Bühne. Zu den 99 Luftballons wurden riesige Ballons ins Publikum geworfen die aber nach einige Minuten wieder auf die Bühne zurückgeworfen werden konnten. Zweite Zugabe gab es dann leider keine.

Obwohl weder Foolbert noch ich richtige Nena-Fans sind hat das Konzert uns beiden sehr gut gefallen. :D Nena ist wohl lange genug im Showgeschäft und man merkt, daß es ihr noch immer Spaß macht. Nochmals Danke an Gert und die Grazer Woche für diesen tollen first finders prize. Der ORF soll sich für künftige GC-Berichte echt ein Beispiel an der Grazer Woche nehmen. VIP oder Backstage Karten für den Erstfinder aufzutreiben sollte für die doch echt kein Problem darstellen.

cezanne
09.08.2004, 13:55
Der ORF soll sich für künftige GC-Berichte echt ein Beispiel an der Grazer Woche nehmen. VIP oder Backstage Karten für den Erstfinder aufzutreiben sollte für die doch echt kein Problem darstellen.

Ich denke, dass sich eher die Grazer Woche ein Beispiel an der Qualitaet der Berichte in anderen Medien (auch im ORF) haette nehmen sollen. Allerdings ist das fuer ein Blatt wie die Grazer Woche wohl zuviel verlangt (wann immer ich in die Zeitung reinschaue und dort etwas lese, worueber ich informiert bin, kommt mir das Grausen - juengstes Beispiel der Bericht zu den angeblichen Plaenen von KFU und TU Graz).

Es stellt sich auch die Frage, worin denn der Sinn einer Berichterstattung in den Medien liegt. Ein Ziel, wie auch immer man zu diesem stehen mag, ist es ja wohl, Geocaching bekannter zu machen. In dem Zusammenhang scheint es mir nicht so wichtig, Caches mit Geschenken auszustatten, die ohnedies fast durchgehend an bereits erfahrene Cacher gehen werden und nicht an durch den jeweiligen Medienbericht motivierte Neueinsteiger.

Aus meiner Sicht macht ein liebevoll erstellter Cache in einer schoenen Umgebung ohne wertvollen Inhalt mehr Werbung fuer Geocaching als ein Schnell-Cache mit materiell wertvollem Inhalt. Wenn ich einem Neueinsteiger Geocachen zeigen sollte, wuerde ich einen Cache wie Schoecklhex aussuchen und sicher nicht Petri Au. (Mir sind die Rahmenbedingungen bekannt, die zu Petri Au fuehrten - diese Zeilen richten sich nicht gegen den Cache Petri Au.)

Natuerlich kann man einen wertvollen Inhalt und eine schoene Umgebung kombinieren, aber es besteht die Gefahr, dass damit die falsche Botschaft ausgeschickt wird. Ideen Caching als Touristenaktion gegen Bezahlung anzubieten, gibt es ja bereits.


Cezanne