GPearl
26.05.2004, 20:38
Analog zu den 7 Summits, den sieben höchsten Gipfel der Kontinente, gibt es auch die 9 Summits, die neun höchsten Gipfel der Bundesländer. Ich würde gerne auf jedem dieser Gipfel einen Cache deponieren. Das ganze ist kein unproblematisches Unterfangen und wirft es einige Fragen auf.
Die grundlegendste: welcher Berg ist der höchste Gipfel welches Bundeslandes? Da gibt es ja die unterschiedlichsten Auffassungen. Ich stelle einmal folgenden Vorschlag zur Diskussion:
Wien.............................Hermannskogel, 543m
Burgenland....................Geschreibenstein, 884m
Niederösterreich.............Schneeberg, 2076m
Steiermark.....................Hoher Dachstein,2996m
Oberösterreich................Großer Priel, 2514m
Salzburg.........................Großvenediger, 3674m
Kärnten..........................Großglockner, 3798m
Tirol...............................Wildspitze, 3772m
Vorarlberg......................Piz Buin, 3316m
Jetzt wird es natürlich einen Aufschrei der Oberösterreicher geben, die den Dachstein für sich reklamieren. Und der Großglockner gehört bekanntlich seit je her den Tirolern.
Gleich vorweg - die obige Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit, es ging mir viel mehr darum, die interessantesten Berge dabei zu haben. Und irgendwie muss man die ja aufteilen.
Ein weiteres Problem stellt die Versteckmöglichkeit dar. Ich war auf allen genannten Gipfeln zumindest einmal schon oben und weiß daher, dass es z.B. auf der Wildspitze oder auf dem Großvenediger unmöglich ist, auf dem Gipfel selbst etwas zu deponieren. Auch glaube ich nicht, dass es vertretbar ist, z.B. auf dem Großglockner Leute in Gefahr zu bringen, indem man sie animiert, den Gipfel, auf dem sehr wenig Platz ist und der nach allen Seiten steil abfällt, nach etwas abzusuchen. In beiden genannten Fällen könnte man ein sicheres Versteck möglichst nahe beim Gipfel wählen.
Nächstes Problem: die Cachewartung. Kann ich mir am Hermannskogel oder Schneeberg noch gut vorstellen. Aber wie oft es mich freut, auf den Piz Buin oder Großvenediger (der is besonders fad) zu gehen, weiß ich nicht.
Weiter: Manche dieser Caches werden nicht zu allen Jahreszeiten erreichbar sein, ev. zeitweise sogar gefährlich (Lawinen im Frühjahr, etc.).
Ausserdem schließt man gleich einmal alle Cacher, die nicht so bergtauglich sind, aus. Gibt es überhaupt genug Leute die sowas machen wollen/können?
Andererseits: ich könnte mir gut vorstellen, dass es für viele eine große Herausforderung darstellen würde, alle diese Caches zu loggen und dabei gleich auch noch auf den höchsten Bergen Österreichs zu stehen. Und man muss wirklich kein Ausnahmeathlet sein, um diese Gipfel zu bezwingen. Am technisch anspruchsvollsten ist sicher der Großglockner, wobei hier eher die Menschenmassen eine Gefahr darstellen. Für ihn, für den Großvenediger, die Wildspitze und für den Piz Buin braucht man Gletscherausrüstung. Alle anderen sind ohne Zusatzausrüstung begehbar.
Bin schon neugierig auf das feedback!
Bei weitgehender Zustimmung würde ich demnächst zumindest den Ostteil Österreichs bestücken. Natürlich kann man das Ganze auch als Gemeinschaftsprojekt andenken - also falls Interesse besteht, wären Cacher aus den Bundesländern herzlich eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.
Die grundlegendste: welcher Berg ist der höchste Gipfel welches Bundeslandes? Da gibt es ja die unterschiedlichsten Auffassungen. Ich stelle einmal folgenden Vorschlag zur Diskussion:
Wien.............................Hermannskogel, 543m
Burgenland....................Geschreibenstein, 884m
Niederösterreich.............Schneeberg, 2076m
Steiermark.....................Hoher Dachstein,2996m
Oberösterreich................Großer Priel, 2514m
Salzburg.........................Großvenediger, 3674m
Kärnten..........................Großglockner, 3798m
Tirol...............................Wildspitze, 3772m
Vorarlberg......................Piz Buin, 3316m
Jetzt wird es natürlich einen Aufschrei der Oberösterreicher geben, die den Dachstein für sich reklamieren. Und der Großglockner gehört bekanntlich seit je her den Tirolern.
Gleich vorweg - die obige Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Richtigkeit, es ging mir viel mehr darum, die interessantesten Berge dabei zu haben. Und irgendwie muss man die ja aufteilen.
Ein weiteres Problem stellt die Versteckmöglichkeit dar. Ich war auf allen genannten Gipfeln zumindest einmal schon oben und weiß daher, dass es z.B. auf der Wildspitze oder auf dem Großvenediger unmöglich ist, auf dem Gipfel selbst etwas zu deponieren. Auch glaube ich nicht, dass es vertretbar ist, z.B. auf dem Großglockner Leute in Gefahr zu bringen, indem man sie animiert, den Gipfel, auf dem sehr wenig Platz ist und der nach allen Seiten steil abfällt, nach etwas abzusuchen. In beiden genannten Fällen könnte man ein sicheres Versteck möglichst nahe beim Gipfel wählen.
Nächstes Problem: die Cachewartung. Kann ich mir am Hermannskogel oder Schneeberg noch gut vorstellen. Aber wie oft es mich freut, auf den Piz Buin oder Großvenediger (der is besonders fad) zu gehen, weiß ich nicht.
Weiter: Manche dieser Caches werden nicht zu allen Jahreszeiten erreichbar sein, ev. zeitweise sogar gefährlich (Lawinen im Frühjahr, etc.).
Ausserdem schließt man gleich einmal alle Cacher, die nicht so bergtauglich sind, aus. Gibt es überhaupt genug Leute die sowas machen wollen/können?
Andererseits: ich könnte mir gut vorstellen, dass es für viele eine große Herausforderung darstellen würde, alle diese Caches zu loggen und dabei gleich auch noch auf den höchsten Bergen Österreichs zu stehen. Und man muss wirklich kein Ausnahmeathlet sein, um diese Gipfel zu bezwingen. Am technisch anspruchsvollsten ist sicher der Großglockner, wobei hier eher die Menschenmassen eine Gefahr darstellen. Für ihn, für den Großvenediger, die Wildspitze und für den Piz Buin braucht man Gletscherausrüstung. Alle anderen sind ohne Zusatzausrüstung begehbar.
Bin schon neugierig auf das feedback!
Bei weitgehender Zustimmung würde ich demnächst zumindest den Ostteil Österreichs bestücken. Natürlich kann man das Ganze auch als Gemeinschaftsprojekt andenken - also falls Interesse besteht, wären Cacher aus den Bundesländern herzlich eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen.