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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Keine regular Caches in Wien


Schurki
31.05.2004, 19:51
Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass es praktisch keine Regular Caches in Wien gibt?

Als einzige echte regular Caches gibt es da:
- Creepy Campus
- Lainzer Tiergarten I und II

Das wars dann auch schon. Es gibt dann einige, die noch als Regular gekennzeichnet sind, in wirklichkeit aber Multi sind.

Ich finde grad für Anfänger ist das ein wenig abschreckend (also mir gings zumindest so als ich im März dieses Jahres mit dem Geocachen begann)

Außerdem gehen mir die vielen Rechnereien bei komplizierten Multicaches auf den Nerv. Mich würd es freuen, wenn es in Zukunft ein wenig mehr einfachere Caches gibt, die man locker mal nach der Arbeit auf eine Stunde lang erledigen kann.

Ein Cache ist gut wenn er auf eine interessante Location führt, wenn das Versteck originell ist, wenn man was über die Gegend erfährt etc., aber nicht wenn es hundertausend Stages mit ebensovielen komplizierten Formeln zu berechnen gibt.

cezanne
31.05.2004, 22:32
Ist euch eigentlich schon mal aufgefallen, dass es praktisch keine Regular Caches in Wien gibt?

Als einzige echte regular Caches gibt es da:
- Creepy Campus
- Lainzer Tiergarten I und II

Das wars dann auch schon. Es gibt dann einige, die noch als Regular gekennzeichnet sind, in wirklichkeit aber Multi sind.


Ich komme zwar nicht aus Wien, aber so ganz stimmt Obiges nicht.
Lainzer Tiergarten II ist ein Multi Cache (auch als solcher eingeteilt).
Spooky Pot ist nahezu ein Trad. Cache - man kann die Koordinaten einfachst schon zu Hause bestimmen, und ausserdem kommt man auf dem Weg zum Cache an der Stelle vorbei wo man zwei Zahlen abschreiben muss.
Jubilaeumskisterl und Cordon Bleu sind auch nahezu Trad. Caches man kann auch hier die Koordinaten in < 1 Minute zu Hause bestimmen.

Hinzu kommt natuerlich Dein eigener Cache.

Es stimmt allerdings, dass die meisten Caches in Wien Multi Caches sind.
Persoenlich finde ich, dass im Umfeld einer Stadt sich meist Multi Caches mehr anbieten - bei einer Wanderung auf einen Gipfel mit einer tollen Aussicht, ist ein Trad. Cache deutlich attraktiver als in der Stadt.




Ich finde grad für Anfänger ist das ein wenig abschreckend (also mir gings zumindest so als ich im März dieses Jahres mit dem Geocachen begann)


Das ist sicher Geschmackssache. Persoenlich reizen mich Multis mehr (das war von Beginn an so), ausser es handelt sich um eine speziell schoene Wanderung.



Ein Cache ist gut wenn er auf eine interessante Location führt, wenn das Versteck originell ist, wenn man was über die Gegend erfährt etc., aber nicht wenn es hundertausend Stages mit ebensovielen komplizierten Formeln zu berechnen gibt.

Ich denke das ist Geschmackssache. Nur weil ich z.B. Caches nicht mag, die aus nur einer Station bestehen, an die man bis auf 100 m ranfahren kann und wo man auch kaum einen vernuenftigen Spaziergang dranschliessen kann, schreibe ich hier auch nicht, dass ein Cache, der gut ist, nicht von dieser Sorte ist.

Komplizierte Formeln habe ich bisher ueberhaupt noch keine angetroffen - mitunter gewisse Rechnereien, aber simpelster Natur. Die Caches, die kompliziert waren, waren es meist durch schlechten Empfang und mitunter durch sehr kreative Raetsel.


Ich cache sehr gerne in Wien und freue mich jedesmal, wenn die Chance dazu besteht, und ich blicke nicht selten mit Neid nach Wien, weil die Caches, die dort in Wien und Umgebung auftauchen, eigentlich fast immer terrain-maessig auch fuer mich machbar sind.
Caches wie "Fantastic Beasts" und "TSP - The Architect's Garden" von gavriel oder der TB Cache von theplank zaehlen zu den besten Stadtcaches, die ich bisher gefunden habe. Und einige PlanetEarth Caches stehen auf meiner "To Do Liste" ganz oben.
Ich haette mich auch als Anfaenger auf diese Caches gestuerzt - das, was dort gefordert wird, hat weniger mit Geocaching Erfahrung zu tun. Die Verstecke als solche sind nicht so schwer auffindbar, wenn man die Koordinaten bestimmt hat.


Bevor es zu Missverstaendnissen kommt: Es kann sich jeder aussuchen, welchen Cache-Typ er am liebsten hat, und ich wuensche Dir, dass sich Verstecker finden, die Deine Vorlieben teilen. Ich schrieb Obiges nur, um festzuhalten, dass es verschiedene Sichtweisen gibt. Mich fasziniert so Einiges von dem, was Du offenbar nicht magst. Und umgekehrt wird es genauso sein.


Cezanne

Schurki
02.06.2004, 05:32
Hallo Cezanne!

Ich geb Dir schon recht, dass das größtenteils Geschmackssache ist. Aber ich denke, gerade in Wien gibt es was die einfacheren Caches betrifft, nicht viel auszusuchen.

Als Anfänger hätte ich mir mehr echte Traditional gewünscht, mittlerweile denke ich zähle ich nicht mehr zu den Anfängern, und mir gehen aber trotzdem die Caches, die man schnell mal auf eine Stunde nach der Arbeit machen kann, ab.

Ja, und sogar mein erster eigener Cache ist als traditional gekennzeichnet, obwohl es ein, zugegebenermassen einfacher, Multi ist.

Was mir auch ein wenig abgeht bei den Caches ist die Zeitangabe. Es wäre schön, wenn der Cacheersteller am Anfang eine kurze Zeitabschätzung abgeben könnte, das würde die Planung sehr erleichtern.

Zum Wochenende hab ich z.B. den Höhlenstein gemacht, eine wunderschönge Tour, war aber dann schon ein wenig überrascht, dass wir mehr als 5 Stunden brauchten.

cezanne
02.06.2004, 12:21
Als Anfänger hätte ich mir mehr echte Traditional gewünscht, mittlerweile denke ich zähle ich nicht mehr zu den Anfängern, und mir gehen aber trotzdem die Caches, die man schnell mal auf eine Stunde nach der Arbeit machen kann, ab.


Das verstehe ich durchaus. Allerdings hat dies m.E. weniger mit der Anzahl der Stationen zu tun. Hier in der Steiermark gibt es recht viele Traditionals, die vom Zeitaufwand her deutlich hoeher anzusetzen sind als eine Reihe Multi-Caches, die ich gemacht habe, weil man eine weite Wegstrecke zu gehen hat.

Ich bin uebrigens auch der Meinung, dass eine hinreichende Zahl einfacher Caches wichtig ist fuer Einsteiger. Allerdings denke ich nicht, dass einfach mit Traditional gleichzusetzen ist. Ferner glaube ich nicht, dass Rechnungen wie
N3=N2+A*B+A^4+.T+H+E... einen Cache schwierig machen. (Ob man sowas mag ist Geschmackssache, aber schwierig wird es m.E. dadurch nicht.)

Es gibt auch in Wien einfache Multi-Caches. Das Problem ist eher, diese herauszufinden, wenn man ein Einsteiger ist und nicht an die schweren zu gelangen, die nicht immer klar erkenntlich sind.

In Kaertnen gibt es auch schoene Beispiele fuer einfache Multis, die sich auch fuer Einsteiger bestens eigenen. (Vor allem Dank des Fleisses von Travelfreak und sun4for, aber auch Vagabund hat ein paar einfache in seiner Heimat abgeliefert.)


Ja, und sogar mein erster eigener Cache ist als traditional gekennzeichnet, obwohl es ein, zugegebenermassen einfacher, Multi ist.


Darin liegt auch ein Problem. Die Traditional Klasse ist so eng gefasst, dass nur ganz wenige Caches in Oesterreich solche sein duerften.
Selbst, wenn man Koordinaten angibt und dann schreibt der Cache ist 25m weiter in Richtung 167° versteckt, handelt es sich eigentlich schon um einen Multi Cache.
Hier ist die Typisierung ungluecklich - das gilt noch mehr beim Mystery Cache Typ.


Was mir auch ein wenig abgeht bei den Caches ist die Zeitangabe. Es wäre schön, wenn der Cacheersteller am Anfang eine kurze Zeitabschätzung abgeben könnte, das würde die Planung sehr erleichtern.


Hat etwas fuer sich, aber Zeitangaben sind sehr relativ. Wenn ich mich nach dem Zeitbedarf von Personen wie gebu oder Gert richtete, waere ich danach nur frustriert. Mitunter ist es ein Ausweg Distanz, Hoehenmeter, Steigung und Terrainschwierigkeit in den Steigungspassagen anzugeben, aber bei vielen Multis verraet man dann wirklich zuviel, und verdirbt den vielen Abenteuerern den Spass.

Dass der Grossteil der Caches in Oesterreich eher mehr Zeit in Anspruch nimmt, hat m.E. stark damit zu tun, dass sehr viele Cacher eindeutig Wochenend-Cacher sind - ich gehoere i.a. auch zu dem Typ. Wenn ich zum Suchen oder Verstecken losziehe, dann moechte ich laenger als 1 Stunde beschaeftigt sein (hier meine ich die Bewegungszeit, nicht die Suchzeit am Cacheort), ich sitze schon den Rest der Zeit zuviel herum.

Mich persoenlich nervt es z.B. nach einem Cache in der Stadt/in einem Park zu suchen, wo der Hauptzeitaufwand darin besteht, zu warten bis man den Cache ungesehen heben kann. Das Rumlaufen mit einem GPS-Geraet als solchem und das reine Suchen vor Ort reizen mich viel zu wenig.



Zum Wochenende hab ich z.B. den Höhlenstein gemacht, eine wunderschönge Tour, war aber dann schon ein wenig überrascht, dass wir mehr als 5 Stunden brauchten.

Bei einem Cache von Dunja und Co in einem Wandergebiet wuerde es mich ueberraschen, kuerzer zu brauchen ;).
Wenn man die Beschreibung liest und eine topographische Karte befragt, dann wird einem m.E. schon klar, dass dies kein kurzer Spaziergangscache sein kann.



Cezanne

Vagabund
03.06.2004, 08:39
Da muss ich Schurki schon recht geben. Es gibt zu wenig Traditionals.
Es ist ein neuer Traditional von mir in Arbeit, den Platz hab ich schon (wieder ziemlich zentral), nur möchte ich ihn dort nicht nur verstecken, sondern das ganze in ein kleines, aber nicht zu schwieriges Rätsel verpacken.
Auch ich bin immer wieder froh wenn es mal nicht so schwierige Caches zu Suchen gibt. War zum Beispiel die letzten 1,5 Monate mit einer Sehnenscheidenentzündung im Knie gehandikapt, doch die Sucht war so gross... Zum Glück hat zu dieser Zeit grad Travelfreak&sun4fun einfache Caches aus dem Ärmel gestreut. Danke! Danke!

Vagabund

cezanne
03.06.2004, 10:40
Es ist ein neuer Traditional von mir in Arbeit, den Platz hab ich schon (wieder ziemlich zentral), nur möchte ich ihn dort nicht nur verstecken, sondern das ganze in ein kleines, aber nicht zu schwieriges Rätsel verpacken.


Sobald Du ein Raetsel hast, ist es allerdings kein Traditional mehr.

Ich habe uebrigens bei stadtnahen Caches, deren Koordinaten gegeben sind, irgendwie Angst vor Vandalenakten und TB-Diebstahl.
Wenn ein Raetsel vorgeschaltet ist, ist es wieder was anderes.
Wenn man nur eine Filmdose versteckt, ist die Gefahr nicht so gross, aber Filmdosen Caches in der Stadt sind nur in Ausnahmefaellen meine Sache.

Cezanne

PlanetEarth
04.06.2004, 00:07
Ich mag Caches, die ich mir erst verdienen musste :wink:. Deshalb sind Traditionals meiner Meinung nach ideal dort, wo die Gegend die Herausforderung darstellt. Darum hat mir auch Lilienfelder Hütte, Hochlantsch, Osser etc. so gut gefallen. Dort wäre ein Multi überflüssig wenn nicht sogar störend. In Wien wiederum finde ich einen Traditional fad, da will ich schon entsprechend gefordert werden.

Ich glaube auch, man kann nur die Art Caches gut machen, die man selbst mag. Und da ich z.B. Drive-In Caches nun einmal überhaupt nicht mag (sorry :wink: ) wirds nicht viele davon von mir geben...
LTG I ist zum Beispiel ein sehr einfacher Traditional, wird aber auch nicht übermäßig besucht...

Happy caching, PlanetEarth

cezanne
04.06.2004, 10:14
Auch ich bin immer wieder froh wenn es mal nicht so schwierige Caches zu Suchen gibt. War zum Beispiel die letzten 1,5 Monate mit einer Sehnenscheidenentzündung im Knie gehandikapt, doch die Sucht war so gross... Zum Glück hat zu dieser Zeit grad Travelfreak&sun4fun einfache Caches aus dem Ärmel gestreut.

Mir ist noch etwas dazu eingefallen:

Die Verfuegbarkeit von leichten Caches ist wichtig - das habe ich stets so empfunden, und wir hatten auch vor laengerem eine Diskussion dazu, weil es zeitweise in Kaertnen ausser den Caches von travelfreak&sun4fun fast nur terrainmaessig schwere gab. Da warst Du ja eher auf der anderen Seite ...

Was die Caches von Travelfreak&Sun4fun betrifft, gerade die sind doch ein Beispiel, dass die Implikation Multi ist schwerer Cache nicht gilt. Die Caches, von denen Du sprichst, sind naemlich keine traditionals sondern Multi Caches, aber eben einfache.

Sag mir bitte, ob Deinem laedierten Knie Traditionals a la Gebu (Steil Aufi, Schwaigerkamm, Die Nosn, Hungry Mountain und viele andere) oder die meisten von Gert (Hochlantsch, Grossofen etc) lieber sind oder doch Multi Caches wie "Price Eugen's Hut", "Steffl" und eine Reihe anderer Wiener Multi Caches, wo man nicht weit zu gehen hat. (Bei TSP liegt die Schwierigkeit auch nicht im koerperlichen Anspruch.)

Mir ist schon klar, dass man Stadt- und Bergcaches nicht vergleichen kann, aber in der Stadt werden Traditionals wirklich sehr leicht fad - das sehe ich so wie PlanetEarth. Und wer versteckt schon einen Cache, den er selbst von Beginn an schrecklich fad findet?


Cezanne

Vagabund
04.06.2004, 19:06
Mit meinem lädierten Knie hätte ich lieber gar keinen Cache suchen sollen. Weder die Einen noch die Anderen.
Ich weiss auch selbst, dass die neuen Caches von Travelfreak&sun4fun Multis sind, ich glaube nur was Schurki generell gemeint hat ist das, dass es in Wien fast keine Caches gibt die man unter einer halben Stunde lösen kann. Egal ob nun einfacher Multi oder schwerer Traditional.
Auch den LTG1 kann man nicht unter 1 Stunde lösen. Hingegen kann ich einige Travelfreak Multicaches sehrwohl unter einer Stunde finden.
Die von dir genannten Multis sind zwar einfach aber auch nicht schnell zu finden.
Warum wird denn wohl der Roadrunner cache öfter gefunden wie der LTG1? Weil man das Rätsel zu Hause irgendwann löst, zum Cache fährt (zB in der Mittagspause) und den Cache hebt.
Worum es bei der Diskussion geht sind schnell erreichbare Caches, und derer gibt es in Wien sehr wenige. Desweiteren glaube ich nicht, dass ein Traditional gefährdeter ist einem Vandalenakt zum Opfer zu fallen als ein Multi. Das würde nämlich bedeuten, der Vandale weiss wo er zu suchen hat. Das können dann nur Geocacher sein. Vielmehr fallen Caches Zufallsfunden zum Opfer, oder Geocacher werden beim Fund beobachtet. Dann macht es aber keine Rolle ob kein oder 10 Stages vorgeschalten sind.
Und die Diskussion ob ein Traditional mit vorgeschaltenem Rätsel ein Trad. oder Multi oder sonstwas ist möchte ich hier nicht führen.

cezanne
04.06.2004, 19:30
ich glaube nur was Schurki generell gemeint hat ist das, dass es in Wien fast keine Caches gibt die man unter einer halben Stunde lösen kann. Egal ob nun einfacher Multi oder schwerer Traditional.
Auch den LTG1 kann man nicht unter 1 Stunde lösen. Hingegen kann ich einige Travelfreak Multicaches sehrwohl unter einer Stunde finden.
Die von dir genannten Multis sind zwar einfach aber auch nicht schnell zu finden.


Ich kann nicht hellsehen und ich hatte auf den Beitrag von Schurki geantwortet wo er explizit Traditionals forderte.
Meine Argumentation ging genau in die Richtung, die Du jetzt auch bestaetigst, dass es einfache Multis und schwere Traditionals gibt, und dass auch die benoetigte Zeit nicht mit dem Typ korreliert.

Wenn Schurki geschrieben haette, dass es in Wien wenig Caches gibt, die man in unter 30 Minuten erledigen kann, dann haette ich ihm sicher nicht widersprochen, denn das ist sicher richtig.
Ich haette ihn dann allerdings gefragt, wo denn der Reiz solcher Caches liegt. Ich persoenlich cache jedenfalls nicht des Cachens wegen oder der Statistik wegen. Deswegen konnte ich auch z.B. nie verstehen, dass Leute Couch Potato Caches machen, wenn ihnen das Wetter zu schlecht ist, um vor die Tuer zu gehen. Das wirkt gerade so als gaebe es ausser Cachen keine anderen attraktiven Beschaeftigungen.



Worum es bei der Diskussion geht sind schnell erreichbare Caches, und derer gibt es in Wien sehr wenige.


Das kam in Schurkis Originalbeitrag nicht heraus. Denn wieso sollten solche Mittagspausen Caches fuer Anfaenger besonders wichtig sein?
Schurki hatte sehr wohl den Schwierigkeitsgrad in den Mittelpunkt gestellt gehabt.



Desweiteren glaube ich nicht, dass ein Traditional gefährdeter ist einem Vandalenakt zum Opfer zu fallen als ein Multi. Das würde nämlich bedeuten, der Vandale weiss wo er zu suchen hat. Das können dann nur Geocacher sein.


Es ist jedenfalls Tatsache, dass in Deutschland z.B. Travelbugs viel haeufiger aus Traditionals verschwinden als als Caches, deren Koordinaten nicht im Internet stehen. In Oesterreich gibt es nicht so viele TBs und Geocaching ist noch weniger bekannt. Ich erwarte mir aber aehnliche Tendenzen hierzulande - nur halt etwas spaeter.


Vielmehr fallen Caches Zufallsfunden zum Opfer, oder Geocacher werden beim Fund beobachtet. Dann macht es aber keine Rolle ob kein oder 10 Stages vorgeschalten sind.


Wenn gezielt nur TBs gestohlen werden, ist das eher nicht der Fall.


Und die Diskussion ob ein Traditional mit vorgeschaltenem Rätsel ein Trad. oder Multi oder sonstwas ist möchte ich hier nicht führen.

Es ist weder ein Trad. noch ein Multi sondern ein Mystery Cache - das ist keine Frage einer Diskussion, sondern folgt eindeutig aus den Vorgaben von gc.com (ich bin keiner, der diese Vorgaben fuer sinnvoll haelt und ich habe auch keine Lust darueber zu diskutieren, aber das aendert nichts an den Fakten).


Cezanne

Vagabund
04.06.2004, 20:00
Es kam sehrwohl in Schurkis Orginalbeitrag heraus, dass zu wenig schnell erreichbare Caches gibt. Das schreibt er doch selbst: "...die man locker mal nach der Arbeit auf eine Stunde lang erledigen kann."
Alles andere ist doch Wortklauberei.

Zur TB Klauerei kann ich nur eins sagen. Schwarze Schafe gibt es überall. Deswegen werde ich nicht in Zukunft nur mehr Multis verstecken.

cezanne
04.06.2004, 20:22
Es kam sehrwohl in Schurkis Orginalbeitrag heraus, dass zu wenig schnell erreichbare Caches gibt. Das schreibt er doch selbst: "...die man locker mal nach der Arbeit auf eine Stunde lang erledigen kann."


Fuer mich kam das nur als Nebenaspekt raus, denn ansonsten waeren doch Caches wie Steffl, die TB Caches von theplank, Dein Sound of Music solange er existierte, Roadrunner etc alles Kandidaten, waehrend Schurki explizit die Traditionals listete.


Zur TB Klauerei kann ich nur eins sagen. Schwarze Schafe gibt es überall. Deswegen werde ich nicht in Zukunft nur mehr Multis verstecken.

Ich habe Dich auch nicht dazu aufgefordert. Ich persoenlich verstecke unabhaengig von der Sicherheit lieber Multis - das hat nichts mit TB-Sicherheit zu tun. Es gibt aber Cacher, die aus den von mir genannten Gruenden, mittlerweile lieber Multis oder Mysteries (teilweise mit sehr simplem Raetsel und nur einer Station im Feld) verstecken. Das ist Fakt und weder Du noch ich noch sonst wer werden es aendern.

Was die TBs betrifft, habe ich persoenlich inzwischen davon Abstand genommen, TBs in Stadtcaches (oder Orten, die gut einsehbar sind) abzulegen, ausser in speziellen Sonderfaellen.


Cezanne

PlanetEarth
06.06.2004, 21:58
Auch den LTG1 kann man nicht unter 1 Stunde lösen.[

Müsste meiner Meinung nach in 40 Minuten machbar sein... :wink:

Warum wird denn wohl der Roadrunner cache öfter gefunden wie der LTG1? Weil man das Rätsel zu Hause irgendwann löst, zum Cache fährt (zB in der Mittagspause) und den Cache hebt.
Das ist eine von vielen möglichen Erklärungen... Warum liegt dann aber der Bricks for Vienna an 8. Stelle der Meistgefunden? Unter 3 Stunden läuft da wenig... So oder so, für Argumentationen bleibt viel Spielraum...

lg, PlanetEarth

Vagabund
07.06.2004, 09:08
Hi Planet Earth!

Ich bin nur der Meinung, dass wenn in Wien jemand einen Traditional finden möchte, sollte der Cache eher schneller zu finden sein. Vielleicht würden dann auch mehr Cache-Touristen in Wien zuschlagen. Ich bin jedenfalls heilfroh wenn ich im Ausland einen einfachen Cache machen kann. Die überwiegende Zahl der Einheimischen unter uns, oder jene die nicht nur auf der Durchreise sind, die wollen dann lieber einen Nachmittagfüllenden Cache suchen.
Ob nun ein Cache oft gefunden wird oder nicht, hat glaube ich mit der Tatsache dass es zu wenig einfache kurze Caches gibt nichts zu tun. Dein Bricks for Vienna ist ein echt gelungener Multi, auch mein Vienna South wird relativ oft besucht und sogar der 1st Vienna Multi-Cache wird oft gefunden, das heisst aber nicht dass es keinen Bedarf an kurzen einfachen Caches gibt.
Doch kannst Du nicht den Roadrunner mit BfV vergleichen. Roadrunner ist ein Trad. mit vorgeschaltenem Rätsel, BfV ist ein Multi. Zwei grundverschiedene Ausgangssituationen.
Daher auch meine Vergleich LTG1 und Roadrunner. Wenn jemand einen Tradi. finden möchte dann einen einfachen schnellen. (Ich denke im Monent nur an die Situation in Wien und diese Annahme stimmt natürlich nicht für jeden!)
Steiermark und Kärnten haben schon viele einfache Caches (Tradi. und Multi), aber in Wien fehlen nun mal die einfachen. Wer von euch ist denn noch nie gerne in einer Pause oder nach der Arbeit noch schnell einen Cache suchen gegangen. Sogar Cezanne hat diese Art der Cachesuche mit einem Cache belohnt.

Vagabund

cezanne
07.06.2004, 10:25
Wer von euch ist denn noch nie gerne in einer Pause oder nach der Arbeit noch schnell einen Cache suchen gegangen. Sogar Cezanne hat diese Art der Cachesuche mit einem Cache belohnt.


Gegen diese Art von Cachesuche ist auch ueberhaupt nichts einzuwenden - ich hoffe nicht, dass etwas Gegenteiliges aus meinen bisherigen Beitraegen herauszulesen war.
(Ironie am Rande: Nach den teilweise idiotischen Richtlinien von gc.com muesste ich allerdings auch den Cache, den Du meinst, als Multi fuehren ....)

Es gibt einige Traditional Caches im stadtnahen Gebiet, die nicht lange brauchen, und die mir sehr gut gefallen: Ruine Goesting z.B. oder auch Kronprinz Rudolf. Man hat eine gewisse Zahl an Hoehenmetern zu absolvieren und einen schoenen Ausblick. Ferner kann man diese Caches auch zu laengeren, schoenen Spaziergaengen ausbauen, wenn man es moechte (Zeit, Lust, koerperliche Verfassung es erlauben ...).

Allerdings gibt es nicht unbegrenzt viele solche Plaetze und in einer groesseren Stadt wie Wien, liegen diese Plaetze i.a. weiter ausserhalb und erfuellen dann nicht mehr Dein Kriterium der schnellen Erreichbarkeit (erst recht nicht mit oeffentlichem Verkehr, der touristenrelevant ist).

Persoenlich bin ich kein Freund von Caches in Parks im Stadtgebiet, die als Traditionals aufgebaut sind. Ich habe aber auch hier nichts dagegen, wenn jemand Freude daran hat, 30 Minuten zu warten bis er einen Cache hinter einem Busch hervorholen kann und 30 Minuten bis er ihn wieder verstecken darf. Wenn ich mir sowas antue, dann nur dann, wenn der Cache in einen mich intellektuell ansprechenden Rahmen verpackt ist.
Wenn ich eine Stadt noch nicht kenne, gehe ich sicher lieber in Museen bevor ich solche Caches suche.

Was Deine Auslandsbemerkung betrifft: Ich habe letzten August einige Caches in Kopenhagen absolviert, und jene Caches, die mir heute noch in positiver Erfahrung sind, waren gerade jene, die nicht in die Klasse der raschen Traditionals fallen. In einer Hecke nach einer Filmdose im Laub herumbuddeln, oder Steine in einer Gegend, die als oeffentliches WC missbraucht wird, umdrehen, ist nicht meine Sache.

Gute Traditionals von der Art Ruine Goesting hingegen sind auch mir jederzeit willkommen, aber es ist nicht leicht geeignete Plaetze zu finden.


Cezanne

gavriel
07.06.2004, 21:00
Mir fällt im MOment nur ein Platz ein, wo ich in nächster Zeit einen Traditional in Wien (und Wien ist ein sehr dehnbarer Begriff :) ) platzieren möchte.
Als Stadtgebiet kann man das allerdings nicht direkt bezeichen :wink:

Kleine Frage am Rande: Was arbeitet ihr denn alle, dass ihr in der Mittagspause weggehen könnt um cachen zu gehen????

Gavriel

PlanetEarth
07.06.2004, 21:06
Ich arbeite auch schon an einem Traditional oder einem einfachen 2-stufigen Multi im Bereich des Kahlenberges...

(natürlich werden die bereits in der Gegend bestehenden Cache nicht berührt...)

lg, PlanetEarth

cezanne
07.06.2004, 21:07
Kleine Frage am Rande: Was arbeitet ihr denn alle, dass ihr in der Mittagspause weggehen könnt um cachen zu gehen????


Viele Studierende neigen zu einer etwas freieren Zeiteinteilung ;).
Termine um 8:00 oder nach 18:00 sind irgendwie bei den meisten schlecht anzukriegen ....


Cezanne

gavriel
08.06.2004, 00:05
Ich arbeite auch schon an einem Traditional oder einem einfachen 2-stufigen Multi im Bereich des Kahlenberges...


Dann landet meiner wieder in der Schublade der unergründlichen Gedanken :)

Gavriel

PlanetEarth
08.06.2004, 00:33
Ich arbeite auch schon an einem Traditional oder einem einfachen 2-stufigen Multi im Bereich des Kahlenberges...


Dann landet meiner wieder in der Schublade der unergründlichen Gedanken :)

Gavriel

Wir haben die Sache gerade emailiert: Alles paletti... (war eh nicht der selbe Ort...) 8)

lg, PlanetEarth