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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neuer Wolfgangsee-Cache


GPearl
03.07.2004, 23:10
Damit ich nicht in den Verdacht gerate, nur mehr Caches für lebensmüde Spinner zu machen, wird hoffentlich demnächst der sehr familienfreundliche Multicache Wolfganger Schmalzbrot (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=468b9081-ad20-449a-9e2a-173966d8eefd) approved!

Auch gänzlich schwindelige Typen mit Raucherbeinen, Adipositas permagna, Herzinsuffizienz, Inkontinenz, Hämorrhoiden, Leberzirrhose, grauem Star, Diabetes usw. sollten in der Lage sein, diesen Cache zu machen. Allerdings fürchte ich, dass die als Belohnung winkenden Schmalzbrote eher weniger zur Besserung oben genannter Zustandsbilder geeignet sind. Ich fühle mich jedenfalls nicht zuständig, wenn's nachher einem schlechter geht als vorher, rate aber zumindest dringend vom Besuch des LKH Bad Ischl ab!

Prost Mahlzeit!
GPearl

baumrinde
02.09.2004, 17:36
Hat die österreichische Cacherwelt diesen Cache gebraucht, oder hofft man auf deutschen Besuch?

cezanne
02.09.2004, 18:41
Hat die österreichische Cacherwelt diesen Cache gebraucht, oder hofft man auf deutschen Besuch?

Wie ist diese Frage gemeint? Ernst oder ironisch? Smilie ist keiner beigefuegt. Ich hatte aus dem Beitrag von GPearl einen gewissen ironischen Unterton rausgelesen in bezug auf seinen Beruf und seine 9 Summit Caches. Deine Frage klingt aber ernsthaft.

Vorweg:
Trotz eines Fehlers in den Koordinaten haben den Cache schon Cacher gefunden, darunter Oesterreicher.

Ich habe den Cache zwar noch nicht gemacht, weil St Wolfgang fuer mich sehr weit weg liegt. Rein vom Durchsehen der Beschreibung habe ich das Gefuehl, dass es sich um einen sehr schoenen Cache handelt, den durchaus auch Leute zwischendurch machen koennen, die ansonsten gerne das sportliche Abenteuer suchen, der sich aber auch hervorragend fuer cachende Familien eignet und fuer Cacher, die nicht das Extreme suchen.

Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass es auch noch Zwischendinger zwischen Abenteuer-Touren, die zumindest ueber meine Faehigkeiten hinausgehen, und (Quasi) Drive-In Caches und Stadtcaches mit dem Hauptchallenge den Cache unbemerkt zu holen und wieder zu verstecken, gibt. Ich kritisiere keine diese Cache-Arten - je mehr Vielfalt desto besser, dann ist hoffentlich fuer jeden etwas dabei.

Welche Caches benoetigt Deiner Meinung nach die oesterreichische Cacherwelt? Darf man nur Spass am Cachen haben, wenn man zu Extrem-Touren faehig ist?





Cezanne

BeVeMa
03.09.2004, 14:16
Hallo Leute!

Ich bin zwar nicht gefragt wurden, gebe aber trotzdem meinen Senf dazu :wink: .

-) Ich wohne in Wien, für unter der Woche finde ich Stadt caches recht nett, weil :
+ zeigt einen oft interessante Gegenden
- manchmal aber mit dem cache auch die letzten Löcher der Stadt (keine Kritik an den Cache Ownern, so ist es halt' in jeder Grossstadt), ich sage nur 'Message to Sisi', 'In Vino Veritas', nach Hörensagen 'Calafati'
+ super Grund, auf alle Hausberge raufzukraxeln, wenn geht, gleich mehrmals 8)
- recht unnötig finde ich einstufige caches in der Stadt selbst, denn wo liegt da die Herausforderung (gut, ich korrigiere: mehrstufige caches, die so einfach gehalten sind, dass man mit etwas Geschick gleich zum cache fahren kann) ? Im Stundenlangwarten, bis endlich einmal kein muggle vorbeikommt? :cry:

-) Ab Freitag nachmittag zieht es mich dann auf mittlere Berge, oder zumindest auf die Wiener Hausberge. Dann sind auch mehrstufige im Ausmass von 2-4 Stunden sehr angenehm.

-) für Samstag / Sonntag werden dann a) mehrere einstufige Caches oder b) mehrere einfache mehrstufige Caches (2-3 Stunden) oder ein extralanger ein /mehrstufiger Cache angepeilt.

-) die einstufigen auf echten Bergen (> 2000 m) kann ich eh' nur im Urlaub machen, denn mehr als 90 min Autoanfahrt zueinem Berg sind mir eher zuviel. Die schönen Riesen am Rande des Wiener Beckens natürlich ausgenommen, aber die liegen ja 1. nahe genug, und 2. sind die imposant und interessant genug, um auch ohne Cache bewandert zu werden (Rax, Schneeberg) .
Apropos: Die Rax schreit irgendwie nach einem Cache, nachdem der 9 Summit den Nachbarberg belegt hat... :twisted:

-) und falls mein innerer Schweinehund endlich 'mal schläft, schaffe ich es vielleicht sogar, bis zum Neusiedlersee mit dem Rad zu fahren und die dahinter liegenden Caches zu besuchen.

-) und ein paarmal im Jahr möchte ich über ein langes Wochenende in Gegenden fahren , wo es viele schöne Caches gibt (zum Beispiel ins Waldviertel 8) , hallo theplank... ! )

-) und für Ausflüge mit meinen Kindern (oder Urlaub) sind Caches rund um Seen sicher toll, auch wenn sie nicht so schwierig sind

-) wenn ich mir mein Geschreibsel so anschaue, habe ich für fast alle Cache-Arten Verwendung, nur die Extremen auf weit entfernten Bergen, wo man auch Hinklettern muss, werde ich eher nie besuchen.

-) denn meine Kondition ist sicher recht gut (39 yrs / 1.87 metres / 79 kg) , aber eine Bergtour danach auszurichten, ob ein Cache in der Nähe liegt, ist mir wahrscheinlich zu blöd.

-) ganz abgesehen davon, dass man mit der Wetterlage im heurigen Jahr ohnehin meist nur mit 2 Tagen Vorschau kalkulieren kann. Denn danach regnet es wahrscheinlich wieder :cry: .


Cya, Martin

cezanne
03.09.2004, 14:40
recht unnötig finde ich einstufige caches in der Stadt selbst, denn wo liegt da die Herausforderung (gut, ich korrigiere: mehrstufige caches, die so einfach gehalten sind, dass man mit etwas Geschick gleich zum cache fahren kann) ? Im Stundenlangwarten, bis endlich einmal kein muggle vorbeikommt? :cry:


Ich bin auch kein Freund dieser Cache-Sorte, aber andererseits gibt es Cacher, die sich daran erfreuen. Solange man aus der Cachebeschreibung erkennen kann, um welche Cache-Sorte es sich handelt, habe ich auch kein Problem mit Caches dieser Art.



wenn ich mir mein Geschreibsel so anschaue, habe ich für fast alle Cache-Arten Verwendung, nur die Extremen auf weit entfernten Bergen, wo man auch Hinklettern muss, werde ich eher nie besuchen.


Und fuer diesen letzteren Typ gibt es auch genug Anhaenger womit sich wieder erweist, dass eben eine Vielfalt an verschiedenen Cache-Arten auch in Oesterreich sicher nichts Negatives ist. An sich gehe ich davon aus, dass dies ohnedies jedem klar ist, der die Verschiedenheit der Caching-Ansaetze bereits erlebt hat. Ich fuehlte mich nur dazu veranlasst auf Baumrindes Beitrag zu antworten, weil ich das Gefuehl hatte, dass durch seine Frage ein wirklich schoen gemachter Cache in schoener Gegend (und auch kein Drive In) in einem negativen Licht dargestellt wird, das er keinesfalls verdient.


Cezanne

PlanetEarth
03.09.2004, 14:57
Die Rax schreit irgendwie nach einem Cache, nachdem der 9 Summit den Nachbarberg belegt hat... :twisted:
Auf der Rax gibt es bereits einen (Steil auffi), der aber leider nicht oft besucht wird.

lg, PlanetEarth

baumrinde
04.09.2004, 22:25
:? Also, heutzutage muss man sich scheinbar jedes Wort dreimal überlegen, mein Kommentar war sehr spontan und natürlich ironisch in Anlehnung an Gpearl's posting gemeint!
Ich bin natürlich der Meinung, dass es möglichst viele "Cachesorten" geben sollte damit alle ihren Spass haben! :)
Ich sage: Ja, Österreich hat diesen Cache gebraucht! :roll:

cezanne
04.09.2004, 22:31
:? Also, heutzutage muss man sich scheinbar jedes Wort dreimal überlegen, mein Kommentar war sehr spontan und natürlich ironisch in Anlehnung an Gpearl's posting gemeint!


Spontane Postings sind durchaus ok - meine Antwort war es uebrigens auch. Ich hatte keine Ironie erkannt und daher nachgefragt. Wahrscheinlich stand ich auch unter dem Eindruck Deines Abenteuer-Berichtes zur Duemler-Huette .....


Cezanne

baumrinde
05.09.2004, 18:23
Ich kann mich nur an Gpearl's Lieblingszitat von Kurt Ostbahn halten:

Alles wird gut, der Sohn gibt sein Bestes!

Ein kleiner nicht toternster :lol: Seitenhieb auf deutsche Stöckelschuhtouristen darf doch erlaubt sein, oder? :P

An dieser Stelle auf alle Fälle einmal größte Anerkennung an Gpearl für die Umsetzung "es allen Recht zu machen" :D

GPearl
05.09.2004, 22:31
War immer schon ein harmoniebedürftiger Opportunist :D

Das Zitat vom Ostbahnkurti hat er mir übrigens noch in meiner Schulzeit nach einer durchzechten Nacht auf einen Zettel für meine Eltern geschrieben. Hängt heute eingerahmt bei mir am Klo.

BeVeMa
07.09.2004, 10:05
Hallo GPearl!

War immer schon ein harmoniebedürftiger Opportunist :D

Das Zitat vom Ostbahnkurti hat er mir übrigens noch in meiner Schulzeit nach einer durchzechten Nacht auf einen Zettel für meine Eltern geschrieben. Hängt heute eingerahmt bei mir am Klo.

Da muss er aber noch bei den Schmetterlingen oder so gewesen sein , oder nicht? :wink:

Denn soo taufrisch kannst ja wohl nicht sein, wennst jetzt im Spital Nachtdienste schiebst...

In welchem übrigens ?
Meine Ex-Frau macht Anästhesie im SMZ_Süd (KFJ) und eine andere Freundin Radiologie ditto.

Cya, Martin

BeVeMa
07.09.2004, 10:15
Ein kleiner nicht toternster :lol: Seitenhieb auf deutsche Stöckelschuhtouristen darf doch erlaubt sein, oder? :P

An dieser Stelle auf alle Fälle einmal größte Anerkennung an Gpearl für die Umsetzung "es allen Recht zu machen" :D

Und ich suche und suche, und finde eigentlich jenseits von Dürnstein keine Stöckelschuhtouristen (eher bevorzuge ich allerdings das weibliche Pendant, und Travestiten / Transvestiten in highheels habe ich eigentlich ohne Asphalt / Beton / Pflaster unter den Pfennigabsätzen nirgends gesehen :roll: ), weder deutsche noch andere... :wink:



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Auch gänzlich schwindelige Typen mit Raucherbeinen, Adipositas permagna, Herzinsuffizienz, Inkontinenz, Hämorrhoiden, Leberzirrhose, grauem Star, Diabetes usw. sollten in der Lage sein, diesen Cache zu machen. Allerdings fürchte ich, dass die als Belohnung winkenden Schmalzbrote eher weniger zur Besserung oben genannter Zustandsbilder geeignet sind.

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GPearl

Bei dem Raucheranteil und BMI-Werten jenseits von Gut und Böse ist sicher genug Klientel vorhanden. ABer ob diese Leute auch Cachen gehen?
Andererseits, in der Ebene um einen See wandern mit mehreren Schmalzbroten als Labung ist sicher ein erstrebenswertes Ziel 8) .

Cya, Martin

cezanne
07.09.2004, 11:08
Bei dem Raucheranteil und BMI-Werten jenseits von Gut und Böse ist sicher genug Klientel vorhanden. ABer ob diese Leute auch Cachen gehen?


Wieso sollte jemand mit einem nicht normgerechten BMI oder mit Diabetes etc (ich wiederhole jetzt nicht die Liste von GPearl) nicht cachen gehen?

Ich weiss zwar, dass dieser Thread hier einen sehr ironischen Einschlag hat und habe nichts dagegen einzuwenden. Allerdings gibt es einen ernsten Aspekt im HIntergrund. In weiten Teilen der Gesellschaft scheint, unterstuetzt durch die Medien, ein Bild von Sport zu existieren, dass nur die Fitten, Gesunden etc zulaesst. Ich finde dies bereits im Bereich des klassischen Sports bedauerlich und traurig, und wenn es um Aktivitaeten wie Geocaching geht, erst recht.

Niemand betreitet, dass es in den von GPearl genannten Gruppen und auch gesamt ueber die Bevoelkerung viel zu wenig Bewegung gemacht wird, aber Vorurteile und Ausgrenzungen helfen nur dieses Bild zu zementieren und machen es den Betroffenen noch schwerer als es ohnehin schon ist.



Ich kenne einige Geocacher, die frueher nach eigener Aussage echte Couch-Potatoes waren und mittlerweile mit Begeisterung selbst lange Cache-Touren machen. (Von denen haben einige nicht gerade die Masse, die manche offenbar fuer Geocacher vorraussetzen.)



Andererseits, in der Ebene um einen See wandern mit mehreren Schmalzbroten als Labung ist sicher ein erstrebenswertes Ziel 8) .


Ich blende mal die Ironie weg und antworte:
Nicht fuer jeden. Nicht jeder, der z.B. einige bis viele Kilogramm zuviel auf die Waage bringt, isst gerne Schmalzbrote.



Cezanne

BeVeMa
07.09.2004, 11:48
Hallo cezanne et al!

Du hast natürlich völlig recht.
Gerade die Leute, die bereits gesundheitliche Probleme haben, oder nur zuviel wiegen, sollte man nicht demotivieren, Bewegung zu machen :D .

Und ich glaube, das geht auch mit geocachen besser als mit Wandern. Beim Wandern ist zwar auch der Weg das Zeil, aber wenn da einige sportlichen Naturen dabei sind, ist es für die Langsameren meistens eine Qual, zu jeder Pause dann zu kommen, wenn die anderen wieder weitergehen.

Während beim Cachen mit dem Herumsuchen und Berechnen sind alle gleichermassen beschäftigt. Und ich habe bis jetzt noch nicht erlebt, dass die schnelleren Rechner / Finder / Geher dann nicht auf die anderen warten. Man kann die Zeit ja zum Essen verwenden :wink: , damit man danach nicht mehr so schnell ist.

Interessant finde ich, dass die in Wien / Umgebung aktiven Geocacher IMO in zwei Kategorien passen:

-) sportliche Studenten Mitte / Ende 20
-) Leute zwischen 35/45 mit/ohne Kinder

Regards, Martin

PlanetEarth
07.09.2004, 12:06
Und ich glaube, das geht auch mit geocachen besser als mit Wandern.
Einen Cache zu finden im Zuge einer Wanderung macht mir auch mehr Spaß als nur zu wandern.

Beim Wandern ist zwar auch der Weg das Zeil, aber wenn da einige sportlichen Naturen dabei sind, ist es für die Langsameren meistens eine Qual, zu jeder Pause dann zu kommen, wenn die anderen wieder weitergehen.
Verstehe ich sehr gut. Es gehört deshalb auch zu den Aufgaben eines Wanderführers, einer Wanderführerin dafür zu sorgen, dass die Gruppe zusammenbleibt. Dabei richtet sich die Geschwindigkeit immer nach den Langsamsten!

Eine Hilfe ist auch die jeweilige Ausschreibung: 1200 hm und 8 Stunden Gehzeit wird eher die "Sportlichen" ansprechen, während eine Wienerwaldtour eher die "Gemütlichen" anspricht...

lg, PlanetEarth

cezanne
07.09.2004, 12:39
1200 hm und 8 Stunden Gehzeit wird eher die "Sportlichen" ansprechen, während eine Wienerwaldtour eher die "Gemütlichen" anspricht...


Frage am Rande, die zwar OT ist, mich aber schon lange beschaeftigt. Was/wer ist eigentlich sportlich (bzw. "sportlich")? Ich habe dies schon viele Leute gefragt, aber die Antworten sind sehr unterschiedlich und meist nicht sehr ergiebig. Klar gibt es viele Personen bei denen es klar ist, dass sie sportlich sind, aber meine Frage ist eher wo beginnt Sportlichkeit bzw. wo hoert sie auf?

Ich betrachte mich als das komplette Gegenteil von sportlich, aber 1200 hm und 8 Stunden Gehzeit kann mich durchaus reizen (haengt halt von den sonstigen Anforderungen, der Fahrzeit etc ab). Eine Hochlantsch-Tour vom Tal aus ueber die Baerenschuetzklamm und die Teichalm passt z.B. zu Deiner Beschreibung, und schreckt mich nicht ab. 5 Meter auf einen Baum klettern in 250 Entfernung von meinem Aufenthaltsort schreckt mich hingegen ab (bzw. besser "ist unmachbar fuer mich").

Es ist auf jeden Fall sehr subjektiv was wen anspricht, aber daran ist ja nichts Schlechtes dran - es bringt Vielfalt.




Cezanne

BeVeMa
07.09.2004, 12:53
1200 hm und 8 Stunden Gehzeit wird eher die "Sportlichen" ansprechen, während eine Wienerwaldtour eher die "Gemütlichen" anspricht...


Frage am Rande, die zwar OT ist, mich aber schon lange beschaeftigt. Was/wer ist eigentlich sportlich (bzw. "sportlich")? Ich habe dies schon viele Leute gefragt, aber die Antworten sind sehr unterschiedlich und meist nicht sehr ergiebig. Klar gibt es viele Personen bei denen es klar ist, dass sie sportlich sind, aber meine Frage ist eher wo beginnt Sportlichkeit bzw. wo hoert sie auf?

Cezanne

IMO fällt in den umgangssprachlichen Begriff von 'sportlich', dass man regelmässig Sport macht :wink: . SO gesehen bin ich unsportlich, denn ich war heuer noch nicht Radfahren (zu heiss, zu kalt, zu regnerisch,...), war vor 10 Monaten das letzte Mal joggen, vor 12 Monaten das letzte Mal Squashen.

Ich gehe eigentlich nur cachen und mangels Cache manchmal wandern.

Also würde ich den 'Sportlich'-Begriff umdefinieren und als Bewegung an der frischen Luft, vorzugsweise ausserhalb der Stadt, umreissen.

Regards, Martin

PlanetEarth
07.09.2004, 13:05
Da die Begriffe sehr unscharf sind (und ich Widerspruch erwartet habe), habe ich sie in meinem Posting bewusst unter Hochkomma gesetzt. Von mir gemeint ist die umgangssprachliche Bedeutung.

lg, PlanetEarth

cezanne
07.09.2004, 13:14
IMO fällt in den umgangssprachlichen Begriff von 'sportlich', dass man regelmässig Sport macht :wink: .


Das Problem ist nur, dass schon die Auffassungen darueber was als Sport zu betrachten ist, sehr differieren ....
Ausserdem kenne ich eine Reihe von Leuten, die die meisten als sportlich bezeichnen wuerden, die aber (zumindest nicht mehr) regelmaessig Spoirt betreiben.



Also würde ich den 'Sportlich'-Begriff umdefinieren und als Bewegung an der frischen Luft, vorzugsweise ausserhalb der Stadt, umreissen.


Das faellt bei mir unter das weite Feld von Bewegungsaktivitaeten - ein Begriff der mir persoenlich ohnedies viel sympatischer ist. Zumindest hierzulande wird Sport sehr oft mit irgendwelchen Mindestanforderungen/leistungen in Verbindung gebracht.

Eine Umdefinition von Sport/sportlich im obigen Sinne waere nicht in meinem Sinne - der Bewegungsbegriff laesst mehr Freiheiten und niemand schreibt einem vor was und wie man etwas zu tun hat oder tun darf.

Die Angelegenheit wird aber wohl zu "philosophisch" .....



Cezanne

GPearl
07.09.2004, 18:42
Denn soo taufrisch kannst ja wohl nicht sein, wennst jetzt im Spital Nachtdienste schiebst...

Mit Baujahr 72 bin ich noch ein ganz junger Tropfen :D

In welchem übrigens ?
Meine Ex-Frau macht Anästhesie im SMZ_Süd (KFJ) und eine andere Freundin Radiologie ditto.

Ich schiebe meine Nachtdienste als Radiologe im SMZ-Ost (Donauspital). Von der Radio im KFJ kenn ich ein paar Leute von diversen Fortbildungen und Kongressen, möglicherweise deine Freundin auch.

cezanne
07.09.2004, 18:46
Da die Begriffe sehr unscharf sind (und ich Widerspruch erwartet habe), habe ich sie in meinem Posting bewusst unter Hochkomma gesetzt. Von mir gemeint ist die umgangssprachliche Bedeutung.


Das war mir schon klar und die Hochkommas sind mir auch aufgefallen. Daher hatte ich sportlich (bzw. "sportlich") formuliert.
Es bleibt aber dabei, dass mir auch die umgangssprachliche Bedeutung nicht so klar ist ausser in Extremfaellen.



Cezanne

baumrinde
08.09.2004, 19:38
Und kann man jetzt eigentlich sportlich sein obwohl man ein Schmalzbrot ist, sind deutsche Geocacher grunsätzlich unsportlicher als Österreichische, ist der Lieblingssport mancher sich einfach fett zu essen, kann man in diesem Forum ins Fettnäpfchen steigen, dürfen Nichtgeocacher auch Schmalzbrote essen, kann man für einen zu schwer gelegten Cache bestraft werden(Verletzungs oder Todesgefahr), sind wir nicht alle Suchende und hat ein Geocacher jemals das gefunden was Andere schon immer suchten?
Diese und andere Fragen sollten wir uns stellen, damit dieses Forum lebt, aber bitte meine Lieben, vergesst nicht wie glücklich wir alle sein können, dass wir uns über solche Themen unterhalten können, da wir scheinbar keine anderen Sorgen haben!