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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Keiner braucht lieblose Wegwerf-Micro-Caches


BeVeMa
18.01.2008, 15:23
Gegen unlustige Caches (http://west468.wordpress.com/2006/08/17/schneller-cache-fur-zwischendurch/)
Unterschreib.

PlanetEarth
18.01.2008, 15:37
Der Verfasser schreibt auch gegen das Abkupfern von Caches. Dem kann ich mich auch anschließen.

PlanetEarth

Antelopinger
18.01.2008, 15:47
ich verstehe das nicht ganz: was gäbe es denn als ein beispiel für einen "unlustigen" cache?

gavriel
18.01.2008, 15:49
Ziemlich alt, die Diskussion. Da sieht man aber, dass die Massen-Micros erst mit relativ großer Verzögerung zu uns rübergeschwappt sind.

theplank
18.01.2008, 16:05
@ prophetin
die neuesten zeilen muß der trakl ja im
wahnsinnsmorphiumrausch gedichtet haben.



schwarze brut auf blut'gem sand
knöchern grausam blauer finger
sich aus des grabes schwarzer kälte wand

gavriel
18.01.2008, 16:07
@ prophetin
die neuesten zeilen muß der trakl ja im
wahnsinnsmorphiumrausch gedichtet haben.


Nenne mir eine Zeile, bei der das nicht so war :P :P
Mir ist die Webseite mit all seinen Gedichten wieder untergekommen, eine echte Fundgrube.

theplank
18.01.2008, 16:22
@ prophetin
die neuesten zeilen muß der trakl ja im
wahnsinnsmorphiumrausch gedichtet haben.


Nenne mir eine Zeile, bei der das nicht so war :P :P
Mir ist die Webseite mit all seinen Gedichten wieder untergekommen, eine echte Fundgrube.


geh bitte, lies doch das, ein quell des frohsinns und der guten laune. aus "die sonne":

täglich kommt die gelbe sonne über den hügel.
schön ist der wald, das dunkle tier,
der mensch; jäger oder hirt.

gavriel
19.01.2008, 00:49
ich verstehe das nicht ganz: was gäbe es denn als ein beispiel für einen "unlustigen" cache?

Parkplätze von Lidl, Hofer und Ikea, Leitplanken, Verkehrsschilder und Ampeln an stark befahrenen Kreuzungen ...

gumbo67
19.01.2008, 00:56
ich verstehe das nicht ganz: was gäbe es denn als ein beispiel für einen "unlustigen" cache?

Parkplätze von Lidl, Hofer und Ikea
+ bushaltestellen, marterl, wirtshäuser,...

PlanetEarth
19.01.2008, 01:06
+ Kirchen, gelbe Röhren von Plakatwänden, auf Privatgelände, in Kleingartenvereinen, in Lüftungsschlitzen, endlos lange Serien, unter Autobahnbrücken ...

PlanetEarth

gumbo67
19.01.2008, 01:11
+ umgeben von hundstrümmerln :shock:

gavriel
19.01.2008, 01:22
+ Kirchen, gelbe Röhren von Plakatwänden, auf Privatgelände, in Kleingartenvereinen, in Lüftungsschlitzen, endlos lange Serien, unter Autobahnbrücken ...

PlanetEarth

Kirchen haben eine gewisse Chance, wenigstens ein interessantes Objekt zu sein (ob das jetzt für jede Dorfkirche tatsächlich zutrifft, sei dahingestellt ...)
"Gelbe Röhren" und ihre Geschwister sind mir recht, wenn die Cacheroute oder das Rätsel davor nett war. Besser gelbe Röhren als verdreckte Lüftungsschlitze (in den Röhren findet man wenigstens meist mehr als nur einen micro)

Mogel
19.01.2008, 11:50
ich verstehe das nicht ganz: was gäbe es denn als ein beispiel für einen "unlustigen" cache?

Typische Frage eines Anfängers. Diese kennen gar nicht mehr die goldenen Anfangszeiten des Geocachens, als fast alle Caches noch Qualität hatten, und glauben, Betoncaches seien normal.

ime
19.01.2008, 13:18
ich verstehe das nicht ganz: was gäbe es denn als ein beispiel für einen "unlustigen" cache?

Typische Frage eines Anfängers. Diese kennen gar nicht mehr die goldenen Anfangszeiten des Geocachens, als fast alle Caches noch Qualität hatten, und glauben, Betoncaches seien normal.

Ja, die Antwort wäre: 90% dessen, was ich in den letzten beiden Jahren an neueren Caches gefunden habe (oder, weil sinnlos schwer versteckt, nicht gefunden).

Gustus
19.01.2008, 20:04
Wir waren heute bei der Autoshow in Wien und haben auch ein paar "Betonmicros" gesucht (nicht ausschliesslich).
Mir haben sie gefallen und solange es keine grausigen Örtlichkeiten sind werd ich sie immer gern besuchen. Z.B. Standing Duck hat eindeutig seinen Reiz für mich. Schon wegen der vielen Muggles. ICH möchte solche Caches nicht missen.

theplank
19.01.2008, 20:21
wie heißt es auf wienerisch:
gusto und watschn san verschiedn
genau so soll es auch sein. allerdings ist die vorbildwirkung auf "rookies"
tunlichst nicht zu unterschätzen.

Gustus
19.01.2008, 20:51
Na wer wird denn gleich so derb sein!!!
Ich glaub es soll für alle was da sein. Ein Neuling wird doch auch genau das legen was er findet. Toilettencaches mach ich nicht und bei Myteries bei den sich nur Insider auskennen schau ich mir nicht einmal die Beschreibung an. Und das funktioniert ganz gut so.

cezanne
19.01.2008, 21:08
Ich glaub es soll für alle was da sein.


Die Anzahl der Caches fuer Cacher der alten Schule unter den neu versteckten Caches ist in manchen Gegenden allerdings sehr klein, und noch kleiner, wenn man jene weglaesst, die terrainmaessig moderat sind.

Immer mehr Cacher der ersten Jahre haben mittlerweile entweder das Cachen ganz aufgegeben oder ihre Aktivitaeten sehr zurueckgeschraubt, und bei sehr vielen hat der Frust ueber die Cachesituation wesentlich mitgespielt. Das Angebot fuer diese Zielgruppe ist recht traurig.



Ein Neuling wird doch auch genau das legen was er findet.


Kommt vermultlich auch auf den Neuling an, allerdings liegt ja gerade darin auch ein Grund aus dem in manchen Gegenden die Schnell-Caches (ich denke nicht, dass Betonmicro der richtige Ausdruck ist, solche Caches kann es auch ausserhalb einer Stadt geben und die Behaeltergroesse ist m.E. nicht der Hauptaspekt) ueberhand nehmen.



bei Myteries bei den sich nur Insider auskennen


Davon gibt es es allerdings nicht sehr viele - sie widersprechen dann ja auch den Guidelines.
Selbstverstaendlich sind Mystery-Caches eine Geschmacksfrage und je nach persoenlichem Hintergrund des Cachers im Vergleich zum Hintergrund des Raetselerstellers ist die Aufgabenloesung leichter oder schwerer - mit Insidertum hat das aber nichts zu tun.



Und das funktioniert ganz gut so.


Vor allem deswegen, weil Du spaeter eingestiegen bist und damit einen groesseren Grundstock an noch zu findenden Caches hast und auch bereit und in der Lage bist sehr weite Strecke fuer Caches zu fahren.



Cezanne

Stegi
19.01.2008, 21:15
und bei sehr vielen hat der Frust ueber die Cachesituation wesentlich mitgespielt.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Frust ob der Stimmung und dem herrschenden Grabenkrieg in der "Community"

cezanne
19.01.2008, 21:17
Nicht zu unterschätzen ist auch der Frust ob der Stimmung und dem Grabenkrieg in der "Community"

Ich habe nicht den Eindruck, dass dieser Aspekt in der Steiermark oder in manchen Regionen Deutschlands, in denen ich die Situation kenne, eine Rolle spielt, und ich kann dort auch keinen Grabenkrieg erkennen.

Darueberhinaus kann man Caches suchen und Freude daran haben ohne ueberhaupt evtl. stattfindende Grabenkriege wahrzunehmen - Diskussionsforen braucht man zum Cachen ja nicht. Eine hinreichende Anzahl von Caches nach dem eigenen Geschmack ist hingegen eine notwendige Voraussetzung um Freude am Cachen zu haben und diese zu behalten.

Cezanne

Gustus
19.01.2008, 21:20
@Cezanne: Wie immer decken sich unsere Meinungen nur zum Teil.
Und bei den Insidercaches schon gar nicht. Aber einer Meinung sein ist ja nicht Pflicht.
Zu den "Problemen" der "Älteren". Auch die müssen sich ein wenig anpassen. Meckern und davonlaufen ist nicht Beispielhaft.

@Stegi: JA

ime
19.01.2008, 21:22
und bei sehr vielen hat der Frust ueber die Cachesituation wesentlich mitgespielt.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Frust ob der Stimmung und dem herrschenden Grabenkrieg in der "Community"

Naja, wenigstens gibt es mit dem steirischen und dem österreichischen zwei Foren, wo noch offen und ohne wechselweise Beleidigung kommuniziert wird - insofern ist die Situation nicht so dramatisch.

Waldläufer
19.01.2008, 21:35
Auch die müssen sich ein wenig anpassen. Meckern und davonlaufen ist nicht Beispielhaft.

Das sehe ich nicht so. Wieso soll ich mich anpassen, wenn ich eine ganz andere Einstellung zu dieser Sache habe - resultierend aus der "guten alten Geocacher-Zeit".
Bevor ich mich anpasse und entgegen meiner Einstellung Geocaching betreibe, höre ich lieber auf oder besuche nur noch auserwählte "classic-style" caches, wie den "supercalifragilistic.." (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=e32b485b-435f-402a-b2e3-cb7da1297eb9) (wie auch immer) von j_blue.
Das ich mich immer weniger fürs geocachen begeistern kann, hat aber auch damit zu tun, dass mich in meiner spärlichen Freizeit zur Zeit spannendere Themen beschäftigen.

cezanne
19.01.2008, 21:36
Und bei den Insidercaches schon gar nicht. Aber einer Meinung sein ist ja nicht Pflicht.


Du weisst, dass ich Meinungsvielfalt schaetze. Allerdings bleibe ich dabei, den von Dir verwendeten Begriff Insidercache fuer irrefuehrend und sachlich nicht korrekt zu halten. Wenn ein Cache z.B. ein allgemein bekanntes Verschluesselungsverfahren, botanische Begriffe oder Romane eines bekannten oesterreichischen Schriftstellers verwendet, dann handelt es sich nicht um einen Insidercache. Natuerlich ist es fuer manche einfacher und fuer manche schwerer solche Aufgaben zu loesen und ich finde es 100% nachvollziehbar, wenn jemand sagt, dass er ueberhaupt keine Lust hat, solche Aufgaben zu loesen und beim Cachen nur raus ins Freie moechte. Mir ging es nicht darum Raetselcaches zu verteidigen - ich halte lediglich den Begriff Insidercache fuer problematisch. Mir ist im weiten Umkreis um Graz kein einziger Insidercache bekannt. Wenn Du anderer Meinung bist, dann nenne bitte einen solchen und erklaer mir wieso dieser Cache ein Insidercache sein sollte. Ich bin gerne bereit andere Meinungen zu respektieren, aber im Fall von Insidercaches geht es vorweg einmal uim Tatsachen und nicht um Meinungen.




Zu den "Problemen" der "Älteren". Auch die müssen sich ein wenig anpassen. Meckern und davonlaufen ist nicht Beispielhaft.


Eine Beschaeftigung aufzugeben, weil sie einem zunehmend weniger Freude bereitet, hat weder mit meckern noch mit davonlaufen zu tun. Cachen ist ja schliesslich keine Aufgabe, die man aus Pflichtgefuehl fuer andere uebernimmt.

Die Entwicklung in Richtung Schnell- und Massencaches ist ohnedies nicht mehr aufzuhalten und wenn jemand nicht die koerperlichen Faehigkeiten eines gebu hat, dann kann man auch keine Nischen fuer sich finden.

Sollte Anpassung heissen, Freude an Schnellcaches an nichtssagenden Plaetzen zu haben, dann finde ich die Beendigung der Aktivitaet Cachen fuer die bessere Loesung fuer beide Seiten - das ist aber natuerlich nun wirklich eine Frage, wo es auf die persoenliche Meinung ankommt.



Cezanne

ime
19.01.2008, 21:38
Auch die müssen sich ein wenig anpassen.
Warum?
Wenn mir jemand ernsthaft erzählen würde, dass ich meine Meinung der vorherrschenden anpassen sollte, könnte ich nur lachen. Dann könnte ich ja gleich Emo werden und Tokyo Hotel hören... :P

Meckern und davonlaufen ist nicht Beispielhaft.
cezanne braucht sich diesbezüglich keine Vorwürfe machen lassen: die Caches werden immer mehr und gleichzeitig immer weniger nach ihrem Geschmack.

Das mag jetzt jammernd klingen, aber wenn du an deine Jugend zurückdenkst, gehts dir (hoffentlich) wie uns. :D

Gustus
19.01.2008, 21:52
Ich hab schon nach Caches gesucht und sie auch gefunden die etwas älter sind. Manch einer hat mich nicht vom Hocker gerissen (sagen wir mal so).
Cezanne hat aber recht: Mysteries interessieren mich einfach nicht, ich kann mich im Gegensatz zu anderen einfach nicht beim Rätsellösen entspannen.
Nicht recht hat sie meiner nach, dass es keine Insiderrätselcaches in Graz gibt (nein ich nenne keine Namen). Ein Berliner würde sie nie lösen können (mancher Wiener übrigens auch nicht).
Übrigens: Anpassung ist eine Funkion der Evolution. Was sich nicht anpasst geht unter.

ime
19.01.2008, 22:00
Naja - dann kann ich in Zukunft schlimmstenfalls nicht cachen (weil es mir keinen Spass mehr macht); find ich mir halt ein anderes Hobby...

:mrgreen:

PlanetEarth
19.01.2008, 22:01
Du weisst, dass ich Meinungsvielfalt schaetze. Allerdings bleibe ich dabei, den von Dir (Anmerkung: Guustus) verwendeten Begriff Insidercache fuer irrefuehrend und sachlich nicht korrekt zu halten. Wenn ein Cache z.B. ein allgemein bekanntes Verschluesselungsverfahren, botanische Begriffe oder Romane eines bekannten oesterreichischen Schriftstellers verwendet, dann handelt es sich nicht um einen Insidercache. Natuerlich ist es fuer manche einfacher und fuer manche schwerer solche Aufgaben zu loesen und ich finde es 100% nachvollziehbar, wenn jemand sagt, dass er ueberhaupt keine Lust hat, solche Aufgaben zu loesen und beim Cachen nur raus ins Freie moechte. Mir ging es nicht darum Raetselcaches zu verteidigen - ich halte lediglich den Begriff Insidercache fuer problematisch. Mir ist im weiten Umkreis um Graz kein einziger Insidercache bekannt. Wenn Du anderer Meinung bist, dann nenne bitte einen solchen und erklaer mir wieso dieser Cache ein Insidercache sein sollte. Ich bin gerne bereit andere Meinungen zu respektieren, aber im Fall von Insidercaches geht es vorweg einmal uim Tatsachen und nicht um Meinungen.
Im Raum Wien gibt es mehrere dieser Insidercaches. Das war auch genau der Punkt, den Bevema vor kurzem bei Zeugnis angesprochen hat. Wobei es meist grenzwertig ist. Sogesehen werden die Guidelines kaum verletzt. Zum Beispiel gibt es auch einige Caches, da kommen beim Rätsel keine vollständigen Koordinaten raus, sondern nur jeweils 3 Stellen nach dem Minuten-Komma, oder nur die Minuten. Das steht aber nirgends im Text. Das weiß man nur, wenn man öfters mit den selben Leuten unterwegs ist. Und oft geht es bei den Rätseln nicht um logische Zusammenhänge (Code knacken etc.) sondern mehr nachvollziehen wie der Owner denkt. Daher ist mein Problem fast nie, dass ich keine Lösung finde, sondern viel zu viele, die alle, jede für sich betrachtet, genauso stimmig sind, wie die eine Lösung, die der Owner haben will. Für GPS - SPG finde ich sehr viele Lösungen, aber nur eine führt zum Cache. Warum es genau diese eine ist, ist mir z.B. nicht klar.

PlanetEarth

cezanne
19.01.2008, 22:09
Im Raum Wien gibt es mehrere dieser Insidercaches. Das war auch genau der Punkt, den Bevema vor kurzem bei Zeugnis angesprochen hat.


Ja, ich weiss, aber ich habe den Eindruck, dass Gustus von etwas anderem spricht. Der Zeugniscache ist allerdings definitiv kein Insidercache.
Dass es unterschiedliche Denkweisen gibt, hat nichts mit Insidertum zu tun.


Zum Beispiel gibt es auch einige Caches, da kommen beim Rätsel keine vollständigen Koordinaten raus, sondern nur jeweils 3 Stellen nach dem Minuten-Komma, oder nur die Minuten. Das steht aber nirgends im Text.
Das weiß man nur, wenn man öfters mit den selben Leuten unterwegs ist.


Ich habe schon solche Caches geloest ohne mit Leuten aus der Gegend unterwegs gewesen zu sein.

Wenn ich so meine gefundenen Caches Revue passieren lasse, dann muss ich sagen, dass es mir schon oefters vor Ort geholfen haette etwas ueber die Versteckvorlieben eines Versteckers zu wissen als dass mir bei der Raetselloesung ein Insiderwissen geholfen haette. In Graz und Umgebung faellt mir in der Richtung kein einziger Cache ein.




Für GPS - SPG finde ich sehr viele Lösungen, aber nur eine führt zum Cache. Warum es genau diese eine ist, ist mir z.B. nicht klar.


Den Cache kenne ich nicht. Ich habe auch schon Caches erlebt, bei denen ich zu mehreren Loesungen kam, aber in keinem dieser Faelle half Insiderwissen sich auf eine Loesung festzulegen.


Cezanne

cezanne
19.01.2008, 22:17
Ich hab schon nach Caches gesucht und sie auch gefunden die etwas älter sind. Manch einer hat mich nicht vom Hocker gerissen (sagen wir mal so).


Mir gefallen auch nicht alle alten Caches und es gibt auch eine Reihe neuer Caches, die mir gefallen. Der Bewegungsaspekt und der Aspekt besonderer Orte spielen jedenfalls eine immer kleinere Rolle und diese Aspekte sind fuer mich zentral, wobei der Bewegungs- und Naturaspekt erste Prioritaet bei mir hat.


Nicht recht hat sie meiner nach, dass es keine Insiderrätselcaches in Graz gibt (nein ich nenne keine Namen).


Dann schreib mir doch ein Beispiel per Mail, wenn Du meinst, dass es ein Spoiler waere.


Ein Berliner würde sie nie lösen können (mancher Wiener übrigens auch nicht).


Ich kenne saemtliche Raetselcaches in Graz und bin anderer Ansicht.
Mit den heutigen Moeglichkeiten der Recherche gibt es keinen einzigen, auf den dies zutrifft. Mir fallen 2-3 Raetselcache in Graz ein, bei dem Ortskenntnis hilfreich ist, aber mit Recherche sind sie auch ohne machbar, wobei ich Ortskenntnis uebrigens nicht unter Insiderwissen fassen moechte.
Mir faellt kein einziger Raetselcache in der Steiermark ein, bei dem man Wissen ueber den Verstecker braucht oder Wissen, dass nur eine Gruppe um den Verstecker besitzt.
Es gibt 2-3 ettt Caches, wo man die Beschreibung besser versteht, wenn man ettt kennt und aus der Steiermark kommt, aber das sind keine Raetselcaches.



Übrigens: Anpassung ist eine Funkion der Evolution. Was sich nicht anpasst geht unter.

Im Fall von Geocachen finde ich das nicht sehr passend, denn Geocachen ist nicht lebensnotwendig.


Cezanne

Gustus
19.01.2008, 22:27
Ja so gehen unsere Meinungen wieder einmal ausseinander. Da bin ich eben anderer Ansicht.
Evolution ist überall und immer im Gange und muß nicht immer mit Lebensnotwendigem zu tun haben.

ime
19.01.2008, 22:32
Naja, im Falle des Geocaching in Österreich würde ich es schlicht "Degeneration" nennen, nicht "Evolution".

Gustus
19.01.2008, 22:59
Ich seh da eher die positive Entwicklung. DIESEN Weg möcht ich mitgehen. Wir sind ein Haufen der immer größer wird. Das ist nicht zu verhindern und auch völlig normal.
Manchmal hab ich den Eindruck gerade das passt manchen nicht. Sie können anscheinend nicht ertragen, dass hier Leute neu dazukommen die nicht ihren Vorstellungen entsprechen und in das Hobby Geocachen IHRE vorstellungen einbringen und verwirklichen. Es soll sich ja nichts verändern und alles was irgendwie neu ist, ist anders und frustriert.
Alles soll so bleiben wie in den guten alten Cacherzeiten.
Sehr konservativ finde ich.
Wenn wir alle zusammenhalten und uns nur ein klein wenig aufeinander einstellen ist ein Ausüben unseres Hobbys auch ohne Frust möglich.
Natürlich gibt es Fehlleistungen (ist übrigens auch normal), aber das liegt auch an der nur sehr losen Organisation von Geocaching. Es gibt zwar Richtlinien aber die kennt ein Neuling nicht, ja er hat oft keine Ahnung dass es die gibt und schon gar nicht wo er die hernehmen soll.
Neulinge müssen einfach besser informiert werden. Am besten sollte die erste Information sofort nach der Erstellung ihrer Konten erfolgen. Und das in der Landessprache.
Endlose Diskussionen sind zwar nett haben aber keinen Erfolg.
Diskutieren wir gescheiter darüber was wir gemeinsam verbessern können damit ALLE ihren Spaß haben.

cezanne
19.01.2008, 23:23
Ich seh da eher die positive Entwicklung. DIESEN Weg möcht ich mitgehen.


Ich weiss nicht welchen Weg Du meinst.

Sie können anscheinend nicht ertragen, dass hier Leute neu dazukommen die nicht ihren Vorstellungen entsprechen und in das Hobby Geocachen IHRE vorstellungen einbringen und verwirklichen. Es soll sich ja nichts verändern und alles was irgendwie neu ist, ist anders und frustriert.


Du magst mich ja noch konservativ nennen, aber ich kenne einige Cacher, die sehr neugierig auf Neues sind, aber keine Freude mit der Entwicklung haben, die Geocaching ueber die Jahre genommen hat.

Mich interessieren im Zusammenhang mit Geocachen nur die Caches, und nicht die Leute. Ich habe kein Problem damit, wenn andere ihre Vorstellungen verwirklichen. Mein Problem liegt darin, dass ich beim Geocachen immer weniger das finde, wonach ich suche. Waere Geocaching zu Beginn so gewesen wie heute, haette ich sehr rasch damit wieder aufgehoert.



Wenn wir alle zusammenhalten und uns nur ein klein wenig aufeinander einstellen ist ein Ausüben unseres Hobbys auch ohne Frust möglich.


Ich denke Du verallgemeinerst zu sehr. Fuer mich hat Freude an Geocachen ueberhaupt nichts mit Zusammenhalten und Aufeinandereinstellen zu tun - fuer mich ist Geocachen keine Gruppenaktiviaet. Wenn Du so ein Argument bringst, wenn jemand ein Gemeinschaftsgefuehl vermisst, dann kann ich das nachvollziehen, nicht aber in Bezug darauf, was mir immer mehr abgeht. Wenn die Anzahl der Cacher, die aehnliche Vorlieben und Moeglichkeiten haben wie ich, immer mehr abnimmt, dann bewirkt das Frust fuer mich.

Ich halte wenig davon, "Kompromiss-Caches" zu erstellen, die dann den Geschmack von niemandem treffen und niemandem richtig Freude bereiten. Ich erwarte mir nicht, dass jemand, der nicht gerne wandert, einen Wandercache versteckt, und ich kann verstehen, dass jemand, der selbst gerne lange sucht, Caches versteckt, die lange Suchzeiten haben und keine Hilfestellungen. Wenn die Verstecker von ihren eigenen Vorlieben zu weit abweichen, dann kommt i.a. nichts Gutes dabei raus.
Damit ein Cache zumindest einer Zielgruppe Freude bereitet, muss er authentisch sein. Wenn Du ploetzlich Caches mit vielen Stationen und Raetseln verstecktest (ist nur ein Beispiel), wuerde das nicht gut rueberkommen - und bei mir waere es aehnlich, wenn ich versuchte einen Cache mit einem kreativen Versteck zu verstecken.



Diskutieren wir gescheiter darüber was wir gemeinsam verbessern können damit ALLE ihren Spaß haben.

Ich kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll.
Mit den Guidelines und Anfaengerfehlern (die auch den Anfaengern vor einigen Jahren passiert sind und fuer die ich grosses Verstaendnis habe) hat meine Frustration jedenfalls absolut nichts zu tun.
Frueher gab es mehr aktive Cacher, die aehnliche Vorlieben hatten wie ich. Dass sich das veraendert hat, kann niemand aendern und schon gar nicht durch Diskussionen.


Achja, nochwas moechte ich anfuegen: Dem Titel dieses Threads "keiner braucht ........" schliesse ich mich nicht an, denn ich weiss, dass so mancher Cache, der fuer den einen ein liebloser Wegwerfmicro ist, fuer einen anderen eine Bereicherung darstellt. Ich nehme mir jedoch das Recht heraus, festzustellen, dass die Anzahl der Caches, die fuer mich attraktiv ist und die ich auch absolvieren kann, sehr im Abnehmen begriffen ist. Meine Vorstellung von einem Cache ist nicht: Hinfahren, Parken, Suchen, Wegfahren.


Cezanne

Gustus
19.01.2008, 23:30
@Cezanne: Natürlich kannst du das nicht. Für dich gehts ja immer nur um dich.
Vielleicht solltest du einmal über ein bisschen weniger ICH und ein bisschen mehr WIR nachdenken.

ime
19.01.2008, 23:36
Naja - wenigstens ist sie nicht allein: mir geht es genauso.

Gustus
19.01.2008, 23:42
Nur zu, vielleicht wirkt es

Waldläufer
19.01.2008, 23:42
Mir geht es auch wie cezanne und ime (und etlichen anderen Cachern, die schon lange dabei sind)!

cezanne
19.01.2008, 23:50
@Cezanne: Natürlich kannst du das nicht. Für dich gehts ja immer nur um dich.
Vielleicht solltest du einmal über ein bisschen weniger ICH und ein bisschen mehr WIR nachdenken.

Ich habe das Gefuehl, Du hast meinen Beitrag nicht sehr genau gelesen. Ich gebe mir stets Muehe sorgfaeltig zu formulieren.
Ich gebe keine Formulierungen von mir der Art "Keiner braucht ...." oder "Wir brauchen ........", weil ich als Einzelperson zu solchen Aussagen gar nicht berechtigt bin. Ausserdem kann ich nur ueber den Hintergrund meines eigenen Frusts genau Auskunft geben. Natuerlich erhoeht diese Sichtweise die Anzahl der "Ich"-Aussagen. Im Grunde wird mir diese Sorgfalt und Ehrlichkeit zum Verhaengnis, wenn ich Deine zwei Saetze lese, die ich zitiert habe.

M.E. ist die Gruppe der Geocacher so heterogen, dass es keine Gemeinsamkeiten gibt, die alle verbinden.

Erklaer mir doch bitte, wie Du meinst, dass das von Dir angesprochene WIR-Denken die Situation fuer klassische Cacher der Anfangszeit verbessern kann - nimm Dir irgendein Beispiel raus. Bisher ist es mir nicht gelungen es zu verstehen trotz der Muehe, die ich mir gab.


Das WIR-Denken aendert weder Deine Vorlieben, noch meine noch die irgendeines anderen Cachers. Dir machten z.B. die Caches, die Du heute in Wien besucht hast Freude, mir haetten sie keine gemacht. Ich habe dafuer Freude an Caches, die fuer Dich schrecklich waeren. Es gibt mittlerweile viel mehr Cacher, die aehnliche Vorlieben haben wie Du als solche wie ich. Das ist nun mal so, und nichts was sich aendern laesst und auch nichts, wo ich eine Aenderung als Ziel ansehe, denn ich bin ja nicht der Meinung, dass meine Vorlieben besser sind als die Vorlieben anderer.


Cezanne

Gustus
19.01.2008, 23:51
Es lebe die Zweiklassengesellschaft.
Kann irgendwer von denen "die schon lange dabei sind" einmal mit klaren, verständlichen Worten erklären was so frustrierend ist?
Ich zumindest hab es bis jetzt noch nicht begriffen.

Mogel
19.01.2008, 23:53
aber die kennt ein Neuling nicht, ja er hat oft keine Ahnung

Den Eindruck mit der Ahnung hat man in der Masse der Neuen tatsächlich des öfteren. Ich würde das nicht Evolution nennen.

Stegi
19.01.2008, 23:55
Ich habe nicht den Eindruck, dass dieser Aspekt in der Steiermark oder in manchen Regionen Deutschlands, in denen ich die Situation kenne, eine Rolle spielt, und ich kann dort auch keinen Grabenkrieg erkennen.
Cezanne

Schön für Steirer und Bewohner mancher Regionen in Deutschland.

Waldläufer
19.01.2008, 23:56
Es lebe die Zweiklassengesellschaft.

Das ist tiefste Polemik, was soll das?
Schließlich hat cezanne geschrieben "denn ich bin ja nicht der Meinung, dass meine Vorlieben besser sind als die Vorlieben anderer".

ime
19.01.2008, 23:57
Kann irgendwer von denen "die schon lange dabei sind" einmal mit klaren, verständlichen Worten erklären was so frustrierend ist?
Für mich in starker Verkürzung:
* Stadtcaches
* Caches an beliebigen Orten
* Caches mit halblustigem Rätsel
* Caches, die für geübte Cacher nicht auf den ersten Blick zu sehen/finden sind
* Caches, die nur mit Risikobereitschaft oder Kletterausbildung zu suchen sind.

ime

Gustus
20.01.2008, 00:00
Na also, weiter so, ich kann nicht genug davon kriegen.
Mehr mehr mehr.

ime
20.01.2008, 00:03
Wovon - wie schaut dein "idealer" Cache aus?

Waldläufer
20.01.2008, 00:05
Kann irgendwer von denen "die schon lange dabei sind" einmal mit klaren, verständlichen Worten erklären was so frustrierend ist?
Ich zumindest hab es bis jetzt noch nicht begriffen.

das ist die Art von Frust, die viele kennen, die in der Pionierphase einer Sache dabei waren und miterleben, wie die Sache zu einem Massenspektakel wird, in dem der faszinierende Esprit der Anfangszeit verlorengeht.

Kann man bei sehr vielen Freizeitbeschäftigungen beobachten.
Z.B. Randsportarten die zu einer Modesportart werden etc.

Waldläufer
20.01.2008, 00:09
Wovon - wie schaut dein "idealer" Cache aus?

Hinfahren, parken, Cache nehmen, Loggen, weiterfahren - 5 min Aufwand (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=0540a08a-592e-4514-8803-314f0b6ec1e5)

Gustus
20.01.2008, 00:16
@ime: Mein idealer Cache richtet sich nach meiner Stimmung. Manchmal ist mir nach Standing Duck oder Stock in Fe, manchmal nach einer langen einsamen Bergwanderung, manchmal nach Rudelcachen. Ich nehm alles wonach mir gerade ist. Ich mag keine schmutzigen Caches und keine Rätselcaches.

@Waldläufer: Die Anfangszeit ist vorbei. Und mit der zeit ändert sich alles. Ich bin 55. Ich wär auch gerne wieder 20. Aber ich hab gelernt das jede Lebensphase auf ihre Art schön ist und lebenswert. Merkt ihr nicht, dass ich euch genau das mitteilen will? Jammern hilft nix, aber das Beste daraus machen schon. Und wir sind eben einmal aufeinander angewiesen.
Entwicklung ist keine Einbahnstraße. Aber wir müssen GEMEINSAM etwas tun damit ALLE Spaß haben

Gustus
20.01.2008, 00:18
Wovon - wie schaut dein "idealer" Cache aus?

Hinfahren, parken, Cache nehmen, Loggen, weiterfahren - 5 min Aufwand (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=0540a08a-592e-4514-8803-314f0b6ec1e5)

Soviel zur Polemik

cezanne
20.01.2008, 00:35
Es lebe die Zweiklassengesellschaft.


Welche sind die zwei Klassen in bezug auf Geocaching? (Du wirst ja wohl nicht vom Gesundheitswesen oder Dingen dieser Art schreiben).


Kann irgendwer von denen "die schon lange dabei sind" einmal mit klaren, verständlichen Worten erklären was so frustrierend ist?


Ich kann nur versuchen Dir nochmals zu erklaeren was *mich* frustriert. Ich befuerchte allerdings, dass ich es nicht schaffe dies mit klaren, verstaendlichen Worten in Deinem Sinne zu tun, und davon abgesehen stoert es Dich ja, wenn ich die Dinge aus meiner Sicht beschreibe. Ich kann aber nicht den Frust anderer Leute erklaeren. Gerts Beitrag zu seinem Abschied vor etwas mehr als einem Jahr enthaelt uebrigens auch einiges zum allgemeinen Thema Frust.

Nun zu mir:
Ueber die Jahre passiert es mir immer seltener, dass ich in der Liste der noch nicht besuchten Caches einen finde, der mich ansprechen koennte und der fuer mich machbar ist (meine Suchraten haben sich aber in der Zeit kaum veraendert). Es passiert mir immer haeufiger, dass ich nach dem Besuch eines Caches (gefunden oder bei Suche beendet vor dem Fund) nicht das Gefuehl habe, etwas fuer mich Positives erlebt zu haben an das ich mich noch in ein paar Jahren gerne erinnern werde, und das mit dem Cache im Zusammenhang steht, und erst recht nicht mich ausgiebig bewegt zu haben.

Da der supercali .... Cache von j_blue, der etwas aelter als ein Jahr ist, hier schon angesprochen wurde, nehme ich ihn auch als Beispiel. An diesen Cache werde ich mich noch lange erinnern und gerne - fuer sehr viele Caches, die ich 2007 gefunden habe und die von Art "Hinfahren, Suchen, Loggen, Wegfahren" waren sieht das ganz anders aus. (NB: Ich spreche nur von meinen Vorlieben - es gibt sicher Cacher, die lieber solche Schnellcaches haben, die ein sauberes Versteck haben, als Caches, wo sie sich einen Berg raufplagen muessen um oben nichts fuer sie Attraktives zu sehen. Es ist mir ein wichtiges Anliegen festzuhalten, dass die Tatsache ob mir ein Cache zusagt nichts damit zu tun hat, ob ein Cache gut oder schlecht ist.)

Wenn ich frueher weiter zu einem Cache angereist bin, dann war das einer, der mich zu einem Fussmarsch von zumindest 2 Stunden einlud, waehrend es mittlerweile so ist, dass das Verhaeltnis von Anfahrtszeit und -weg fuer mich vielfach in keinem vernuenftigen Verhaeltnis mehr zur Gehzeit vor Ort steht. In manchen Gegenden reiht sich ein Kurzcache an den anderen, und die wenigen, die etwas laenger sind, sind dann entweder terrainmaessig sehr schwer oder fuehren vielfach zu Suchorgien, womit wieder die Inaktivitaetszeit im Vergleich zur aktiven Bewegungszeit unverhaeltnismaessig stark ansteigt.

Die Stimmung spielt bei meinen Cachevorlieben im Gegensatz zu Dir keine Rolle.
Dass man die Uhren nicht zurueckdrehen kann, weiss ich ebenso gut wie Du. Der Unterschied in unserer Sichtweise liegt vor allem darin, dass Du meinst, dass es moeglich sei zu erreichen, dass alle Spass haben und ich das fuer unmoeglich halte. Ueber kurz oder lang wird eben der Grossteil der Cacher, die sich mit der aktuellen Entwicklung von Geocaching nicht identifizieren koennen, das Geocachen aufgeben. Jene, die mehr Alternativen haben, frueher als jene, die weniger haben. Ich kann nicht erkennen, wie Du meinst diese Entwicklung aufhalten zu koennen durch einen "WIR"-Gedanken, von dem Du immer wieder schreibst.

Cezanne

BeVeMa
20.01.2008, 01:04
und bei sehr vielen hat der Frust ueber die Cachesituation wesentlich mitgespielt.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Frust ob der Stimmung und dem herrschenden Grabenkrieg in der "Community"
Die Schnittmenge der Multicache-Verstecker mit Forumsschreibern ist recht gering.

Gpearl macht schöne Multis, schreibt aber nicht viel in Foren.
M.w. detto, schreibt gar nicht.

Das Zumüllen mit Mikros und lieblosen Zurück-Zur-Natur-Tradis, die einen zum querfeldein Wandern animieren sollen, finde ich frustrierender.

BeVeMa
20.01.2008, 01:11
Hallo Gustus,
Schnelle Mikros für Touristen sind okay.
Und die Duck serie ist lustig, das stimmt auch.
Aber wenn an jeder 4. Kreuzung eine ach-so-kreative Magnetdose hängt, dann ist das nicht mehr kreativ, sondern nur mehr unsinnig.

Und wenn Dosen im Wald justament nur durch Querfeldeingehen errreicht werden können, so dass der maximale Schaden durch die Cacher entsteht, statt sich an vorhandene Wege halten zu können , und nur 20-30m weglos zu einer Dose gehen zu müssen, dann schadet dass der Natur mehr als es dem Cacher nützt.

Und dann resignieren die Multi-Verstecker. Und es ist nicht mehr für alle was dabei. Denn 25 Tradi-Smalls ohne Sinn sind weniger Arbeit als ein 10-Stage-Multi mit einer Geschichte.


<da ging was verloren>

Gustus
20.01.2008, 01:27
Soweit, sogut.
Nur: was zwingt einen Geocacher Caches zu besuchen, die er nicht besuchen will und diese dann auch noch unhöflich zu verreißen?
Ich bin der Meinung das muss nicht sein. Man kann und soll Kritik üben, aber nett und höflich und für den Punkt bedanken kann man sich ja auch.
Caches die nicht gefallen muss man nicht besuchen.
Wozu auch?
Ich möchte wissen warum manche trotzdem zu jeder Dose hinrennen.

PlanetEarth
20.01.2008, 01:31
Kann irgendwer von denen "die schon lange dabei sind" einmal mit klaren, verständlichen Worten erklären was so frustrierend ist?
Ich zumindest hab es bis jetzt noch nicht begriffen.
Ich versuche es einmal: Es kommen täglich so viele Caches neu dazu, aber es ist fast nie einer dabei, auf den ich mich freue. (Der letzte war Hohe Mandling). Heute sind z.B. 2 Caches in meiner Region dazu gekommen: Gestern/Heute, ein Mini-Spaziergang in Neulengbach und Gedenksteine, ein Drive-In in Korneuburg.

Wenns mir bei den Wirten nicht mehr schmeckt, kann ich immer noch selbst kochen. Das Problem beim Cachen ist, dass man abhängig ist, dass andere schöne Caches verstecken. Sich seine eigenen Caches selbst verstecken geht ja nicht. (Zumindest jetzt noch nicht. :wink: ).

Vielleicht ist die absolute Anzahl an netten Caches gleich geblieben, doch prozentuell sieht es für mich anders aus. Zu Beginn haben mir rund 80% aller Caches gefallen, jetzt sind es vielleicht 5%.

PlanetEarth

gumbo67
20.01.2008, 01:38
Nur: was zwingt einen Geocacher Caches zu besuchen, die er nicht besuchen will und diese dann auch noch unhöflich zu verreißen?
Ich bin der Meinung das muss nicht sein. Man kann und soll Kritik üben, aber nett und höflich und für den Punkt bedanken kann man sich ja auch.
Caches die nicht gefallen muss man nicht besuchen.
Wozu auch?
Ich möchte wissen warum manche trotzdem zu jeder Dose hinrennen.
es soll ja auch owner geben, die ihre dosen wahllos in den wald werfen und in der beschreibung dann vorgaukeln, es seien ach so tolle "wandercache". da kann ich es auch gut verstehen, wenn sich die sucher dann gefrotzelt fühlen und das vielleicht auch in den logs mehr oder weniger (vermutlich mehr mehr als weniger :wink: ) andeuten. schließlich ist ein log auch ein stimmungsbarometer, das den nachfolgenden als orientierung dienen kann. da ist mir schon lieber, wenn die vorfinder sagen, was nicht paßt, als daß sie den cache schönreden und sich brav bedanken.

PlanetEarth
20.01.2008, 01:39
Soweit, sogut.
Nur: was zwingt einen Geocacher Caches zu besuchen, die er nicht besuchen will und diese dann auch noch unhöflich zu verreißen?
Ich bin der Meinung das muss nicht sein. Man kann und soll Kritik üben, aber nett und höflich und für den Punkt bedanken kann man sich ja auch.
Caches die nicht gefallen muss man nicht besuchen.
Wozu auch?
Ich möchte wissen warum manche trotzdem zu jeder Dose hinrennen.
Zum einen will ein Hobby gepflegt werden. Und zum anderen, ist es ja das Hauptproblem aus der Vielzahl an Caches jene 5% rauszufinden, die nett sind. Ich seh ja erst nach dem Lösen eines Mysteries in welche Gegend er hinführt und selbst bei einem Tradi, weiß ich auch erst auf den letzten 100 m was mich erwartet. Und wenn ich einmal dort bin, hole ich mir auch den Punkt. (Weniger wegen dem Punkt an sich, sondern als Abschluss).

Mir wär am Liebsten eine komplett neue Cachedatenbank und man könnte wieder von vorne beginnen ...

PlanetEarth

PlanetEarth
20.01.2008, 01:41
In den Logs versuche ich meine Meinung wiederzugeben unter Einhaltung der Höflichkeit natürlich. Ich bedanke mich zumindest für den Statistikpunkt.

PlanetEarth

Gustus
20.01.2008, 01:43
@PE: Bitte nicht falsch verstehen, Aber hat das was mit pingelig oder übersättigt zu tun?

@gumbo: Ich REDE von Kritik. Aber auch die kann höflich sein.

cezanne
20.01.2008, 01:48
Nur: was zwingt einen Geocacher Caches zu besuchen, die er nicht besuchen will und diese dann auch noch unhöflich zu verreißen?


Du aenderst ploetzlich das Thema.
Natuerlich wird niemand gezwungen einen Cache zu besuchen, den er nicht besuchen moechte. Es stellt sich allerdings die Frage der Alternativen.
Ich haette z.B. Lust morgen bzw. eigentlich heute cachen zu gehen, aber mir faellt partout kein passender Cache ins Auge, der sich aufdraengt und machbar ist.

Ich weiss nicht, was Du als unhoefliches Verreissen betrachtest. Waldlaeufers Log fuer Deinen Cache, auf den er hier in diesem Thread verlinkt hat, betrachte ich weder als unhoeflich noch als Verreissen. Das gleiche gilt fuer meinen Log zu diesem Cache. Die Logs sind lediglich ehrlich. Verriss kann ich keinen finden.





Man kann und soll Kritik üben, aber nett und höflich und für den Punkt bedanken kann man sich ja auch.


Zum ersten Teil: Es besteht ein Unterschied zwischen Kritik ueben und der Aussage, dass einem etwas nicht gefallen hat.
Mir gefallen Drive-In Caches nicht, aber ich uebe keine Kritik an diesen, wenn es nur um meine persoenlichen Vorlieben geht und es nichts gibt, was objektiv zu kritisieren ist (wie z.B. unberechtigte 1* Terrainbewertung und solche Dinge).

Zum zweiten Teil: Da mich Punkte nicht interessieren, werde ich mich sicher nie fuer einen Punkt bedanken.
Ich bedanke mich fuer Dinge wie die Motivation zu einer Wanderung bzw. zu einer Radfahrt, fuer ein schoenes Erlebnis, fuer das Zeigen eines schoenen ortes, der mir unbekannt war etc



Caches die nicht gefallen muss man nicht besuchen.
Wozu auch?


Natuerlich muss man nicht. In meinem persoenlichen Fall gibt es jedoch mittlerweile viel zu wenig Caches, die mir gefallen und die ich absolvieren kann. Bei mir hat sich nicht nur die Prozentrate, sondern auch die Absolutanzahl an neurauskommenden Caches, die mich anspricht, stark reduziert.

Hinzu kommt noch, dass ich bei manchen Caches erst vor Ort erkenne, dass sie mich nicht ansprechen (z.B. wenn ein netter Spaziergang versprochen wird, aber fuer mich endet die Sache in einem Suchfrust und einer erzwungenen Aufgabe mittendrin.)

Somit bleibt mir nur die Wahl das Cachen ganz sein zu lassen (was Du als Davonrennen bezeichnest und was Dir auch nicht recht zu sein scheint, und was ich aufgrund meiner speziellen Situation noch nicht geschafft habe mangels attraktiver, umsetzbarer Alternativen) oder eben vorwiegend Caches zu besuchen, die mir nicht gefallen und gefrustet zu sein ueber die aktuelle Entwicklung.

Irgendwie ist mir immer noch nicht klar, wie Du Dir die WIR-Loesung vorstellst. Wie man es dreht und wendet, es bleibt eine Tatsache, dass ich gefrustet bin, dass es zu wenig Caches gibt, die mich ansprechen - ob ich den Rest besuche oder nicht, aendert daran nichts.



Cezanne

gumbo67
20.01.2008, 01:50
@gumbo: Ich REDE von Kritik. Aber auch die kann höflich sein.
wenn ein owner die suchenden "verarscht", dann darf er sich über "unhöfliche" kritik auch nicht wundern.
ansonsten volle zustimmung. nur hat man auch bei manchen ownern das gefühl, daß sie nur den schlag mit dem holzhammer verstehen :(

theplank
20.01.2008, 01:52
Na also, weiter so, ich kann nicht genug davon kriegen.
Mehr mehr mehr.
worin besteht deine (diesbezügliche) befriedigung?

Gustus
20.01.2008, 01:54
@Cezanne: Wir leben einfach in zwei verschiedenen Welten.
Wie ich Logs beurteile weiss ich schon selbst.
Und wenn du das Wort WIR nicht verstehst, kann ich dir auch nicht helfen.

CityRunner
20.01.2008, 01:54
Prinzipiell bin ich der Meinung, dass fast jeder Cache sein Publikum hat und somit seinen Zweck erfüllt. In den meisten Fällen ist ja schon anhand der Beschreibung oder Location klar, womit man zu rechnen hat; erfahrenere Cache ziehen auch aus dem Owner ihre Schlüsse. Somit kann man sich seine Vorlieben "rauspicken" oder punktgeiermäßig machen, was einem alles ins GPSr kommt.

Zwei Punkte sind es allerdings, die mir Sorgen bereiten:

Erstens, dass es irgendwann vermehrt (und nicht nur einzeln) zu problematischen Situationen kommen wird, welche in der Öffentlichkeit dieses Hobby im schlechten Licht dastehen lassen.

Und zweitens, was jetzt zumindest im Raum Wien der Fall ist, dass aufgrund der hohen Cacheanzahl das Legen neuer Caches zu einer oft schon frustrierenden Herausforderung wird. Wenn ich mich bemühe, einen einigermaßen schönen und anspruchsvollen Cache mit großer Dose und sauberen, attraktiven Versteck auszuarbeiten (das dauert bei mir meistens ein bis zwei Monate) und dann laufend daran scheitere, dass in der Zwischenzeit irgendwelche Betonmikrotradis in meiner auserwählten Gegend zu wuchern beginnen, dann werde ich die qualitativen Ansprüche an meine eigenen Caches runterschrauben müssen (womit ich schon begonnen habe) bzw. irgendwann den Hut draufhauen.

In diesem Sinne eine Frage: Wäre es sinnvoll, eigene alte, nicht so tolle bzw. beliebte Caches zu archivieren um wieder mehr Raum für Neues zu schaffen? Oder um in der Nähe einen eigenen, neuen Cache zu legen?

Gustus
20.01.2008, 01:56
@gumpo: NaJa

@theplank: Nix schmutziges, wollte nur ermunternd einwirken, war wohl nix.

Gustus
20.01.2008, 02:02
@CityRunner letzter Satz: Ich sag, neue Caches halt ich persönlich für besser. Aber das ist Geschmackssache

PlanetEarth
20.01.2008, 02:04
@PE: Bitte nicht falsch verstehen, Aber hat das was mit pingelig oder übersättigt zu tun?
Nun ja, das spielt sicherlich mit. Damals als alle paar Wochen ein neuer rausgekommen ist, hat man eher über kleine Fehler hinweggesehen. Bei dem Überangebot heute (nur M.W. bewältigen als einzige die Menge), wird man wählerischer. Statt der 25 Dominos wären mir z.B. 2 durchdachte lange Multis lieber gewesen.

PlanetEarth

cezanne
20.01.2008, 02:07
Wie ich Logs beurteile weiss ich schon selbst.


Beurteile sie so wie Du moechtest - das ist ganz allein Deine Sache.
Wenn eine Botschaft gesendet wird, entscheidet natuerlich der Empfaenger mit, was bei ihm ankommt. Was der Sender sagen moechte, unterliegt aber nicht der Beurteilung des Empfaengers. Von einem unhoeflichen Verriss zu sprechen, wenn der Schreiber lediglich seine persoenliche Praeferenzen kundtut, finde ich jedenfalls nicht angebracht.




Und wenn du das Wort WIR nicht verstehst, kann ich dir auch nicht helfen.

Ich verstehe das Wort *wir* sehr wohl, aber nicht in dem von Dir hier gebrauchten Zusammenhang.

Wenn es ein gemeinsames Ziel gibt, dann macht der Wir-Begriff selbstverstaendlich Sinn. Da aber die Praeferenzen was Caches betrifft so unterschiedlich sind (ich sehe es aehnlich wie Cityrunner - fast jeder Cache hat ein Publikum, das er anspricht), ist mir nicht klar, worauf Du mit dem *Wir" hinauswillst. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass es andere hier verstanden haben. Anstatt diesen Punkt zu erklaeren, hast Du dann das Thema gewechselt und kritische Logs erwaehnt.



Cezanne

PlanetEarth
20.01.2008, 02:08
... nur hat man auch bei manchen ownern das gefühl, daß sie nur den schlag mit dem holzhammer verstehen :(
Mir gefallen die spitzen Federn besser. (Und halte sie auch für effektiver).

PlanetEarth

Gustus
20.01.2008, 02:08
Es kommen immer mehr neue Cacher dazu. Und wohin sollen die ihre Dosen noch legen? An den interessanten Plätzen liegen schon überall welche

PlanetEarth
20.01.2008, 02:12
@Cezanne: Wir leben einfach in zwei verschiedenen Welten.
Wie ich Logs beurteile weiss ich schon selbst.
Und wenn du das Wort WIR nicht verstehst, kann ich dir auch nicht helfen.
Ich verstehe es auch nicht. Wirgefühl kann ich auf einem Event entwickeln oder manche, die es brauchen, halt beim Rudelcachen. Für mich ist Cachen keine Mannschaftssportart. Und die Gräben von denen hier gesprochen wird entstehen dadurch, dass sich manche abschotten wollen.

PlanetEarth

cezanne
20.01.2008, 02:16
@PE: Bitte nicht falsch verstehen, Aber hat das was mit pingelig oder übersättigt zu tun?


Ich bin zwar nicht PE, aber antworte Dir trotzdem darauf. Nein, es hat in meinem Fall weder mit dem einen noch mit dem anderen zu tun.
Die Zahl der neu dazukommenden Caches ist stark im Steigen begriffen, die durchschnittlicher Dauer pro Cache ist hingegen stark im Sinken begriffen.

Caches, die mir eine nette Wanderung oder einen netten Spaziergang anbieten, und die sich ohne lange Suche finden lassen, gefallen mir heute genauso gut wie vor fuenf Jahren. Ich habe kein Beduerfnis nach ausgefeilten, kreativen Verstecken - fuer mich ist auch das 200-te Baumstumpfversteck in Ordnung, weil fuer mich das Davor zaehlt.
Mir ist auch nicht wichtig, dass sich ein Cache von all den anderen abhebt.
Diesbezueglich habe ich alles andere als hohe Ansprueche.

Ich habe mir schon vor einiger Zeit die Muehe gemacht und habe die Liste der Caches durchgeschaut, die ich vor einigen Jahren gefunden habe - jene, die mir damals gefielen, wuerden mir auch heute gefallen.


Cezanne

Gustus
20.01.2008, 02:16
@Cezanne: Genau das gemeinsame Ziel meine ich. Für mich war das klar.
Und alle sollten das im Auge haben. Das wir unterschiedliche Vorstellungen haben ist klar.
Das aber gilt es zu akzeptieren. Man kann halt nicht sagen: ich mag keine Mikros, deshalb darfst du sie nicht legen! Ich glaube, wenn man aufeinander eingeht, ergibt das einen zufrieden stellenden Weg. Ich seh das einmal positiv.

Gustus
20.01.2008, 02:20
@PE: vielleicht bin ich ein wenig zu blauäugig, aber Teamgeist ist für mich schon immer selbstverständlich gewesen.

PlanetEarth
20.01.2008, 02:22
Prinzipiell bin ich der Meinung, dass fast jeder Cache sein Publikum hat und somit seinen Zweck erfüllt.
Aus Ownersicht ja. Das bedeutet aber nicht, dass jede/r CacherIn seine/ihre Caches hat. D.h. der Markt ist angebotslastig. Die unterschiedlichen Zielgruppen werden aber nur unterschiedlich gut bedient.

Und zweitens, was jetzt zumindest im Raum Wien der Fall ist, dass aufgrund der hohen Cacheanzahl das Legen neuer Caches zu einer oft schon frustrierenden Herausforderung wird. Wenn ich mich bemühe, einen einigermaßen schönen und anspruchsvollen Cache mit großer Dose und sauberen, attraktiven Versteck auszuarbeiten (das dauert bei mir meistens ein bis zwei Monate) und dann laufend daran scheitere, dass in der Zwischenzeit irgendwelche Betonmikrotradis in meiner auserwählten Gegend zu wuchern beginnen, dann werde ich die qualitativen Ansprüche an meine eigenen Caches runterschrauben müssen (womit ich schon begonnen habe) bzw. irgendwann den Hut draufhauen.

In diesem Sinne eine Frage: Wäre es sinnvoll, eigene alte, nicht so tolle bzw. beliebte Caches zu archivieren um wieder mehr Raum für Neues zu schaffen? Oder um in der Nähe einen eigenen, neuen Cache zu legen?
Zum einen gibt es auch heute noch jede Menge guter Plätze, wenn man danach sucht. Z.B. Botanik II. um einen neuen Cache zu erwähnen.

Zum anderen ist es jedem freigestellt, die Owner von bestehenden Caches anzuschreiben und zu fragen, inwieweit noch ein weiterer Cache dort möglich ist.

PlanetEarth

PlanetEarth
20.01.2008, 02:27
... Ich glaube, wenn man aufeinander eingeht, ergibt das einen zufrieden stellenden Weg. Ich seh das einmal positiv.
Vom aufeinander eingehen werden die Wandercaches auch nicht mehr. Denn nur ein Wanderer kann einen Wandercache legen. Und das momentan Urbancacher freundliche und Naturcacher feindliche Klima trägt ein übriges dazu bei.

PlanetEarth

cezanne
20.01.2008, 02:28
Es kommen immer mehr neue Cacher dazu. Und wohin sollen die ihre Dosen noch legen? An den interessanten Plätzen liegen schon überall welche

Das mag fuer das Stadtgebiet von Wien gelten, in der Steiermark stimmt es nicht, nicht einmal fuer einen Kreis mit Radius 30 km um Graz.
(Allein die Anzahl der Berge auf die kein Cache fuehrt, ist recht betraechtlich.) Fuer Gegenden wie die Suedoststeiermark stimmt das Cachedichteargument erst recht nicht.

Hinzu kommt, dass es fuer Multi-Caches von der Art wie ich sie gerne habe, nicht notwendig ist, dass es einen Platz gibt, der ueberragend ist - ein paar Stationen entlang einer netten Spazier/Wanderroute und am Ende ein Cachebehaelter an einem Standardplatz reichen schon aus, um mich gluecklich zu machen.

Ich habe letztes Jahr eine nicht unbetraechtliche Anzahl an Caches besucht, bei denen der Ort durchaus cachewuerdig war, es sich aber um Kurzcaches der Art "Hinfahren, Loggen, Wegfahren" handelte. Meine Vorstellung vom Cachen ist aber nunmal nicht 10 durchaus nette Orte am Tag zu besuchen und mich nur 1/20 der Zeit zu bewegen und den Rest im Auto sitzend zu verbringen, um von Ort A nach Ort B zu fahren. Frueher war die Zahl der halbtagsfuellenden Caches, die fuer sich standen, deutlich hoeher.


Cezanne

Gustus
20.01.2008, 02:30
Na vielleicht lesen die Cacher hier mit und es ändert sich was

cezanne
20.01.2008, 02:44
@Cezanne: Genau das gemeinsame Ziel meine ich. Für mich war das klar.


Und wie lautet diese gemeinsame Ziel in diesem Fall? Das hast Du immer noch nicht beantwortet.



Man kann halt nicht sagen: ich mag keine Mikros, deshalb darfst du sie nicht legen!


Habe ich jemals, sei es in einem Forum, in einem Log, einer Mail oder einem persoenlichen Gespraech eine solche Aussage von mir gegeben?

Ich gehe sogar einen Schritt weiter, in dem ich immer wieder betone, dass ich es begruesse, dass es Caches gibt, die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, aber gar nichts fuer mich sind (ob das nun Caches mit ausgefinkelten Verstecken sind, oder Caches an sehr exponierten Stellen oder Klettercaches etc). Geocaching waere sehr arm, wenn es mehrheitlich Caches gaebe, die mich ansprechen.

Irgendwie habe ich den Eindruck als wuerdest Du meinen, dass ich mir nur Caches wuensche, die mir gefallen und nicht an die anderen denke. Das stimmt jedoch nicht. Ich begruesse es ausserordentlich, dass es Caches wie Burgtor gibt, die einer so grossen Zahl an Cachern Freude machen.
Genauso begruesse ich es aus allgemeiner Sicht, dass es Verstecker gibt, die Wert auf den Cacheinhalt legen, weil dies fuer viele Familiencacher wichtig ist, waehrend es mich persoenlich oft eher nervt mit den Dingen hantieren zu muessen.

Ich bin lediglich darueber enttaeuscht, dass es immer weniger Caches gibt, die etwas fuer mich sind, wobei ich die absolute Zahl meine und nicht die relative Rate. Es betruebt mich auch, dass immer mehr Weggefaehrten der ersten Zeit das Geocachen ganz aufgeben. Ich goenne jenen mit einem anderen Geschmack jeden Cache, der sie erfreut, nur ersetzt das nicht meine Freude an Caches, die mich erfreuen. Ist das so schwer zu verstehen?




Ich glaube, wenn man aufeinander eingeht, ergibt das einen zufrieden stellenden Weg. Ich seh das einmal positiv.

Ich kann mir das gut als Weg aus zwischenmenschlichen Konflikten vorstellen oder als Prinzip, wie man in einer Familie, einer Arbeitsgruppe etc miteinander umgeht. Mir ist aber wie PE nicht klar, wie auf diese Art und Weise mehr Caches entstehen sollen, die die Zielgruppe ansprechen, die hier nun schon oefter genannt wurde.


Cezanne

gavriel
20.01.2008, 07:17
Auch in Wien ist es nicht so, dass es nur noch Kreuzungen gibt, an die man Dosen legen könnte. Es gibt noch genug "Kleinode".

Gustus
20.01.2008, 09:56
@Cezanne schreibt:
Ich kann mir das gut als Weg aus zwischenmenschlichen Konflikten vorstellen oder als Prinzip, wie man in einer Familie, einer Arbeitsgruppe etc miteinander umgeht. Mir ist aber wie PE nicht klar, wie auf diese Art und Weise mehr Caches entstehen sollen, die die Zielgruppe ansprechen, die hier nun schon oefter genannt wurde.

Indem sie von Leuten gelegt werden, die daran interessiert sind. Von denen gibt es aber anscheinend nicht genug. Und jetzt kommt das mit dem gemeinsamen Ziel. Wenn ich einen Cache lege dann tu ich das nicht für mich sondern für die anderen Cacher. Man muß lernen die Bedürfnisse der Anderen zu erkennen und nach Möglichkeit darauf eingehen. Das ist anscheinend schwer zu verstehen. Naja, so spielt sichs im wirklichen Leben ja auch ab. So haben wir unsere Gesellschaft geformt und so ist sie nun mal eben. Weg vom WIR hin zum ICH.
Ich bin eben ein unverbesserlicher Positivist und Altruist

@Cezanne schreibt:
Ich gehe sogar einen Schritt weiter, in dem ich immer wieder betone, dass ich es begruesse, dass es Caches gibt, die eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, aber gar nichts fuer mich sind

Ich auch.

@Cezanne schreibt:
Ich bin lediglich darueber enttaeuscht, dass es immer weniger Caches gibt, die etwas fuer mich sind,

Ich auch. Aber ich bin nicht das Maß der Dinge und akzeptiere ohne Trauer.
Ich hab das Glück eine wundervolle Partnerin zu haben die voll mit dabei ist und ich fahre gern Auto. Ich finde das was ich suche überall auch wenns weiter weg ist.
Ich weiss, du hast damit ein Problemchen aber auch das ist bestimmt lösbar. Aber das gehört nicht hierher.

Mogel
20.01.2008, 17:51
Gustus, kannst du in anderen Bereichen (TV-Programm, Kultur als Beispiel) auch so gut mit Massengeschmäckern umgehen wie beim Geocachen?

Gustus
20.01.2008, 17:59
@Mogel: Was meinst du damit?

schuhhirsch
20.01.2008, 18:19
Gustus, kannst du in anderen Bereichen (TV-Programm, Kultur als Beispiel) auch so gut mit Massengeschmäckern umgehen wie beim Geocachen?

Bin zwar nicht Gustus, aber kann das Problem auch nicht wirklich sehen (weder beim Cachen, noch im TV): wenn mich Taxi Orange nicht interessiert, dann schalt ich's nicht ein. Wenn ich Dancingstars nicht kenn, schau ich kurz rein, und wenns mir dann nicht gefällt, schalt ichs wieder aus. So einfach ist das. Da muss ich auch keine Leserbriefe an die Kronenzeitung schreiben.

Einen Betonmicro von einem Wandercache zu unterscheiden, fällt auch nicht schwer. Einfach nicht hingehen.

Waldläufer
20.01.2008, 19:14
Das Problem beim Fernsehen ist, dass Massenprogramminhalte niveauvolle Formate in die späten Abendstunden verdrängen.

schuhhirsch
20.01.2008, 19:52
Das Problem beim Fernsehen ist, dass Massenprogramminhalte niveauvolle Formate in die späten Abendstunden verdrängen.

Da habens eben cacher einfacher. In den meisten Gegenden ist auch für zusätzliche Wandercaches noch genug Platz. Ausnahmen bestätigen vielleicht die Regel, aber zB in der Südsteiermark könnten noch dutzende Micros an Leitplanken und Plakatwände geschiss*n werden, ohne dass deswegen der Platz für Seriöses ausgehen würde. Betonmikros und Wandercaches haben i.A. nicht den selben Lebensraum.

Mogel
20.01.2008, 21:18
Betonmikros und Wandercaches haben i.A. nicht den selben Lebensraum.

Tjo, das siehst du leider etwas gar einfach. Wir haben das aber früher schon etliche male diskutiert, dass man das Verdrängungsproblem nicht so einfach verdrängen kann (a la "musst ja nicht hingehen").

Gustus
20.01.2008, 21:23
Warum nicht?

cezanne
20.01.2008, 21:34
Einen Betonmicro von einem Wandercache zu unterscheiden, fällt auch nicht schwer. Einfach nicht hingehen.

Das erhoeht allerdings nicht die Anzahl an Wandercaches, und darum ging es mir und PlanetEarth. Die Auswahlproblematik ist mitunter durchaus vorhanden, steht fuer mich aber nicht im Vordergrund. Im Vordergrund steht fuer mich, dass ich es aus meiner persoenlichen Sicht sehr bedaure, dass nur eine verschwindende Minderheit der neu dazukommenden Cacher etwas fuer die Kombination von Spazierengehen und Wandern mit Geocaching uebrig hat.

Was die Auswahl betrifft, ist die Klassifizierung Betonmicro gegen Wandercache etwas simplifizierend. Es ging keineswegs speziell um Urbancaches. Ich habe schon so manches Raetsel geloest, weil ich aufgrund der Bewertung und Aufmachung dachte, dass ein Spaziergang involviert waere und dann wurde es ein Quasi-Drive-In Cache.

cezanne
20.01.2008, 21:39
In den meisten Gegenden ist auch für zusätzliche Wandercaches noch genug Platz. Ausnahmen bestätigen vielleicht die Regel, aber zB in der Südsteiermark könnten noch dutzende Micros an Leitplanken und Plakatwände geschiss*n werden, ohne dass deswegen der Platz für Seriöses ausgehen würde.


Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass noch genug Platz vorhanden ist. Das nuetzt aber nichts, wenn es keine Gemeinsamkeiten zwischen den Vorlieben der Verstecker in der Region X und eines Cachers, der gerne Caches in Region X besuchen moechte, gibt.




Cezanne

cezanne
20.01.2008, 21:42
Warum nicht?

Weil es eben dazu fuehrt, dass immer mehr Cacher, fuer die es kaum noch ein Cacheangebot gibt, sich vom Cachen verabschieden.


Cezanne

BeVeMa
20.01.2008, 21:42
Warum nicht?
Zum Verdrängungsproblem:
Wie cityrunner schon geschrieben hat, wenn man einen ernsthaften Cache plant, und einem die Gegenden mit Mikros zugemüllt werden, während man am Cache planen ist, vergeht einem die Lust.

Im Umland von Wien werden lieber sinnlose Mikros gelegt, als mehr Arbeit in längere Multis zu investieren. Gibt mehr Punkte (auf beiden Seiten der Statistik) und macht weniger Arbeit. Frustriert aber die Wander-Cache Verstecker, das wiederum die Wander-Cache-Sucher. Den Mikro-Suchern im Stadtgebiet ist das alles egal, und irgendwann gibt es nur noch diese Spezies, weil die anderen ausgestorben sind.

schuhhirsch
20.01.2008, 22:01
Betonmikros und Wandercaches haben i.A. nicht den selben Lebensraum.

Tjo, das siehst du leider etwas gar einfach. Wir haben das aber früher schon etliche male diskutiert, dass man das Verdrängungsproblem nicht so einfach verdrängen kann (a la "musst ja nicht hingehen").

Tjo, "wir" haben das wohl noch nicht ausdiskutiert (ist aber auch nicht nötig). Ich kann in meiner Umgebung kein "Verdrängungsproblem" erkennen, und abgesehen von einigen innerstädtischen Gebieten ausserhalb meiner Umgebung hab ich davon auch noch nix gemerkt.

Ein Suchradius von 30km gibt ein Gebiet von fast 3000km². Da müssen schon ein Paar Mikros herumliegen, dass der Platz für Wandermultis ausgeht.
Ist man auf Öffis angewiesen, wirds zugegebenermassen mühsam, aber ein systematisches Problem erkenne ich (als einfacher Mensch) nicht.

Mogel
20.01.2008, 22:19
erkenne ich (als einfacher Mensch) nicht

Na so komplex ist die Sachlage auch wieder nicht, dass man das nicht verstehen kann!

schuhhirsch
20.01.2008, 22:50
erkenne ich (als einfacher Mensch) nicht

Na so komplex ist die Sachlage auch wieder nicht, dass man das nicht verstehen kann!

Vielleicht sieht die Cacheaufsicht die Sache ja in einem helleren Licht.
Vielleicht gibts ja beizeiten auch eine Bookmarkliste mit potentiellen Verdrängungsmikros zur Veranschaulichung.

Mogel
20.01.2008, 22:51
Wirds jetzt wieder polemisch?

schuhhirsch
20.01.2008, 23:00
Wirds jetzt wieder polemisch?
Mist, wieder erwischt...

cezanne
21.01.2008, 14:27
Mir ist aber wie PE nicht klar, wie auf diese Art und Weise mehr Caches entstehen sollen, die die Zielgruppe ansprechen, die hier nun schon oefter genannt wurde.

Indem sie von Leuten gelegt werden, die daran interessiert sind. Von denen gibt es aber anscheinend nicht genug. Und jetzt kommt das mit dem gemeinsamen Ziel. Wenn ich einen Cache lege dann tu ich das nicht für mich sondern für die anderen Cacher.


Soweit stimme ich Dir zu.


Man muß lernen die Bedürfnisse der Anderen zu erkennen und nach Möglichkeit darauf eingehen. Das ist anscheinend schwer zu verstehen.


Nein, dieser Aspekt erzeugt keine Verstaendnisprobleme bei mir.
Soweit habe ich auch schon allein gedacht.

Das Problem liegt in der Umsetzbarkeit: Auch wenn ich mir die groesste Muehe gaebe, waere ich nicht der Lage Caches zu verstecken, die ein originelles, kreatives Versteck besitzen und auch keine, die Abenteuer bieten, und schon gar nicht solche in schwierigem, interessantem Terrain. Jemand, der einfache Waldspaziergaenge langweilig und oed findet, wird nicht gut daran tun einen Multi-Cache mit einer solchen Route zu verstecken - man wird es am Ergebnis sehen, dass das Herz nicht dabei war. Jemand, der keine lost places mag, wird einen Cache bei einem Lost Place eher nicht so verstecken und gestalten koennen, dass lost place Fans hoch erfreut sind.

M.E. sollte sich ein Cacheverstecker treu bleiben. Wenn man versucht alle Cacher anzusprechen statt sich Zielgruppen auszusuchen, dann entstehen m.E. vorwiegend Caches, die niemand so richtig erfreuen.



Ich hab das Glück eine wundervolle Partnerin zu haben die voll mit dabei ist und ich fahre gern Auto. Ich finde das was ich suche überall auch wenns weiter weg ist.


Bei Quasi-Drive-Ins und anderen Schnellcaches geht das einfacher. Wenn ich 4 Stunden zu einem Wandercache fahren muss, dann habe ich nicht mehr genug Zeit fuer die Wanderung, schon gar nicht, wenn das in meinen Alltag passen soll.
Fuer einen Spaziergang von einer Stunde, viermal so lange zu fahren, ist aber m.E. absurd.



Cezanne

Gustus
21.01.2008, 19:44
Wir fahren gerne Auto. Und lange Autofahrten machen uns eher Spaß als Stress. Unterwegs Musik zu hören oder ein Hörbuch strengt uns nicht an, sondern entspannt uns (das hören wir aber nur wenn wir alleine sind. Wenn Freunde mit sind quälen wir sie nicht mit unserem Musikgeschmack).

Ich war heute in Rosental einkaufen Warum soll ich da einen Drive In nicht besuchen?
Ich fahr nach Oberösterreich einen alten Freund besuchen. Warum soll ich einen Drive In nicht besuchen? Aussteigen und etwas Bewegung machen ist sicher kein Fehler.
Am Ziel dann geht’s nicht nur ums Dosensuchen, sonder auch um andere Dinge wie Ausstellungen, Sehenswürdigkeiten, eine Wanderung, Verwandte und Freunde.
Dieses und Dosensuchen kann man gut miteinander verbinden.
Dadurch haben solche Caches für mich eine Daseinsberechtigung.

Was ist daran verwerflich?


Und warum gibt es zuwenig „gute“ Caches gibt und zu viele „schlechte“?
Das die „jungen“ Geocacher zuwenig „gute“ legen und zu viele „schlechte“?

Die jungen Geocacher müssen zum Legen von „guten“ Caches wissen was das überhaupt ist, ein „guter“ Cache, ein Motiv haben und das Talent spielt auch eine Rolle. Wenn sie aber mitkriegen, dass alle immer frustriert sind und zwieder sind, egal was sie machen, ihnen aber auch niemand sagt, was von ihnen erwartet wird, woher sollen dann die guten Caches kommen?

Die Botschaft des sichtbaren Frustes an die „Jungen“ ist: Was die „Alten“ machen oder gemacht haben ist allein das Wahre und das Maß der Dinge. Alles was wir, die „Jungen machen ist nur sch…e.

Das ist meine Sicht der Dinge

ime
21.01.2008, 19:48
Was die „Alten“ machen oder gemacht haben ist allein das Wahre und das Maß der Dinge. Alles was wir, die „Jungen machen ist nur sch…e.

Das ist meine Sicht der Dinge

Najo, diese deine Sicht ist schon extrem, auch wenn du schon fast zu den "alten" zählst.

:P

Gustus
21.01.2008, 19:55
Alles, was in diesem Forum zu diesem Thema geschrieben wurde, kann aber zu so einer Sicht der Dinge führen.

Antelopinger
21.01.2008, 20:15
Alles, was in diesem Forum zu diesem Thema geschrieben wurde, kann aber zu so einer Sicht der Dinge führen.
stimmt

Waldläufer
21.01.2008, 20:21
Die Botschaft des sichtbaren Frustes an die „Jungen“ ist: Was die „Alten“ machen oder gemacht haben ist allein das Wahre und das Maß der Dinge. Alles was wir, die „Jungen machen ist nur sch…e.

Das ist meine Sicht der Dinge

Dann ist die Botschaft falsch rüber gekommen.
Es gibt viele "neue" Cacher, die tolle Caches legen und es gibt auch einige "alte" Cacher die unattraktive Caches legen. Das bestreitet niemand!

cezanne
21.01.2008, 20:21
Ich war heute in Rosental einkaufen Warum soll ich da einen Drive In nicht besuchen?
Ich fahr nach Oberösterreich einen alten Freund besuchen. Warum soll ich einen Drive In nicht besuchen?


Ich verstehe nicht, wieso Du ausgerechnet mir dies erklaerst.
Im Gegensatz zu manchen anderen habe ich *niemals* schnellen Drive-In Caches oder irgendwelchen anderen Caches, die nicht illegal sind, die Daseinsberechtigung abgesprochen.

Selbst wenn jemand extra nur fuer einen Drive-In nach XY faehrt und dort nichts anderes macht, habe ich ueberhaupt nichts dagegen einzuwenden. Jemand wird fuer mich nicht zu einem schlechteren oder besseren Cacher (und schon gar nicht Menschen) davon abhaengig, ob er aehnliche Cachevorlieben hat wie ich.
Ich hoffe, dass dieser Punkt nun endlich klargestellt ist.




Was ist daran verwerflich?


Meine Antwort lautet gar nichts, und ich mag das eigentlich nicht nochmal ein mehr wiederholen muessen.

Ich finde nicht nur nichts Verwerfliches an einer solchen Kombination, sondern ich kann auch gut nachvollziehen, was an solchen Caches fuer viele Zielgruppen attraktiv ist.

Mir lag lediglich daran zu erklaeren, was mir persoenlich an der Mehrhit der neu dazukommenden Caches abgeht. Im Gegensatz zu vielen anderen besuche ich nicht Caches nebenbei auf einer Fahrt, die ich sowieso unternehme, sondern ich waehle meistens mein Ziel und meine Aktivitaet nach den verfuegbaren Caches, wobei ich mir natuerlich wuensche, dass dabei eine fuer mich attraktive Kombination rauskommt. (Ja, ich weiss, dass mein Zugang der unueblichere ist.)
Ich denke, dass Du Dir schon vorstellen kannst, dass die Wuensche, die man an einen Cache hat, andere sind, wenn man extra fuer einen Cache (oder auch 2-3)
nach Rosental oder erst recht nach Oberoesterreich faehrt und dort ausser dem Cachebesuch nichts vor hat als wenn man einen Cache nur auf der Durchreise besucht.



Und warum gibt es zuwenig „gute“ Caches gibt und zu viele „schlechte“?
Das die „jungen“ Geocacher zuwenig „gute“ legen und zu viele „schlechte“?


Die Frage kann ich Dir nicht beantworten, weil die dort aufgestellte Behauptung aus meiner Sicht nicht richtig ist.

Ich verwende ganz bewusst nicht die Begriffe gut und schlecht.
Ich bin lediglich der Ansicht, dass die Anzahl der Caches, die sich gut fuer mich und meine Beduerfnisse eignet, sinkt und habe den Eindruck, dass es einigen Cachern, die schon lange cachen, aehnlich geht.
Ich habe schon angefuehrt, was ich fuer den Hauptgrund der Entwicklung erachte: Dass immer mehr Cacher neu hinzukommen, deren Vorstellungen vom Cachen voellig andere sind als jene vieler "Langzeitcacher".
Mit gut und schlecht hat das ueberhaupt nichts zu tun.






Die jungen Geocacher müssen zum Legen von „guten“ Caches wissen was das überhaupt ist, ein „guter“ Cache, ein Motiv haben und das Talent spielt auch eine Rolle.


M.E. gibt es den Begriff eines guten Caches nicht.

Es gibt viele Caches, wo ich die dahinterliegende Leistung (Kreativitaet, Geschick, Zeitaufwand etc) bewundere, die aber nicht meinen persoenlichen Beduerfnissen entsprechen.

Wie ich schon ausfuehrte, ergibt sich z.B. ein Wandercache, der mich erfreut nicht daraus, dass man weiss was ein guter Wandercache ist, sondern, dass der Verstecker selbst gerne wandert und sich eine Gegend aussucht, wo das Terrain nicht sehr wild ist. Der potentielle Kreis von Versteckern solcher Caches ist klein, denn die einen wandern gar nicht gerne und der Rest hat es lieber gerne abenteuerlich und ist auch in der Lage dazu.

An Stelle meines obigen Beispiels, das sich auf mich bezieht, kannst Du gerne auch ein anderes Beispiel einsetzen. Wild-Wuggis wuerde sich z.B. sicher wuenschen, dass er auch mal Caches von der Art wie er sie im Raum Graz einige versteckt hat mit sehr aufwendigem Versteck selbst suchen kann. Ich denke nahezu jeder Cacher, der etwas fuer kreative, aufwendige Verstecke uebrig hat, wird solche Verstecke erkennen, wenn er auf sie trifft - das heisst aber noch lange nicht, dass derjenige in der Lage ist, solche Caches selbst zu verstecken.

Als Verstecker sollte man sich als erstes ueberlegen welche(n) Zielgruppe(n) man ansprechen moechte. Dann lassen sich ein paar Erfahrungswerte angeben, welche Punkte fuer die jeweilige Gruppe wichtig sind beachtet zu werden.



Die Botschaft des sichtbaren Frustes an die „Jungen“ ist: Was die „Alten“ machen oder gemacht haben ist allein das Wahre und das Maß der Dinge. Alles was wir, die „Jungen machen ist nur sch…e.


Wenn diese Botschaft in der Art ankommt, dann frage ich mich wirklich wozu sich einige so sehr Muehe differenziert zu erklaeren, wie sie die Dinge sehen. Das haben neben mir ja auch andere versucht, und es kann ja wohl nicht sein, dass sich keiner von diesen Personen verstaendlich ausdruecken kann. Selbstverstaendlich sind die individuellen Prioritaeten bei jedem ein wenig anders, daher kann man nicht hergehen und versuchen eine Liste von Punkten zu erstellen, die ein Cache erfuellen sollte, damit er alle, die mit der aktuellen Cachesituation nicht gluecklich sind, zufriedenstellt. (Dazu sind die Vorlieben zu unterschiedlich.)


Die Aussage "Frueher war alles besser" halte ich nicht nur fuer undifferenziert, sondern in bezug auf Geocaching auf fuer falsch.
Liebhaber von gefinkelten Verstecken oder speziellen Cachebehaeltern hatten z.B. in der Anfangszeit praktisch gar kein Angebot.
Auch in Bereichen wie Nachtcaches kann man sehen, dass eine Entwicklung stattgefunden hat - ein Nachtcache der Anfangszeit von der Art an dem ich beteiligt war, wuerde heute nur noch wenige zufriedenstellen.

Ferner geht es mir um Caches, nicht um Cacher. Wenn ich von neu dazukommenden Caches schreibe, dann sind dabei auch Caches von jenen gemeint, die keineswegs Cacherneulinge sind. Ich kann mit einem einfachen Wandercaches eines Neulings viel mehr anfangen als mit einem gefinkelt versteckten Drive-In Cache eines erfahrenen Cachers, nachdem jemand wie ich mindestens 1 Stunde suchen muss vor dem Finden.

Man darf in diesem Zusammenhang wohl auch den Statistik-Aspekt nicht ausser acht lassen: Es sind je gerade oft erfahrene Cacher, die um schneller Punkte zu sammeln und aus vielen anderen gruenden, mittlerweile lieber viele kurze Schnellcaches besuchen anstatt 1-2 lange Multi-Caches und das beeinflusst auch das Versteckverhalten. (NB: Auch hier ist keine Wertung enthalten.)

Aus all den Gruenden, finde ich es unberechtigt, aus der Unzufriedenheit von einigen Cachern mit der aktuellen Situation ein Heruntermachen von Neulingen zu machen.


Die einzige Aussage, die ich hier gemacht habe in Bezug auf den Hintergrund meiner Fustration, und zu der ich stehe ich weiterhin, ist, dass ich zunehmend weniger Caches finde, die fuer mich passen, und dass zunehmend, gerade in der Steiermark faellt mir das ganz stark auf, immer mehr Cacher der ersten Jahre ihre Geocachingaktivitaeten beendet haben oder sehr zurueckgedreht haben.
Es faellt mir auch auf, dass aus welchen Gruenden auch immer, die Zahl an Wander- und Naturfreunden, die neu zum Geocaching stoesst und es ueber einen laengeren Zeitraum mit zumindest mittlererer Aktivitaetsrate betreibt, im Sinken begriffen ist. Ich weiss z.B. nicht, ob jemand wie gebu, wenn er heute neu dazukaeme beim Geocaching bliebe (der Zweifel hat aber nichts mit Forendiskussionen und Cachelogs zu tun, sondern nur mit dem Angebot, in dem gebu-ideale Caches in der Masse verschwinden).





Mein Beweggrund mich ueberhaupt in diesem Thread zu Wort zu melden war nicht der Titel des Threads (dem ich, wie bekannt ist, nicht zustimme), sondern die Tatsache, dass nach Gruenden fuer Frust gefragt wurde.


So ich hoffe, dass es mir nun endlich gelungen ist, klarzumachen, dass es mir nicht um Kritik an wem auch immer geht.

Cezanne

Gustus
21.01.2008, 21:00
Ich habe geschrieben:

MEINE SICHT DER DINGE!!!!

Eine Erklärung, die ICH auch verstanden habe, gab es erst nach meiner NACHDRÜCKLICHEN Frage von ime und bevema (Danke euch).

Davor war eigentlich nichts wirklich für mich verständlich, da nichts, meiner Meinung nach, mit klar verständlichen Worten zum Ausdruck gebracht wurde. Vielleicht ist es anderen auch so gegangen. Was ich möchte ist etwas zu einer Lösung beitragen und nicht etwas in die Ewigkeit diskutieren.

Und Waldläufer: Du hast recht, dem ist nicht hinzuzufügen.

Das ist meine Sicht der Dinge

edit: Ein Wort gelöscht

cezanne
21.01.2008, 21:10
Ich habe geschrieben:
MEINE SICHT DER DINGE!!!!


Das war mir nicht entgangen. Allerdings verwunderte es mich, wie Du nach all dem was hier und an anderer Stelle schon geschrieben wurde (die Frustdiskussion ist nicht neu und das was ime und BeVeMa hier geschrieben haben, haben sie schon oft genau auch anderswo sinngemaess geschrieben - Analoges gilt fuer PE), der Eindruck entstehen konnte, dass alle alten Caches gut sind und alle neuen schlecht.
Ich weiss auch nicht, was Dich auf die Idee bringen konnte, dass hier jemand meinen koennte, dass es verwerflich sei, wenn Du einen Einkauf in Rosental mit Caches verbindest.



Was ich, (männlich), möchte ist etwas zu einer Lösung beitragen und nicht etwas in die Ewigkeit diskutieren.


Eine Loesung gibt es m.E. nicht, wobei ich ja noch nicht einmal verstanden habe, wie Du Dir eine potentielle Loesung vorstellst. Auf meinen Einwand hin, dass die Art der versteckten Caches naemlich zum Verstecker passen muss, bist Du nicht eingegangen, was Du natuerlich nicht tun musst und Dir ueberlassen bleibt. Ich habe bisher jedenfalls nicht erkennen koennen, dass jemand hier verstanden hat, wie die Umsetzung des Wir-Gedankens in bezug auf die hier speziell geschilderte Situation funktionieren soll. (PE ist maennlich und hat es auch nicht verstanden.)

Ich moechte aber nicht zu Deinem Frust beitragen - daher lass einen weiteren Erklaerungsversuch sein. Ich wollte Dir nicht laestig fallen, ich strebe nur i.a. an, zu verstehen, was mir andere mitteilen wollen, und das ist mir hier leider nicht gelungen.



Cezanne

Gustus
21.01.2008, 21:28
@ cezanne: Wenns keine Lösung gibt, wozu die Diskussion.

Ich sagte schon: (Neue?) Geocacher müssen zum Legen von „guten“ Caches wissen was das überhaupt ist, ein „guter“ Cache, ein Motiv haben und das Talent spielt auch eine Rolle. Wenn sie aber mitkriegen, dass alle immer frustriert sind und zwieder sind, egal was sie machen, ihnen aber auch niemand sagt, was von ihnen erwartet wird, woher sollen dann die guten Caches kommen?

Warum soll das kein Beitrag zu einer Lösung sein?

Wobei ich sehr wohl der Meinung bin, dass hier die Rede von guten und schlechten Caches ist

cezanne
21.01.2008, 21:47
@ cezanne: Wenns keine Lösung gibt, wozu die Diskussion.


Ich kann es nur fuer mich beantworten:

Aus unterschiedlichen Gruenden: Ein Zweck ist fuer mich genau solche Fehlinterpretationen der Art, dass man den Frust einer bestimmten Zielgruppe umsetzt in eine Qualitaetaussage, die nicht gemacht wurde,
korrigiert. Ein anderer, den ich schon erwaehnt habe, war fuer mich zu verstehen, was Du mit Deinen Aussagen meinst. Noch ein weiterer war meine persoenliche Sichtweise zu erklaeren, wovon ich mir erhoffe, dass ein paar Cacher mehr verstehen, dass, wenn ich z.B. in einem Log oder hier schreibe, dass mir ein Cache mit einem laenger Spaziergang lieber gewesen waere, nichts weniger damit moechte, als den Verstecker dazu bewegen zu wollen, seine Caches fuer mich zu optimieren.

Im uebrigen kann ich hinter einer solchen Diskussion jedenfalls deutlich mehr Sinn fuer mich selbst erkennen als hinter mir absolut unverstaendlichen Bloedeleien.
Fuer mich faellt Geocachen und Schreiben in diesem Forum unter Freizeit, nicht unter Arbeit, daher stelle ich keine Kosten-Nutzenrechnungen fuer Diskussionen in solchen Bereichen an - es gibt fuer mich hier auch keinen Produktivitaetsaspekt.




(Neue?) Geocacher müssen zum Legen von „guten“ Caches wissen was das überhaupt ist, ein „guter“ Cache, ein Motiv haben und das Talent spielt auch eine Rolle. Wenn sie aber mitkriegen, dass alle immer frustriert sind und zwieder sind, egal was sie machen, ihnen aber auch niemand sagt, was von ihnen erwartet wird, woher sollen dann die guten Caches kommen?

Warum soll das kein Beitrag zu einer Lösung sein?


Ich habe es schon mehrfach versucht zu erklaeren, dass es (a) m.E. keine Caches gibt, die fuer jede Zielgruppe gut sind und (b) dass sich kein Verstecker "verbiegen" sollte.

Es waere reichlich schwachsinnig, vermessen und auch nicht der Realitaet entsprechend, wenn ich z.B. jemandem, der einen Drive-In Cache bei einem schoenen Schloss mit nettem Park rundherum in einem sauberen Versteck versteckt (also einen Cache an dem absolut nichts auszusetzen ist), erklaere, dass ich von ihm erwarte, dass er stattdessen einen Cache dort versteckt, wo man zuerst 3 km wandern muss bevor man beim Cache eintrifft.

Analoges gilt, wenn z.B. ein Liebhaber besonderer Verstecke bei einem netten Wandercache, der im einzigen Baumstumpf der Gegend weithin sichtbar versteckt ist, seine Erwartung bekanntgeben wuerde, dass Cacheverstecke kreativ zu sein haben, oder sich ein Quad-Fahrer nur Verstecke erwartet, die direkt neben dem Weg liegen, wenn es dort passende gibt.



Wobei ich sehr wohl der Meinung bin, dass hier die Rede von guten und schlechten Caches ist

Partiell ja, aber keinesfalls im Zentrum, zumal auch gut und schlecht sehr geschmacksabhaengig ist und es keinen Konsens gibt.

Wenn ich von meinem Frust spreche und davon, dass viele Cacher der Anfangszeit ihre Aktivitaeten zurueckgeschraubt haben, dann geht es aber nicht um gut und schlecht, sondern nur um fuer mich oder einen anderen konkreten Cacher attraktiv und geeignet. Ich konnte auch in imes und PEs Erklaerungen dazu, welche Caches ihnen Spass machen, nichts erkennen, was im Zentrum des Arguments die Qualitaet enthielt. (Bei BeVeMa spielte die Qualitaet aus seiner Sicht in bisschen mehr rein.)


Cezanne

Gustus
21.01.2008, 21:53
OK.
Ich glaube ich hab mich redlich bemüht etwas zu einer Lösung beizutragen.
Und ich hab es gut gemeint.
ICH SEH DAS BRINGT NICHTS.
Ich hab auch schön langsam den Verdacht, dass mich mancher ……. will.
So sei es.
Ich werd mich in Zukunft einfach nicht mehr darum kümmern.
So wie wahrscheinlich viele, die schon früher als ich draufgekommen sind.
Schade.

cezanne
21.01.2008, 22:01
Ich hab auch schön langsam den Verdacht, dass mich mancher ……. will.
So sei es.


????????????

Zeig mir bitte nur einen Satz von mir, der auf mangelnden Respekt von mir Dir gegenueber schliessen laesst. Du kannst ja wohl nur mich meinen, denn Du hast mir geantwortet und ich habe darauf insistiert, dass ich einen Teil Deiner Vorschlaege nicht verstehe und einen anderen Teil nicht fuer umsetzbar halte.
(Ich bin z.B. der Ansicht, dass Du egal wie Du Deine Caches versteckst, nicht verhindern wirst koennen, dass Du nie alle Cacher mit einem Cache ansprechen wirst und Logs wie jener von Waldlaeufer fuer Deinen juengsten Cache sind m.E. sowohl harmlos als auch unvermeidbar.)

Wieso Du aus dem Verlauf dieser sachlichen Diskussion Aussagen wie die obige konstruierst, verstehe ich um alles in der Welt nicht, so sehr ich mich auch bemuehe.

Ich habe schon geschrieben, dass ich Dir nicht laestig fallen wollte. ich halte mich bewusst aus Foren raus, wo ich das Gefuehl habe, dass Sachdiskussionen nicht erwuenscht sind, aber irgendein Forum wird es wohl noch geben duerfen, wo es ausser Bloedeleien, Tratsch, Sachinformationen und Beitraegen zu Problemloesungen auch anderes gibt.


Cezanne

theplank
21.01.2008, 22:52
@ gustus
auch BRÜLLEN bringt nichts ...
in diesem fall empfehle ich die anwendung einer massiven
dosis des gleichschaltungsforums (http://www.tafari.at/forum).
mes compliments
wolfgang aka the plank

ime
21.01.2008, 23:01
Wolfgang, zwei Erwähnungen an einem Tag sind ja nicht einmal mehr Schleichwerbung, oder? ;)

Gustus
21.01.2008, 23:05
Ich entschuldige mich bei allen die sich angebrüllt fühlen.
Ich wusste nicht, dass Großschreiben anbrüllen bedeutet.
Ich wollte damit nur verdeutlichen.
Anbrüllen ist nicht meine Art. Die mich kennen wissen das.

ime
21.01.2008, 23:09
Ja. So hätte ich das auch angenommen (falls dich das beruhigt).

Gustus
21.01.2008, 23:14
Ja, doch, und Danke.

Janus101
21.01.2008, 23:28
@ gustus
auch BRÜLLEN bringt nichts ...
in diesem fall empfehle ich die anwendung einer massiven
dosis des gleichschaltungsforums (http://www.tafari.at/forum).
mes compliments
wolfgang aka the plank

Auch wenn man vom Forum Tafari nichts oder zumindest nichts Gutes hält, ersuche ich dich, vom Wort Gleichschaltung in diesem Zusammenhang Abstand zu nehmen, da so ein vorbelastetes Wort vollkommen unangebracht ist.

theplank
21.01.2008, 23:54
dazu frage ich: warum sollte ich abstand von diesem begriff nehmen?

dieser begriff wird von mir in keiner weise im sinne der
nationalsozialistischen gleichschaltung gebraucht, genausowenig wie der
cache name "adolf" für einen bunker und einen geocache im
zusammenhang mit ebendieser menschenmordenden und
menschenverachtenden zeit, den saurer werken und dem kz wien-west
gesehen werden soll. für diese aussage wird doch hoffentlich verständnis
aufzutreiben sein, ganz besonders in kreisen des gleichschaltungsforums.

theplank
22.01.2008, 00:05
Ich entschuldige mich bei allen die sich angebrüllt fühlen.
Ich wusste nicht, dass Großschreiben anbrüllen bedeutet.
Ich wollte damit nur verdeutlichen.
Anbrüllen ist nicht meine Art. Die mich kennen wissen das.

ich fühle mich ohnehin nicht als opfer deines großschreibens. was mir
jedoch massiv gegen den strich geht, ist der umstand, daß du hier
zumindest 2 ("mancher") schreiberinnen und/oder schreiber als
verarscher (korrigiere mich bitte, sofern ich deine .... falsch verstehe)
bezeichnest obwohl präzis auf deine argumente eingegangen wird. es ist
einer der großen pluspunkte dieses forums (neben einigen anderen), daß
kein vorauseilender konsens herzustellen ist. sofern du solchen suchst hilft
nur: siehe oben.

Gustus
22.01.2008, 00:22
@theplank: Du suchst Streit. Du wirst ihn bei mir nicht finden. Falsche Adresse. Bin nicht provozierbar. Da mußt du einfach besser werden.

Waldläufer
22.01.2008, 01:18
... dass Du egal wie Du Deine Caches versteckst, nicht verhindern wirst koennen, dass Du nie alle Cacher mit einem Cache ansprechen wirst und Logs wie jener von Waldlaeufer fuer Deinen juengsten Cache sind m.E. sowohl harmlos als auch unvermeidbar.)

Naja, harmlos ist relativ.
Ich kann schon verstehen, dass jemanden dem ein "wir-Gefühl" und "Teamgeist" beim Geocachen wichtig ist, ein eher negatives (aber ehrliches) Log bzw. Notiz sauer aufstößt, weil derjenige von "Mit-Cachern" nur positives Feedback erwartet, da man schließlich Kumpels nicht kritisiert.

Jedenfalls möchte ich mit solchen Logs (oder Notizen) nicht den Owner beleidigen.
Im Fall vom "Wunschbrücken-Cache" ist es so: dieser deckt sich nicht mit meinen Cache-Vorlieben und ich nehme mir das Recht heraus dies kundzutun. Den Owner, also den Menschen hinter dem Account "Gustus" schätze ich wiederum. Das darf man nicht verwechseln.

So ist es auch zu sehen, wenn ich von der "guten alten Geocacher-Zeit" schreibe. Damit möchte ich keineswegs die neuen Cacher kritisieren.
Ich möchte niemanden missen und finde es super, mit welchem Elan und Kreativität sich z.B. ein Pr3ach3rman seinen Platz in der Szene sichert.

Ich trauer einfach der Zeit nach, in der alles spannend und nicht so schrecklich unübersichtlich war.
Das sich alles verändert, ist natürlich normal. Es soll sich aber niemand von den "neueren Cachern beleidigt fühlen, wenn die "Alten" von dieser "Pionierphase" schwärmen.

Diese ist aber nun mal vorbei und es wird auch nie wieder so werden. Auch nicht mit "Gustus-wir-Teamgeist-Ambitionen" wird es wieder so, als es nur gut zwei Dutzend Geocacher z.B. in der Steiermark gab und man ehrfürchtig festgestellt hat, dass jemand schon 120 (!!!) Caches gefunden hat.
(Mit ungefähr dieser Summe war mein "geocaching-Mentor" zeith (http://www.geocaching.com/profile/?guid=cc8d8bb8-68b2-473d-8ea9-ca942a88ef19) damals auf Platz 11 der "Gesamt Österreich-Rangliste").

cezanne
22.01.2008, 02:32
... dass Du egal wie Du Deine Caches versteckst, nicht verhindern wirst koennen, dass Du nie alle Cacher mit einem Cache ansprechen wirst und Logs wie jener von Waldlaeufer fuer Deinen juengsten Cache sind m.E. sowohl harmlos als auch unvermeidbar.)

Naja, harmlos ist relativ.


Klar ist es relativ, aber Du beschreibst in Deiner Replik mehrmals recht gut ausfuehrlich, was ich mit harmlos gemeint hatte, u.a.. mit


Jedenfalls möchte ich mit solchen Logs (oder Notizen) nicht den Owner beleidigen.
Im Fall vom "Wunschbrücken-Cache" ist es so: dieser deckt sich nicht mit meinen Cache-Vorlieben und ich nehme mir das Recht heraus dies kundzutun.
[quote]

und mit

[quote]
So ist es auch zu sehen, wenn ich von der "guten alten Geocacher-Zeit" schreibe. Damit möchte ich keineswegs die neuen Cacher kritisieren.




Dein Log ist klar ersichtlich im Kern eine Aussage ueber
die Cachevorlieben des Cachers Waldläufer und nicht eine Aussage ueber die Qualitaet des Caches Wunschbruecke (und schon gar nicht eine Aussage ueber den Cacheverstecker Gustus). Ein Log kann ich auch z.B. so lauten "Wieder ein unnuetzer Cache, den niemand braucht" oder so auf die Art - da koennte ich dann verstehen, dass sich der Verstecker in bezug auf den betroffenen Cache angegriffen fuehlt.


Ich kann auch nach einer Nachdenkphase immer noch nicht verstehen, aus welchem Grund Gustus meint aus diesem Thread die Konsequenz ziehen zu muessen, zu denken, dass ihn hier jemand ........ moechte. Wie Du schaetze ich den Menschen Gustus sehr. Fuer mich ist der Uebereinstimmungsgrad der Meinung zweier Personen zu einem Thema kein Grad fuer den Respekt, den sich die zwei entgegenbringen.

Es tut mir leid, dass sich Gustus offenbar hier von mir schlecht behandelt fuehlt, wobei ich nicht verstehen kann, was ich so Schlimmes getan habe, ausser anderer Auffassung zu sein. Ich kann mir halt nicht vorstellen, wie das funktionieren koennte, was Gustus hier vorgeschlagen hat - nicht mehr und nicht weniger.


Cezanne

Gustus
22.01.2008, 09:06
Waldläufer hat es gesagt: „Alte“ Cacher legen gute und schlechte Caches und „Neue“ Cacher legen gute und schlechte Caches. Genau so ist es.
Punkt eins. Punkt 2: Diskutiert über Dinge die kerzengerade zu nix führen wird schon lange. Erfolg: Null. Grund: Diskutiert wird über Symptome und nicht über Ursachen. Punkt drei: Ich mag mir das Wehgeschrei über die guten alten Zeiten nicht mehr anhören. Ich hab ein Alter erreicht wo ich das auch tun könnte. Tu ich aber nicht. Warum. Weil die Zeiten früher nicht besser waren sondern anders. Damals gabs Gutes und Schlechtes, heute gibt’s Gutes und Schlechtes (danke Waldläufer). Wenn ich das mit meiner, zugegebener Massen nicht sehr klaren Art mich auszudrücken, rüberzubringen versuche und es wird nur weiterlamentiert dann fühl ich mich irgendwann ……

Ich wollte eine Lösung, gemeinsam mit euch allen suchen (im Team).

Trotzdem. Wenn nur ein paar Geocacher hier mitgelesen haben und das von uns allen gesagte bewirkt etwas in die richtige Richtung, sehe ich das als Erfolg.

Ich nehme mir das Positive aus der Sache. Mir macht Geocachen Spaß. Und wenns auch nicht so läuft wie ich es mir Anfangs vorgestellt habe, ich werde trotzdem mit großer Freude weitermachen.

Ach ja noch was. Die Wunschbrücke hab ich auf „Wunsch“ eines Wiener Geocachers gelegt, den ich sehr schätze. Das „negative“ Log von Waldläufer hat mich wirklich nicht gefreut. Man kann so was auch anders sagen. Ich persönlich halte diese Art des Loggens nicht für gut, weil sie in dieser Art einen unguten Angriff auf die Person darstellen. Auch wenn mir etwas nicht gefällt kann ich das anders sagen.

cezanne
22.01.2008, 10:02
Waldläufer hat es gesagt: „Alte“ Cacher legen gute und schlechte Caches und „Neue“ Cacher legen gute und schlechte Caches. Genau so ist es.


Das haben allerdings viele andere in diesem und in anderen Foren schon oft festgehalten (ich gehoere auch dazu).


Punkt 2: Diskutiert über Dinge die kerzengerade zu nix führen wird schon lange. Erfolg: Null.


Da mir klar ist, dass die alten Zeiten nicht wieder kommen koennen, ist es klar, dass es keinen Erfolg in diesem Sinne geben kann. Ich diskutiere hier, wie ich schon mehrmals erwaehnte, nicht, um auf diesem Wege Probleme zu loesen.


Grund: Diskutiert wird über Symptome und nicht über Ursachen.


Den Grund sehe ich wo anders. Die Ursachen sind uebrigens auch angesprochen worden und offensichtlich fuer jeden: Die Zusammensetzung der Cacherschaft in bezug auf Praeferenzen hat sich stark veraendert.


Punkt drei: Ich mag mir das Wehgeschrei über die guten alten Zeiten nicht mehr anhören.


Wieso liest Du dann einen Thread wie diesen?
Ich mag auch keine Bloedeleien lesen von der Art, wie man sie auch in Geocachingforen immer wieder findet. Ich lasse es dann auch sein sobald ich erkenne, dass es solche sind.


Ich hab ein Alter erreicht wo ich das auch tun könnte. Tu ich aber nicht. Warum. Weil die Zeiten früher nicht besser waren sondern anders.


Ich wuerde mich freuen, wenn Du es jedem selbst ueberlaesst, wie er die Dinge handhabt. Das was frueher beim Geocaching anders war (ich beziehe mich in einem Geocaching Forum nur auf Geocaching und nicht die Gesellschaft als Gesamtes), war aber besser fuer mich geeignet - das wirst Du nicht aendern.

Ich habe Dir objektive Gruende dafuer genannt. Wenn Du aus der Erlaeuterung dieser Dinge machst, die Angriffe auf Deine Person werden oder auf ein Nicht-Ernstnehmen Deiner Person von meiner Seite, dann empfinde ich das als nicht berechtigt.

Mir geht es in Hinsicht auf meine Geocachingaktivitaeten absolut nicht darum, ob ein Cache gut oder schlecht ist. Wenn ein Cache, der von vielen als schlecht angesehen wird, mir ein Ziel liefert, eine schoene Wanderung und nette Erinnerungen, dann ist er mir lieber als ein hochgelobter Cache, den die grosse Mehrheit als sehr gut betrachtet, der mir aber nichts von dem bringt wofuer ich Geocaching betreibe. (Hier spielt natuerlich rein, dass mich der Behaelter am Ende und die Suche danach ueberhaupt nicht interessiert.)



Damals gabs Gutes und Schlechtes, heute gibt’s Gutes und Schlechtes (danke Waldläufer). Wenn ich das mit meiner, zugegebener Massen nicht sehr klaren Art mich auszudrücken, rüberzubringen versuche und es wird nur weiterlamentiert dann fühl ich mich irgendwann ……


Ich habe den Eindruck, Du hast immer noch nicht verstanden, worauf ich hinaus will. Dass es frueher gute und schlechte Caches gab und, dass das auch heute der Fall ist, entspricht meiner eigenen Meinung, die ich schon oft und lange vor diesem Thread hier kundgetan habe.

Die Meinungsverschiedenheit zwischen Dir und mir startet dort, wo Du offenbar meinst, dass Du durch Deine Wir-Idee an *meinem* Frust etwas aendern koenntest. Da es mir aber gar nicht um gute und schlechte Caches geht, und Du alles in dieser Richtung ueberlegst, ist es nicht weiter ueberraschend, dass ich keine Erfolgschancen sehe.


Ich koennte Deine Reaktion noch verstehen, wenn jemand zu Dir gegangen waere (ich z.B.) und Dich gebeten haette nach einer Loesung eines Problems zu suchen. So war es aber nicht. Ich wusste von Anbeginn an, dass mein Frust nicht aus der Welt zu schaffen ist - da ist er trotzdem, und ich lasse mir nicht verbieten das auch so zu schreiben. Ich finde es traurig, dass Du Dich ver.... fuehlst, nur, weil ich manche Dinge ganz anders sehe als Du. Ich diskutiere hier nicht, damit danach alle die gleiche Meinung haben wie ich. Mir ist von vorneweg klar, dass meine Sichtweise immer eine Randsichtweise sein wird - das bedeutet aber fuer mich nicht, dass ich einem Schweigegebot unterliege.


Ich persönlich halte diese Art des Loggens nicht für gut, weil sie in dieser Art einen unguten Angriff auf die Person darstellen.


Genau das (Angriff auf die Person) stimmt aber nicht. Es steht Dir frei Dich ueber Waldlaeufers Log nicht zu freuen, aber daraus einen Angriff auf die Person zu konstruieren, wo keiner ist, geht zu weit. Der Log spricht fuer sich und Waldlaeufer hat auch nochmals erklaerend Stellung genommen. Die Person Gustus wird im Log weder direkt noch indirekt angesprochen.



Cezanne

PlanetEarth
22.01.2008, 10:16
Ich kann schon verstehen, dass jemanden (Anm.: Gustus) dem ein "wir-Gefühl" und "Teamgeist" beim Geocachen wichtig ist, ein eher negatives (aber ehrliches) Log bzw. Notiz sauer aufstößt, weil derjenige von "Mit-Cachern" nur positives Feedback erwartet, da man schließlich Kumpels nicht kritisiert.
Gerade von echten Freunden erwarte ich, dass sie offen und ehrlich zu einem sind! Und es auch sagen, wenn sie was stört! Daneben kenne ich noch den Begriff "Verhaberung", was ich aber überhaupt nicht leiden kann. Daher schreibe *ich* auch sehr kritische Logs zu Caches von Ownern mit denen ich befreundet bin. (Und erwarte mir das umgekehrt auch.)

PlanetEarth

Janus101
22.01.2008, 10:21
dazu frage ich: warum sollte ich abstand von diesem begriff nehmen?

dieser begriff wird von mir in keiner weise im sinne der
nationalsozialistischen gleichschaltung gebraucht, genausowenig wie der
cache name "adolf" für einen bunker und einen geocache im
zusammenhang mit ebendieser menschenmordenden und
menschenverachtenden zeit, den saurer werken und dem kz wien-west
gesehen werden soll. für diese aussage wird doch hoffentlich verständnis
aufzutreiben sein, ganz besonders in kreisen des gleichschaltungsforums.

Ich war nicht der einzige, der gegen diesen Cache im anderen Forum gepostet hat. Mit dem Wort Gleichschaltungsforum zielst du aber auf jene ab, die kritisch dem Cache gegenüberstehen und im anderen Forum posten.

schuhhirsch
22.01.2008, 10:21
... Ich diskutiere hier, wie ich schon mehrmals erwaehnte, nicht, um auf diesem Wege Probleme zu loesen...

Mit einem Satz schön gesagt. Damit bist du auch nicht allein. Das mag der Grund sein, warum sich einzelne Themen zur Threadlawine entwickeln, die zum Großteil aus heisser Luft bestehen.
Viele Leute hier wollen die Probleme, die sie sehen, auch gelöst haben, und sehen ein Forum sehr wohl als Mittel zu diesem Zweck. Nicht als Tagebuch.

@cezanne: ich bezieh mich nicht ausschliesslich auf dich

PlanetEarth
22.01.2008, 10:24
dazu frage ich: warum sollte ich abstand von diesem begriff nehmen?

dieser begriff wird von mir in keiner weise im sinne der
nationalsozialistischen gleichschaltung gebraucht, genausowenig wie der
cache name "adolf" für einen bunker und einen geocache im
zusammenhang mit ebendieser menschenmordenden und
menschenverachtenden zeit, den saurer werken und dem kz wien-west
gesehen werden soll. für diese aussage wird doch hoffentlich verständnis
aufzutreiben sein, ganz besonders in kreisen des gleichschaltungsforums.

Ich war nicht der einzige, der gegen diesen Cache im anderen Forum gepostet hat. Mit dem Wort Gleichschaltungsforum zielst du aber auf jene ab, die kritisch dem Cache gegenüberstehen und im anderen Forum posten.
Das hat was für sich. Damit wird es den Kritikern drüben schwerer gemacht.

PlanetEarth

Gustus
22.01.2008, 10:26
Ich hab eine Idee: Wir eröffnen einen eigenen Jammerthread. Dann weiß ich wo ich nicht zu lesen brauche.
Das Thema hier ist nämlich:
Keiner braucht lieblose Wegwerf-Micro-Caches

@Cezanne: Und das mit dem Angriff auf die Person stimmt schon.
Und ich wuerde mich freuen, wenn Du es jedem selbst ueberlaesst, wie er die Dinge handhabt.
Das gilt auch für das was in anderen Foren geschrieben wird.

@PE: Ich spreche von der Art in der manche schreiben. Das geht auch anders. Ich würd es so nicht schreiben. Und bitte erklär mir den Begriff „Verhaberung“

cezanne
22.01.2008, 10:28
Viele Leute hier wollen die Probleme, die sie sehen, auch gelöst haben, und sehen ein Forum sehr wohl als Mittel zu diesem Zweck.


Bei Problemen, die ich fuer loesbar halte (z.B. Konfigurationsprobleme bei einer SW, Fragen zur Cachegestaltung u.v.a.m.), denke ich auch loesungsorientiert. Ich habe definitiv nichts gegen Problemloesungen (und habe auch taeglich damit zu tun in einem eingeschraenkten Feld natuerlich).

Bei Problemen (bzw. besser eigentlich Themen), die mit individuellen Wahrnehmungen zu tun haben, gibt es m.E. keine Loesung und ich sehe keinen Grund nicht dennoch ueber solche Themen zu schreiben. Die "gute alte Geocaching Zeit" im Sinne von Waldlaeufer wird nie mehr zurueckkommen - das weiss jeder. Ihr nachzutrauern sollte jedoch erlaubt sein.
Solltest Du der Meinung sein, dass es fuer mein hier geschildertes Problem entgegen meiner Ueberzeugung eine Loesung geben sollte, dann schlag doch eine vor. Gustus hat das uebrigens auch nicht getan.

Erklaer mir doch mal welche Probleme all die Bloedelei-Threads loesen, mit denen ich z.B. nichts anfangen kann. Die Bloedelei-Threads haben halt die Eigenschaft, dass sie den individuellen Geschmack einer groesseren Gruppe treffen.
Das was fuer andere das Bloedelei-Ventil ist, ist fuer mich z.B. die Moeglichkeit meinen Frust nicht staendig in mich reinfressen zu muessen.



Cezanne

Gustus
22.01.2008, 10:30
Alles klar.

PlanetEarth
22.01.2008, 10:38
Ich spreche von der Art in der manche schreiben. Das geht auch anders. Ich würd es so nicht schreiben. Und bitte erklär mir den Begriff „Verhaberung“
Auch kritische Logs sollten höflich bleiben.

Verhaberung lt. Duden: Ver|ha|be|rung, die; -, -en (österr.): das Sichverbünden; Verbrüderung, gegenseitige Begünstigung.

Für mich auch mit Biertischmentalität zusammenhängend, Saufkumpane etc. Also eine Art Pseudofreundschaft in der Art: Ich lass dir was zukommen oder sag nichts Negatives und machst es mir gegenüber auch so.

PlanetEarth

cezanne
22.01.2008, 10:40
Das Thema hier ist nämlich:
Keiner braucht lieblose Wegwerf-Micro-Caches


Die Ueberschrift lautet "lieblose Wegwerf-Micro-Caches" als Verkuerzung. Im Text kam der Begriff "unlustige" Caches vor und es wurde mit einem Beitrag verlinkt, der deutlich komplexer ist als der von BeVeMa gewaehlte Titel (ich kannte diesen Text schon lange und auch die seinerzeit in einem anderen Forum gefuehrte Diskussion rundherum.)

Durch Nachfragen was "unlustige Caches" seien und imes Beitrag motiviert, entwickelte sich das Thema in einer breiteren Weise und es kam sehr wohl das Unterthema auf, das sich mit dem Frust jener beschaeftigt, die die "gute alte Geocacherzeit" vermissen.

Cezanne

Gustus
22.01.2008, 10:44
Alles klar

Lieber PE, deine Einstellung in Ehren aber so funktioniert die Welt.
Und so krass seh ich das unter den Geocachern nicht. Aber vielleicht bin ich da zu naiv. Aber was ich hier bei uns sehe sind Freundschaften die das auch sind.

schuhhirsch
22.01.2008, 11:03
...Bei Problemen (bzw. besser eigentlich Themen), die mit individuellen Wahrnehmungen zu tun haben, gibt es m.E. keine Loesung ...
ACK...

BeVeMa
22.01.2008, 11:33
Ach ja noch was. Die Wunschbrücke hab ich auf „Wunsch“ eines Wiener Geocachers gelegt, den ich sehr schätze. Das „negative“ Log von Waldläufer hat mich wirklich nicht gefreut.
Juhu, sie ist endlich da! Das ist mir ganz entgangen.
Sei vorsichtig, Waldläufer 8) .
So ein schönes Brückerl hat doch wirklich einen Cache verdient.
Nein, nicht ironisch gemeint. Nach jedem Wurstsemmel-Einkauf beim B*ll* habe ich mir das gedacht.
Und wenn ich wieder in die grüne Mark fahre, soll der bitte nicht schon archiviert sein :( .

Gustus
22.01.2008, 11:37
:D

cezanne
22.01.2008, 12:36
Sei vorsichtig, Waldläufer 8) .
So ein schönes Brückerl hat doch wirklich einen Cache verdient.
Nein, nicht ironisch gemeint. Nach jedem Wurstsemmel-Einkauf beim B*ll* habe ich mir das gedacht.


Das Beispiel zeigt auch sehr gut, dass es nicht wirklich um gute und schlechte Caches geht, sondern, dass die persoenlichen Aspekte die wesentlich groessere Rolle spielen. Fuer mich faellt der Cache unter die Klasse jener, die man schnell zwischendrin besucht (also die Klasse, die im Blog, auf den Du verlinkt hast) angesprochen werden. Du verbindest mit dem Ort etwas Spezielles, und daran kannst Du auch erkennen, dass Deine Formulierung betreff der Caches, die keiner braucht, unvorsichtig und zu verallgemeinernd war.

Ich dachte mir jedesmal, wenn ich die Bruecke sah, was dieses scheussliche, sinnlose Objekt wohl gekostet haben mag. Das bedeutet aber nicht, dass ich einem Cache an diesem Ort die Berechtigung abspreche. Der Cache ist fuer mich persoenlich jedenfalls das ziemliche Gegenteil von dem, was ich an Gefuehlen mit der "guten alten Zeit des Geocachings" verbinde, und das scheint Waldlaeufer auch so zu gehen. Ich haette mir damals niemals einen Cache dieser Art vorstellen koennen.


Cezanne

theplank
22.01.2008, 12:52
@theplank: Du suchst Streit. Du wirst ihn bei mir nicht finden. Falsche Adresse. Bin nicht provozierbar. Da mußt du einfach besser werden.

aus welcher äußerung schließt du, daß ich streit mit dir suche?
eventuell gar aus dem umstand, daß ich mich erdreistete festzuhalten,
daß mir an deiner "verarschungsaussage", welche du ja zwischenzeitlich
wiederholt hast, etwas gegen den strich geht? zumal du diesen vorwurf
genau an diejenigen richtest, die ganz genau das gegenteil als dich zu
verarschen tun. sollte es tatsächlich so sein, wünsche ich dir viel spaß
beim baden im diffusen wir-gefühl und verspreche dir kein weiteres wort
mehr über deine aussagen zu verlieren.

einen tip noch, wenn mit bald 48 überhaupt schon gestattet:
gib acht, daß nicht zu viele in der wir-badewanne sitzen, sonst ecken die
sitzer nämlich schnell ermangels ellenbogenfreiheit wo an.


@ janus
ich glaube nicht, daß du einschätzen kannst, worauf ich mit der
bezeichnung "gleichschaltungsforum" abziele. eines kann ich dir jedenfalls
versichern: ganz sicher nicht auf die wenigen (zumindest kenne ich nur
ganz wenige, da ein mitlesen dort ja nicht möglich ist) kritischen stimmen
aus dem gleichschaltungsforum - vor denen, somit auf vor dir ziehe ich
meinen hut (trüge ich denn einen, so halt nur symbolisch)!

Gustus
22.01.2008, 13:39
@theplank: Schon gut. Du hast gewonnen. Ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil.

BeVeMa
22.01.2008, 14:31
@theplank: Schon gut. Du hast gewonnen. Ich nehm alles zurück und behaupte das Gegenteil.
Nicht so schnell aufgeben, Gustus :wink: .
Der Plank diskutiert halt gerne, und zuviel "wir" und Gemeinschaftsgefühl und -gerede passt ihm halt nicht. Er hat's hat eher mit der Gemeinschaft der non-konformen Individualisten 8) 8) .
...und nicht vergessen, immer viele Smileys zu seinen Postings dazudenken, steht ohnehin drunter.

BTW: Hast mit ihm eigentlich geplaudert, als Du bei einem Schnitzeljäger warst?

Gustus
22.01.2008, 15:07
@bevema: würd ja noch gerne ein bisschen mitmachen, aber mein Urlaub ist zu Ende und ich hab die Zeit nicht mehr zum Balavern.
Nein das mit den Schnitzeljägern weiss er nicht. Da fahren wir heuer übrigens wieder hin.
Im übrigen hab ich bei meinem letzen posting nur die 5 Smileys vergessen.

:) :) :) :) :)

eisenstädter
22.01.2008, 17:24
Liebe Community!
Ich bin nicht oft in den diversen Foren, denn ich habe meinen Spass in erster Linie beim Cache-Suchen und Verstecken. Da ich erst seit August 2007 dabei bin, bin ich offensichtlich so etwas wie ein Cacher-Neuling.
Ich kann Einiges des hier Gesagten nachvollziehen, es gibt sicher manche lieblos und uninspiriert gemachte Caches, die um des Punktes willen gemacht wurden (muss nicht unbedingt von einem Newcomer sein). Ich habe mich bei meinen Caches jedenfalls bemüht (obwohl Newcomer) entweder POI zu belegen, oder schöne Spaziergänge zu gestalten oder sonst etwas spezielles in meinen Cache einzubauen.
So wie mich gibt es einige Newcomer, die sich beim Cacheauslegen etwas denken. Ich sehe daher für die Zukunft nicht so schwarz. Ich habe auch nichts dagegen, wenn ich von den "Altspatzen" (sachliches) Feedback bekomme, man kann davon nur lernen.
lG eisenstädter :D

cezanne
22.01.2008, 17:42
Ich habe mich bei meinen Caches jedenfalls bemüht (obwohl Newcomer) entweder POI zu belegen, oder schöne Spaziergänge zu gestalten oder sonst etwas spezielles in meinen Cache einzubauen.


Da Deine Caches fuer mich leider sehr weit weg liegen, habe ich noch keinen besucht. Was ich Dir aber gerne mitteilen moechte, ist, dass mir sind einige Deiner Caches schon positiv aufgefallen sind, zum einen durch die informativen Beschreibungen, aus denen ich ohne Ortskenntnis erkennen kann, was mir gezeigt werden soll (in meiner Cacheumgebung nicht unbedingt immer der Fall), und zum anderen dadurch, dass sich auch eine Reihe von Caches darunter befinden, die sich mit netten Spaziergaengen verbinden lassen. Einige Deiner Caches waere fuer das was ich mir wuensche, sehr gut geeignet - nur sind sie halt zu weit weg.


Cezanne

BeVeMa
22.01.2008, 17:42
Hallo eisenstädter!
Herzlich Willkommen bei den Cachern.
Nein, der Vorwurf ist nicht an dich gerichtet.
Du hast wie einige andere auch sehr gut verstanden, worum es beim Geocachen gehen sollte. Um Bewegung in der Natur.

Gelegentich sind deine Dosen recht klein (aber wenigstens keine Nanos), aber zumindest sind sie immer in schönen Gegenden versteckt.

Waldläufer
22.01.2008, 18:14
Waldläufers "negativer" Logeintrag (http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=1244a922-25be-4142-bb98-d1e1d229c863)

Wenn ich schon wenige Meter daran vorbei fahre, kann ich diesen Cache auch besuchen.
Dachte ich mir.
Doch als ich dann auf der unnötigen
Brücke herumstand, mir die "Gute-Alte-Geocaching-Zeit" zurückwünschte und es sich abzeichnete, dass ich irgendein Eisenteil neben einer Straße absuchen soll, fiel mir wieder ein, dass ich solche Caches gar nicht mehr machen möchte und bin dann weiter zu einem "Gute-Alte-Geocaching-Zeit-Cache" gefahren
(Danke j_blue)...

Waldläufer

Ich habe am Text nichts geändert - die Änderung am 19.01.08 bezieht sich auf den Logtyp: von "Didn`t find it" in eine "note", da ich den Cache tatsächlich nicht gesucht habe.

Das „negative“ Log von Waldläufer hat mich wirklich nicht gefreut. Man kann so was auch anders sagen.

:?: :?: :?:

Wie soll ich denn sonst sagen, dass ich solche Caches nicht mehr machen möchte??? Das spiegelt doch nur meine Vorliebe wieder und nicht wie ich den Cache beurteile!

Ich persönlich halte diese Art des Loggens nicht für gut, weil sie in dieser Art einen unguten Angriff auf die Person darstellen.

Ich habe mir meine Notiz nun schon 7mal durchgelesen und kann absolut keinen unguten Angriff auf irgendeine Person feststellen. Vielleicht bin ich einfach zu blöd dafür und jemand hier im Forum erklärt mir, wo dieser "ungute Angriff auf die Person" ist.
Ich habe noch nicht einmal den Cache in meinen Log grundsätzlich negativ dargestellt, sondern zwischen den Zeilen geschrieben, dass mir solche Caches an öffentlichen Plätzen nicht liegen und ich vielmehr Caches mit einer kleinen Wanderung zu einem Platz mache, wo ich sonst nicht unbedingt hingekommen wäre. Wenn sowas für dich schon ein unguter Angriff auf deine Person ist, dann schreibe ich in Zukunft am besten in deine Logbücher nur noch "Gefunden" oder "Nicht gefunden".

Auch wenn mir etwas nicht gefällt kann ich das anders sagen.

Bitte, bitte bring ein Beispiel...


Ich würde mich ja gerne bei dir entschuldigen, aber ich habe echt keine Ahnung wofür. Wenn ich eine gewisse Art von Caches nicht mehr machen möchte weil sie z.B. so öffentlich versteckt sind, dass es fast nicht möglich ist, diese Caches ungesehen zu finden, dann ist das nur eine Äußerung, dass ICH so etwas nicht mehr machen möchte und nicht "solche Caches sind grundsätzlich schlecht und der Owner erst Recht.

EDIT: Logeintrag hinzugefügt

Gustus
22.01.2008, 19:00
@Waldläufer: Ich werds dir erklären.
Du kommst zur Wunschbrücke, es gefällt dir nicht (dein gutes Recht), suchst gar nicht, weils dir nicht gefällt und loggst DNF (nicht gebrüllt). Wenn du was nicht suchst: Wofür?
Du erklärst auch wie gut dir ein völlig anderer Cache gefallen in diesem Log. Wofür?
Eine völlig überflüssige Aktion. Oder wars ein Retourkutsche für einen Vorfall aus alten Zeiten?

cezanne
22.01.2008, 19:14
@
Du kommst zur Wunschbrücke, es gefällt dir nicht (dein gutes Recht), suchst gar nicht, weils dir nicht gefällt und loggst DNF (nicht gebrüllt). Wenn du was nicht suchst: Wofür?


Das ich auch immer noch nicht verstehe, wo der persoenliche Angriff versteckt war, mische ich mich nochmals ein mit einem Nachfragen.

Um den Logtyp kann es Dir nicht gehen, denn der lautet ja mittlerweile Notiz (und lautete auch gestern schon so).



Du erklärst auch wie gut dir ein völlig anderer Cache gefallen in diesem Log. Wofür?


Dadurch, dass er dies macht wird sehr deutlich, was sich Waldlaeufer unter "gute alte Geocacherzeit" vorstellt.
In meinen Augen sind es gerade solche Ergaenzungen, die deutlich machen, wie ein Log einzuordnen ist und im konkreten Fall ist es ein weiteres Indiz dafuer, dass Waldlaeufer seine Vorlieben beschreibt, und nichts ueber die Qualitaet Deines Caches oder gar ueber die Person Gustus aussagt.

Ich finde solche Zusatzinformationen sinnvoll, da auf diese Weise jemand, der andere Vorlieben hat als Waldlaeufer klar erkennen kann, dass es keinen Grund gibt, zu befuerchten die Ursache des Nichtgefallens laege irgendwo im Verschwiegenen (z.B. dreckiger Versteckplatz, problematischer Versteckplatz, lieblose Aufmachung etc). Ich empfinde uebrigens Logs in denen sich jemand fuer den Statistikpunkt bedankt oder nur ein Wort schreibt,
als deutlich negativer fuer den betroffenen Cache - in solchen Faellen kann man nicht nachvollziehen, ob es an der Person des Suchers liegt oder am Cache, dass es kein positiveres Log gab.

Ich kenne einige Cacher, die vor die Wahl gestellt, ob Ihnen der Wunschbruecke Cache oder der
Supercali..... Cache besser zusagt, fuer den ersten plaedieren wuerden. Der Supercali.... Cache ist lediglich ein sehr gutes Beispiel fuer die Art von Emotion, die auch ich in der ersten Zeit des Geocachens in der Steiermark empfunden habe.


Cezanne

Waldläufer
22.01.2008, 19:30
@Waldläufer: Ich werds dir erklären.
Du kommst zur Wunschbrücke, es gefällt dir nicht (dein gutes Recht), suchst gar nicht, weils dir nicht gefällt und loggst DNF (nicht gebrüllt). Wenn du was nicht suchst: Wofür?

Das ich einen DNF geloggt habe, war ein Fehler von mir, da ich ich meine Suche ca. 2 m vor den Cache abgebrochen habe. Da dies im Text anscheinend nicht klar genug herüber gekommen ist (du hast am nächsten Tag eine Cachekontrolle gemacht) habe ich eine Logänderung gemacht, als es mir aufgefallen ist.

Du erklärst auch wie gut dir ein völlig anderer Cache gefallen in diesem Log. Wofür?

Um verständlich zu machen, was in mir vorgegangen ist und weshalb ich diesen Cache nicht zu Ende gemacht habe. Ich habe gedacht das könnte man in der "Cache- und meiner Cacherhistory" erwähnen.

Eine völlig überflüssige Aktion.

Wenn du es als so überflüssig erachtest und als einen unguten Angriff auf deine Person siehst, lösche den Logeintrag und ich werde mich in Zukunft bei deinen Caches zurückhalten, falls ich wieder einen Suchen und Finden sollte.

Oder wars ein Retourkutsche für einen Vorfall aus alten Zeiten?

:?: Nein.
Falls du auf deinen "Rapunzel-Didn`t find" anspielst, erst Recht nicht.
Daran habe ich bis jetzt überhaupt nicht gedacht.
Außerdem habe ich dir schon damals mitgeteilt, dass mich dein Logeintrag überhaupt nicht gestört hat, sondern ich sauer auf die Einträge zweier anderer Cacher war.

Wenn du so misstrauisch bist, und glaubst, dass jemand wegen Nichtigkeiten so nachtragend sein könnte und du bei harmlosen Notizen gleich einen "unguten Angriff auf deine Person" siehst, wundert es mich, das du ein Teamplayer bist.

So, jetzt habe ich alle deine Fragen beantwortet. Würdest du mir nun bitte erklären, wo der "ungute Angriff auf die Person" (dich) sein soll?!




Ich komme mir jetzt beim Schreiben schon dämlich vor: das ist ja wie im Kindergarten...

PlanetEarth
22.01.2008, 19:33
Ich kann auch nichts Schlechtes an dem Log finden! Ich schreibe nicht viel anders! Es war nicht unhöflich und jede/r Nachfolgende kann sich darunter was vorstellen, besonders die, die Waldläufer kennen. Dürfen jetzt nur mehr JubelcacherInnen loggen?

PlanetEarth

Gustus
22.01.2008, 19:40
Obs jetzt eine Notiz ist, ist nicht wichtig, es war ein DNF
Mag sein, es ist für die wichtig es für die „guten alten Geocacherzeiten“ wichtig ist. In einem Log hat das nichts verloren. Das gehört in ein Forum.
Und solche „Zusatzinformation“ sind überflüssig und uninteressant. Und die Vorlieben von Geocachern auch. Die haben da nichts verloren, da sie nicht relevant sind. Die sind Privatsache.
Wichtig sind Informationen über Zustand, Probleme und ob gefallen oder nicht.
Die Anmerkung dass der Cache nicht gefällt ist ok, aber der Vergleich mit einem (zugegebenermaßen) Besseren ist im selben Log nicht nur unnötig sondern beleidigend. Sowas gehört sich einfach nicht. Das sollte man eigentlich wissen.
Wenn das eine Tradition aus den guten alten Geocacherzeiten ist kann ich problemlos darauf verzichten.

PlanetEarth
22.01.2008, 19:42
@eisenstädter: Willkommen im Forum.

Zu deinen Caches: Ich fand die allermeisten sehr nett und ich habe das auch so geloggt. Wenn mir etwas aufgefallen ist oder mir was nicht so gefallen hat, habe ich das ebenfalls geschrieben. Wobei es aus meiner Sicht aber nicht notwendig ist, auf jedes Log zu antworten oder zu entgegnen. (Es sei denn um nachzufragen). Für mich ist ein Log ein Feedback und gibt nur die persönliche Meinung wieder. Nicht mehr und nicht weniger.

PlanetEarth

cezanne
22.01.2008, 19:47
Und solche „Zusatzinformation“ sind überflüssig und uninteressant. Und die Vorlieben von Geocachern auch. Die haben da nichts verloren, da sie nicht relevant sind. Die sind Privatsache.
Wichtig sind Informationen über Zustand, Probleme und ob gefallen oder nicht.


Das sehe ich voellig anders als Du, denn ich benutze die Logs anderer Cacher als eines der wichtigsten Hilfsmittel Caches auszuwaehlen, sowohl fuer mich als auch fuer andere, wenn ich sie beraten moechte.
Gerade, da es auf gc.com kein System gibt mit dem Cacher mit aehnlichen Praeferenzen und einem aehnlichen Profil automatisch rausfiltern kann, finde ich persoenliche Angaben dieser Art besonders hilfreich.

Dinge wie der Zustand sind aus meiner Sicht fuer den Verstecker interessant, aber nicht wirklich fuer den Rest. Die Logs sind oeffentlich und richten sich an alle Cacher, nicht einmal nur jene, die den Cache je besuchen werden.

Wenn ich in eine Gegend komme, wo ich noch nicht war und ich lese ein Waldläufer Log oder ein Log von jemandem, der aehnlich loggt, dann hilft mir das bei der Einordnung sehr.

Wenn jemand ein Log von mir liest, dann sollte in den allermeisten Faellen erkennbar sein, was mir nicht zugesagt hat, was ich als wertvoll erachte zumal, das was mir nicht zusagt, der Mehrheit gefaellt oder ihr egal ist. Gerade wenn es um Vorlieben der Art wie "gute alte Geocacherzeit" handelt,
die auch stark mit Emotionen verbunden sind, finde ich wichtig solche Stimmungselemente zu erwaehnen, weil es im Grunde diese Elemente sind, die zu Gefallen und Nichtgefallen fuehren, und nicht ein Schulnotensystem, wo die Cacher einander benoten.


Die Anmerkung dass der Cache nicht gefällt ist ok, aber der Vergleich mit einem (zugegebenermaßen) Besseren ist im selben Log nicht nur unnötig sondern beleidigend. Sowas gehört sich einfach nicht. Das sollte man eigentlich wissen.


Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass ich Dir einige Cacher bringen kann (und da sind Leute dabei, die ich persoenlich kenne und schaetze), die den Wunschbruecke Cache aus mehreren Gruenden vorziehen werden.
Die Caches sind fuer voellig verschiedene Zielgruppen gemacht und lassen sich eben gerade nicht vergleichen. Es ist unpassend hier von besser und schlechter zu reden.




Cezanne

PlanetEarth
22.01.2008, 19:48
Obs jetzt eine Notiz ist, ist nicht wichtig, es war ein DNF
Mag sein, es ist für die wichtig es für die „guten alten Geocacherzeiten“ wichtig ist. In einem Log hat das nichts verloren. Das gehört in ein Forum.
Und solche „Zusatzinformation“ sind überflüssig und uninteressant. Und die Vorlieben von Geocachern auch. Die haben da nichts verloren, da sie nicht relevant sind. Die sind Privatsache.
Wichtig sind Informationen über Zustand, Probleme und ob gefallen oder nicht.
Die Anmerkung dass der Cache nicht gefällt ist ok, aber der Vergleich mit einem (zugegebenermaßen) Besseren ist im selben Log nicht nur unnötig sondern beleidigend. Sowas gehört sich einfach nicht. Das sollte man eigentlich wissen.
Wenn das eine Tradition aus den guten alten Geocacherzeiten ist kann ich problemlos darauf verzichten.
Was da beleidigend sein soll, verstehe ich nicht. Wenn ein Cache einem anderen vorgezogen wird, bin doch ich nicht beleidigt. Ich trenne aber auch meine Person von meiner Arbeit oder meinen Caches. Der Logger gibt in dem Feedback nur seine persönliche Meinung wieder. Und wenn mir das als Owner nicht gefällt, dann ziehe ich entweder daraus meine Schlüsse oder ich ignoriere es.

Diskutieren im Log halte ich auch nicht für gut, aber das ist ja nicht passiert. In dem erwähnten Log wurde kurz die persönliche Meinung von W. wiedergegeben. Ich fände es nicht besser, den Cache hier ins Forum zu zerren und da eine Diskussion darüber zu beginnen. Da haben sich auch schon viele CacherInnen beklagt, deren Cache als Beispiel hergenommen wurde.

PlanetEarth

Mogel
22.01.2008, 19:53
Wichtig sind Informationen über Zustand, Probleme und ob gefallen oder nicht.

Na, so platt sind viele Geocacher aber auch wieder nicht, dass das alles ist.

Waldläufer
22.01.2008, 19:57
Obs jetzt eine Notiz ist, ist nicht wichtig, es war ein DNF
Mag sein, es ist für die wichtig es für die „guten alten Geocacherzeiten“ wichtig ist. In einem Log hat das nichts verloren. Das gehört in ein Forum.
Und solche „Zusatzinformation“ sind überflüssig und uninteressant. Und die Vorlieben von Geocachern auch. Die haben da nichts verloren, da sie nicht relevant sind. Die sind Privatsache.
Wichtig sind Informationen über Zustand, Probleme und ob gefallen oder nicht.
Die Anmerkung dass der Cache nicht gefällt ist ok, aber der Vergleich mit einem (zugegebenermaßen) Besseren ist im selben Log nicht nur unnötig sondern beleidigend. Sowas gehört sich einfach nicht. Das sollte man eigentlich wissen.
Wenn das eine Tradition aus den guten alten Geocacherzeiten ist kann ich problemlos darauf verzichten.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dich diese Sache emotional ziemlich mitnimmt.

Allerdings bin ich etwas verwirrt, da du dich von mir ungut angegriffen fühlst, schließlich haben wir uns schon öfter persönlich getroffen und hatten nie Streit (eher das Gegenteil). Weshalb sollte ich dich also plötzlich angreifen?

Da du dich tatsächlich beledigt fühlst, entschuldige ich mich bei dir und versichere dir, dass ich niemals die Absicht hatte, dich in irgendeiner Weise anzugreifen.


Ich hatte bisher angenommen, man kann in einem Log das Drumherum des Besuchs schon schildern. Du schreibst in deinen Logs ja auch, dass du in Rosental Einkaufen warst, dir die Kirche im Ort gefallen hat oder du nach der Cachesuche Pizza gegessen hast.

Aber wenn dir meine "Privatsachen" nicht erwähnenswert genug erscheinen, lösche ich sie gerne bei allen Caches von dir.

ime
22.01.2008, 20:09
Ein DNF-Log beschreibt einen Umstand (jemand hat einen Cache nicht gefunden - aus welchem Grund auch immer) und ist keine Kritik. Ich ärgere mich immer, wenn jemand bei meinem Cache _nicht_ DNF loggt, obwohl sie dort war.

Mag sein, es ist für die wichtig es für die „guten alten Geocacherzeiten“ wichtig ist. In einem Log hat das nichts verloren. Das gehört in ein Forum.
Und solche „Zusatzinformation“ sind überflüssig und uninteressant. Und die Vorlieben von Geocachern auch. Die haben da nichts verloren, da sie nicht relevant sind. Die sind Privatsache.
Wichtig sind Informationen über Zustand, Probleme und ob gefallen oder nicht.
Die Anmerkung dass der Cache nicht gefällt ist ok, aber der Vergleich mit einem (zugegebenermaßen) Besseren ist im selben Log nicht nur unnötig sondern beleidigend. Sowas gehört sich einfach nicht. Das sollte man eigentlich wissen.
Wenn das eine Tradition aus den guten alten Geocacherzeiten ist kann ich problemlos darauf verzichten.
Das sehr ich durchaus diametral anders - und es ist auch traditionell so nicht gehandhabt worden.

Ein Log ist für mich die Beschreibung dessen, was der Cacherin bei der Cachesuche, davor und danach, durch den Kopf gegangen ist (daher denk ich mir auch meinen Teil, wenn jemandem nur 4 Buchstaben einfallen).

Wenn dir das nicht gefällt: Pech. Im Fall, dass du's nicht aushältst, kannst das Log ja löschen.

ime

Gustus
22.01.2008, 20:12
@WaldläuferJa, das tu ich. Darin seh ich wieder nichts verwerfliches.
Aber ich logge nicht wenn ich gar nicht gesucht habe deinen DNF.
Und in keinem Log vergleiche ich einen Cache mit dem Anderen und schon gar nicht erzähle ich, dass mir der Andere besser gefallen hat.
Das ist für mich ungut.

Mitnehmen ist zuviel gesagt aber ich bin der Meinung, auf ein paar Höflichkeitsregeln soll man schon achten. Entschuldigung selbstverständlich angenommen. Wir reden persönlich noch darüber

Das Cezanne und ich nie der gleichen Meinung sein werden ist mir völlig klar, zu unterschiedlich sind unsere Auffassungen.

Gustus
22.01.2008, 20:14
So und jetzt hab ich genug. Ich hab meine Meinung gesagt.
Und ich steh dazu. Morgen geh ich wieder arbeiten ich hab also keine Zeit mehr zum Forumschreiben.

Waldläufer
22.01.2008, 20:30
Aber ich logge nicht wenn ich gar nicht gesucht habe deinen DNF.

Das war ein Fehler von mir, den ich korrigiert habe, sobald es mir bewusst wurde.

Und in keinem Log vergleiche ich einen Cache mit dem Anderen und schon gar nicht erzähle ich, dass mir der Andere besser gefallen hat.
Das ist für mich ungut.

Ach so. Jetzt verstehe ich es.

... auf ein paar Höflichkeitsregeln soll man schon achten.

Stimmt, aber seine Meinung sollten sie nicht einschränken.

Entschuldigung selbstverständlich angenommen. Wir reden persönlich noch darüber

Gerne. Allerdings gibt es nicht mehr viel zu sagen, außer nochmals zu betonen, dass ich dich weder beleidigen noch angreifen wollte.

Gustus
22.01.2008, 20:33
Ich hab da eher an Zaubertrank gedacht. :D

Waldläufer
22.01.2008, 20:38
Ich hab da eher an Zaubertrank gedacht. :D

Ja super: Reden ist silber, Trinken ist Gold....

Gustus
22.01.2008, 20:41
Wie es der steirische Brauch ist. So machen wirs. Du hörst von mir

cezanne
22.01.2008, 20:48
Das Cezanne und ich nie der gleichen Meinung sein werden ist mir völlig klar, zu unterschiedlich sind unsere Auffassungen.


Dass wir selten einer Meinung in bezug auf Geocaching sein werden, bedeutet nichts Negatives, jedenfalls nicht fuer mich.

Ich schaetze Dich als Person und es liegt mir auch ueberhaupt nichts daran, wenn Du Dich von mir angegriffen, beleidigt oder ver.... fuehlst, und es tut mir sehr leid, dass es offenbar dennoch passiert. Ich weiss, dass Du mehr Herzblut in Deine Caches steckst als viele andere, und dass bei Dir die Sucher des Caches eine hoehere Bedeutung haben als bei den meisten Versteckern, die zunaechst bei den eigenen Praeferenzen starten.

So manches Missverstaendnis scheint aus meiner Sicht darauf zu gruenden, dass Du meinem Eindruck nach versuchst alle auf einen Schlag gluecklich zu machen, und das ist ein Ding der Unmoeglichkeit in heterogenen Gruppen. Es schadet z.B. Deinem Wunschbruecke Cache nicht, wenn ein paar "gute alte Geocacherzeiten Cacher" sich nicht am Cache erfreuen. Es ist doch viel wichtiger, dass der Cache manchen Besuchern Freude macht, und diese Freude zerstoert sicher kein Log von der Art wie ihn Waldlaeufer geschrieben hat.

Interessant finde ich uebrigens, dass man aus Deiner Sicht in einem Log erwaehnen kann, ob einem der Cache gefallen hat oder nicht, aber nicht den Grund. Wenn ein Grund angegeben wird, der mit dem Sucher zu tun hat und nicht mit dem Cache, dann weicht das m.E. naemlich ein Nichtgefallen sehr auf undist etwas Positives fuer den Verstecker.


Ich wuensche Dir einen schoenen Arbeitsbeginn nach dem Urlaub, auch wenn ich nicht weiss, ob Du den Wunsch von mir ueberhaupt annehmen moechtest. Er ist jedenfalls aufrichtig gemeint.




Cezanne

Gustus
22.01.2008, 20:55
@Cezanne: Danke für deine versöhnlichen Worte. Und ich nehme deine guten Wünsche gerne an.
Aber sei mir nicht böse wenn ich nicht weiter mitdiskutieren möchte, dazu fehlt mir einfach die Zeit.
Das mit dem Grund: ich habs einfach vergessen anzuführen.

PlanetEarth
22.01.2008, 22:04
Einen DNF sollte man nur loggen wenn man auch gesucht hat. Und zwar aus Sicht des/der Suchenden in ausreichender Weise. Wenns mir vor dem Cache graust oder die Kinder nicht mehr wollen (mir fallen noch mindestens 20 Gründe ein), wäre eine kleine Note ausreichend. Gar nichts loggen halte ich aber für genauso schlecht.

PlanetEarth

cezanne
22.01.2008, 22:18
Einen DNF sollte man nur loggen wenn man auch gesucht hat. Und zwar aus Sicht des/der Suchenden in ausreichender Weise.


Solange Du schreibst aus der Sicht des Suchenden stimme ich Dir zu. Ich verfasse jedenfalls auch dann ein DNF-Log, wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass der Cache an Ort und Stelle ist, und ich fuer meine Verhaeltnisse ausreichend gesucht habe - ich bin nicht bereit 2 Stunden zu suchen bevor ich ein DNF-Log verfasse.

DNF heisst fuer mich, dass ich den Cache nicht gefunden habe, und nicht, dass der Cache vermutlich nicht mehr vor Ort ist.
Leider ist es so, dass mittlerweile eine recht grosse Gruppe von Cachern DNF-Logs als Makel fuer einen Cache ansieht und auch als Makel fuer den Cacher, der solche Logs verfasst im Fall und nicht eindeutige Beweise vorliegen, dass der Cache verschwunden ist.

Ich kenne eine Reihe von Caches, die nur sehr wenig DNF-Logs haben obwohl ich mir sicher bin, dass sie viel mehr Besucher hatten, was zum Teil auch erkenntlich wird, wenn man in erfolgreichen Logs dann liest, beim x.-ten Besuch gefunden.


Cezanne

PlanetEarth
23.01.2008, 00:36
Ich habs genaus gemeint wie geschrieben, wobei im Zweifel ja auch eine Note geschrieben werden kann. Z.B. weil ein DNF in der DB anders verarbeitet wird (Map).

PlanetEarth

Waldläufer
23.01.2008, 10:53
Ich verfasse jedenfalls auch dann ein DNF-Log, wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass der Cache an Ort und Stelle ist, ...

Wie kannst du dir ziemlich sicher sein, dass der Cache an Ort und Stelle ist. Er könnte genauso gut nicht mehr da sein.

cezanne
23.01.2008, 12:01
Ich verfasse jedenfalls auch dann ein DNF-Log, wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass der Cache an Ort und Stelle ist, ...

Wie kannst du dir ziemlich sicher sein, dass der Cache an Ort und Stelle ist. Er könnte genauso gut nicht mehr da sein.

Ich schrieb "ziemlich sicher", nicht sicher, womit ich meine, dass ich die Wahrscheinlichkeit, dass er noch da ist, sehr hoch einschaetze (90% bzw. vielfach auch hoeher).

Typische Situationen, wo sich bei mir dieses Gefuehl einstellt:
Bei schwierigen, gefinkelt versteckten Caches, die zu dem erst vor kuerzerer Zeit gefunden wurden, und/oder ich nicht einmal ein ueberzeugendes Versteck gefunden habe. Wenn ich meine DNF-Logs Revue passieren lasse, dann habe ich es in den meisten Faellen richtig eingeschaetzt, ob nur ich den Cache nicht gefunden habe, oder ob er weg war.


Cezanne

Janus101
24.01.2008, 16:01
@ janus
ich glaube nicht, daß du einschätzen kannst, worauf ich mit der
bezeichnung "gleichschaltungsforum" abziele. eines kann ich dir jedenfalls
versichern: ganz sicher nicht auf die wenigen (zumindest kenne ich nur
ganz wenige, da ein mitlesen dort ja nicht möglich ist) kritischen stimmen
aus dem gleichschaltungsforum - vor denen, somit auf vor dir ziehe ich
meinen hut (trüge ich denn einen, so halt nur symbolisch)!

Du kannst es mir gerne erklären, was du genau damit meinst.
+ + +
@ lieblose Dosen:
Dadurch dass ich gerne im Grünen Cache, habe ich relativ wenig mit reinen Betoncaches zu tun, meine Caches liegen entweder im Grünen oder bei kulturell-interessanten Objekten. Wenn ich mal mehr Zeit habe, werden viell. auch längere Wandercaches kommen.

@ Cezanne: Vielleicht komme ich ja mal im Sommer dazu deine Wandercaches zu machen.

cezanne
24.01.2008, 16:04
@ Cezanne: Vielleicht komme ich ja mal im Sommer dazu deine Wandercaches zu machen.

Passt zwar nicht hierher, aber wenn Du es schon ansprichst: Wenn Du wirklich in die Steiermark kommst und Wandercaches machen moechtest, dann gibt es da andere Caches, die ich Dir empfehlen wuerde, die ich fuer besuchenswerter halte, wenn man extra angereist kommt.


Cezanne

Janus101
24.01.2008, 16:16
@ Cezanne: Vielleicht komme ich ja mal im Sommer dazu deine Wandercaches zu machen.

Passt zwar nicht hierher, aber wenn Du es schon ansprichst: Wenn Du wirklich in die Steiermark kommst und Wandercaches machen moechtest, dann gibt es da andere Caches, die ich Dir empfehlen wuerde, die ich fuer besuchenswerter halte, wenn man extra angereist kommt.


Cezanne

Danke für das Angebot - ich melde mich, wenn es so weit ist.

ime
25.01.2008, 15:15
Von den neuesten auf GC.at gezeigten Caches sind 2 "small" und 7 "micro".

Say no more...

cezanne
25.01.2008, 19:52
Dieser Cache hat teilweise Bezug zur Diskussion hier:

http://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC4F22

Interessant ist das Ablehnungsargument auf gc.com (die Erfordernis, dass Logbedingungen vor Ort erfuellt werden koennen muessen steht naemlich nicht in den Guidelines und zeigt wieder mal, wie viel Spielraum die Reviewer haben, danach zu entscheiden was ihnen persoenlich zusagt oder nicht zusagt, wenn sie das tun wollen). Ich vermute, dass ein "breeder Cache" wie sie eine zeitlang recht populaer waren, wo gefordert gewesen waere einen neuen Cache zu verstecken, durchgegangen waere.


Cezanne

oe1iks
05.02.2008, 11:09
http://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC4F22




Geniale Idee !