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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorstellung von 2 neuen Caches im östlichen Weinviertel


ghost
24.03.2009, 11:18
Hallo!

Da es im Grenzgebiet zur Slowakei nur sehr wenige Caches gibt, möchte ich euch hier meine 2 neuen Caches im östlichen Weinviertel vorstellen.

1. Hochwasser Dürnkrut (GC1KGC0)
Dieser Cache soll an das Hochwasser im Jahr 2006 erinnern, welches fast ein Drittel der Ortschaft überflutet hatte. Der Multi Cache führt euch an markante Stellen im Ort, die das Ausmaß der Katastrophe begreifbar machen.
Der Cache ist zu Fuß in ca. 1 Stunde absolvierbar. Er kann aber auch mit dem Auto oder Rad abgefahren werden.
Bei aktuellem Hochwasser gibt es jetzt eine Umgehung von Stage 1, die ansonsten nicht erreichbar wäre.

2. Muschelberg Nexing (GC1NZ5N)
Hier gibt es noch den FTF zu holen! ;)
Dieser Traditional Cache zeigt einen Hügel der zu einem großen Teil aus fossilen Muscheln besteht. Auf dem Weg zum Cache kann man sehr viele davon entdecken. Hauptsächlich findet man Teile von Muscheln, ich habe aber auch bereits vollständig erhaltene gefunden. Kennt ihr noch weitere Orte an denen man solche Muschelablagerungen finden kann?
Der nahe gelegene Fischteich bietet sich für einen kleinen Spatziergang an und nach der Anstrengung kann man sich im Fischrestaurant wieder stärken.
Sehr Sehenswert ist auch das Museumsdorf in Niedersulz, welches ca. 3km vom Muschelberg entfernt ist. Vielleicht schaffe ich es, dass ich dort in nächster Zeit auch noch einen Cache unterbringe.

Danke für euer Feedback und mit lg,
ghost1981

ime
24.03.2009, 11:41
Klingt spannend!
Bei meinen Caches vermeide ich es nach Möglichkeit immer, sie autotauglich zu machen, aber das ist sicher Geschmackssache.
Ist der Nexing-Cache ein Earthcache?

theplank
24.03.2009, 11:42
@ muscheln und artverwandtes (ostreae, congeriae, turitellae, seeigel, ...)
freilich kenne ich solche orte ... rund um wien u.a. in diversen ziegelgruben
und um die ufer- bzw. flachwasserzone der paratethys im horner becken
gibt es zuhauf wunderbare lagerstätten - aber g'sagt wird nix! warum?
ganz einfach, fossiliensucher ruinieren zugänge und lagerstätten mit großer hingabe.

für wiener gibt es allerdings die möglichkeit eine sekundäre lagerstätte zu
bewundern: u2-aufgang liechtensteinstraße, wandverkleidung bei (roll-)treppe

btw, danke für deine tätigkeit im owein1/4!

ghost
24.03.2009, 12:51
@ime

-Ich denke das kann jeder selbst entscheiden. Natürlich ist es zu Fuß oder per Rad schöner!
-Nein es ist ein normaler Traditional

@theplank
-vielen Dank für die Info! Ich habe so etwas vorher noch nie gesehen. Werde mich mal auf die Suche im Inet begeben ob ich noch zusätzliche Infos über Entstehung und Verbreitung finde. Der Hügel würde früher sogar abgebaut. Ich weiß aber nicht wofür das dann verwendet wurde.

Freue mich auf euren Besuch und lg,
ghost1981

BeVeMa
24.03.2009, 13:06
Hallo Ghost,
das Museum in Niedersulz habe ich auch schon besucht, hat mir gut gefallen. Wegen der Problematik mit den Eintrittsgeldern (was ist kommerziell, was nicht, Kostendeckung ist erlaubt aber keine Gewinnabsicht) wäre es aber ein grosser Liebesdienst an den Cachern, wenn der Cache ausserhalb des Museums versteckt ist, und falls es ein Multi wird, auch von ausserhalb des Museums zu lösen ist.

BeVeMa
24.03.2009, 13:19
Hier zwei Fotos vom Museum:
http://img.geocaching.com/cache/log/e67c9ad0-9755-4252-8ab8-9c9b381f9648.jpg

http://img.geocaching.com/cache/log/f4a46f46-ca03-45d3-84da-0c2680acd0b1.jpg

cezanne
24.03.2009, 13:29
@ime

-Ich denke das kann jeder selbst entscheiden. Natürlich ist es zu Fuß oder per Rad schöner!


Es kommt auf den Cache an.
Bei Deinem Cache wird man es entscheiden koennen, aber es gibt eine Reihe von Caches, wo das Abgehen zu Fuss gar nicht moeglich bzw. sehr gefaehrlich ist (entlang einer stark befahreren Strasse ohne Randstreifen fuer Fussgaenger). Mitunter fehlt auch der Hinweis, dass der Cache nicht fuer Fussgaenger gedacht ist, weil es mittlerweile fuer viele schon voellig normal ist, dass mit dem Auto gecacht wird.

Cezanne

theplank
24.03.2009, 13:39
@ suche im netz

wenn du etwas findest, bitte hier nicht posten und auch bitte keinen cache
dort legen. es gibt einen cache in einem konglomerathang (anderes
thema, ich weiß) an der südlichen wagramflanke der ebendiese dank der
faulheit der sucher (es geht um einen umweg von vielleicht 200 m)
stellenweise absolut ruiniert hat. dank bereits im voraus!

cezanne
24.03.2009, 13:51
wenn du etwas findest, bitte hier nicht posten und auch bitte keinen cache
dort legen.


Hier zwar OT, aber dennoch die Frage: Welche Locations ausser Leitplanken, Autobahnraststaetten, grausligen Stadtverstecken etc bleiben denn dann eigentlich noch fuer Caches?


Cezanne

ime
24.03.2009, 14:03
Normale Waldstücke (außerhalb der jagdlichen Schußzeiten).

gavriel
24.03.2009, 17:12
oder in 150 m Abstand von der Sehenswürdigkeit verstecken, der Durchschnittspunktegeier kommt dann gar nicht bis hin *lol*

Muschelfunde im Weinviertel gibt es relativ viele. Viele Leute versuchen leider immer was auszubuddeln, obwohl diese Dinge sehr fragil sind und dann nur in Bröseln rauskommen.

cezanne
24.03.2009, 17:20
oder in 150 m Abstand von der Sehenswürdigkeit verstecken, der Durchschnittspunktegeier kommt dann gar nicht bis hin *lol*


Es geht ja nicht um den Versteckort. Es sollen ja auch die Orte als solche geheimgehalten werden nach dem Wunsch vieler. Das bedeutet dann auch, dass im Cachetext auch nichts erwaehnt werden kann und der Abstand groesser als 150 m sein muss. Wenn ich den Ort dann nicht schon kenne, gelange ich nicht dorthin.

Nimm einen Cache wie Tunner Glas (es handelt sich um keine Mineralienfundstelle). Waere der Cache 150m vom jetzigen Standort und irgendwo an der Strasse versteckt ohne Erwaehnung des Ortes um den es geht, dann wuerde gar niemand, der den Ort nicht schon kennt, dort ueberhaupt hinkommen.


Cezanne

cezanne
24.03.2009, 17:23
Normale Waldstücke (außerhalb der jagdlichen Schußzeiten).

Man moechte die Cacher aber ja schon zu einem oder mehreren sehenswerten Plaetzen fuehren und solche Plaetze, die nicht sehr bekannt sind, sind jene, die zumindest fuer mich den groessten Reiz haben. Den Leechwald finde ich auch ohne Cache, versteckte Hoehlen z.B. nicht.



Cezanne

ime
24.03.2009, 18:11
Mitlerweile völlig OT, sorry for threadhiking:

Man moechte die Cacher aber ja schon zu einem oder mehreren sehenswerten Plaetzen fuehren und solche Plaetze, die nicht sehr bekannt sind, sind jene, die zumindest fuer mich den groessten Reiz haben. Den Leechwald finde ich auch ohne Cache, versteckte Hoehlen z.B. nicht.

Das ist mir schon klar. Den Leechwald halte ich (ohne vorgelagerte Geschichte in einem Multi- oder Rätselcache) auch für nicht weiters spannend - meine privaten Erinnerungen gehen andere Cacher ja nichts an (bei deinem après travail (http://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC004F) ist die Gegend für mich viel interessanter).

Mittlerweile glaube ich auch, dass das Zeigen von "ökosensiblen" Bereichen i.w.S. in leicht zugänglichen Gegenden (wie dem o.a. Wiener Becken) problematisch ist, weil die soziale Selbstkontrolle der "Gruppe" Cacher größenbedingt völlig entfallen ist und momentan wirklich sehr viel mehr Cacher durch die Gegend ziehen als noch vor 5, 6 Jahren.

i.

cezanne
24.03.2009, 18:24
Mitlerweile völlig OT, sorry for threadhiking:


Naja, nicht ganz. Im Ausgangsbeitrag kam ja die Frage nach Fundstellen von Muscheln und Aehnlichem, und als Reaktion kam dann "nur ja keine bekanntgeben, wenn man welche kennt, und schon gar keine Caches in der Naehe solcher Orte verstecken".

Ich kann das auf der einen Seite schon verstehen (die Explosion der Cacherzahlen ist mir schon lange ein Dorn im Auge), aber auf der anderen Seite bedaure ich es auch, weil ich praktisch keine anderen Quellen haben um an Informationen ueber nicht so bekannte Plaetze heranzukommen.

Cezanne

ime
24.03.2009, 18:31
aber auf der anderen Seite bedaure ich es auch, weil ich praktisch keine anderen Quellen haben um an Informationen ueber nicht so bekannte Plaetze heranzukommen.

Ich bin recht zuversichtlich, dass dir thePlank was verriete, frügest du ihn.

theplank
25.03.2009, 00:18
@ frügen
aber gerne doch!

@ was sonst noch wenn nicht ...
fahr nach tschechien oder in die slowakei oder auch nach slowenien und du
wirst sehen was dir außer leitplanklen u.ä. noch geboten wird ...
was glaubst du, warum sich meine .at-aktivitäten (bis auf ausnahmen) in
grenzen halten?

@ cézanne im allgemeinen
jammern allein nutzt nix!

cezanne
25.03.2009, 00:35
@ frügen
aber gerne doch!


Ich hatte Deinen Beitrag so aufgefasst, dass Du die Frage des Ausgangspostings beantworten koenntest, es hier aber nicht tun moechtest. Fuer mich persoenlich ist die Frage des Ausgangspostings aufgrund zu grosser Distanz nicht relevant, sehr wohl aber die dahinterstehende Problematik des Geheimhaltenwollens von bestimmten Plaetzen (ich kann ja die Gruende durchaus nachvollziehen). Diese Problematik versuchte ich anzusprechen.



@ was sonst noch wenn nicht ...
fahr nach tschechien oder in die slowakei oder auch nach slowenien und du
wirst sehen was dir außer leitplanklen u.ä. noch geboten wird ...


Jetzt wird es aber doch stark OT. Es ging hier nicht um die konkret mir zur Auswahl stehenden Caches, sondern ich versuchte die Frage aufzuwerfen, welche attraktiven Orte noch verbleiben, wenn man jene, wo Geocacher etwas zerstoeren koennen, alle weglaesst.

(OT-Anmerkung zu Deinem Vorschlag: Tschechien und die Slowakei sind mir definitiv zu weit entfernt, wenn ich ein paar Stunden Freizeit habe, die ich aktiv und nicht mit Fahren verbringen moechte und die Cacheanzahl in Slowenien in erreichbarer Naehe ist nicht so sonderlich beruehmt, aber darum geht es in diesem Thread definitiv nicht.)



@ cézanne im allgemeinen
jammern allein nutzt nix!

Ich wollte hier weder jammern noch ueber etwas beklagen. Ich habe eine
Frage aufgeworfen, die sich mir stellte, NB: Es ging hier nicht darum ueber jene Caches zu diskutieren, die bei Leitplanken, Autobahnraststaetten etc landen, weil die Verstecker daran Gefallen haben. Mir ging es darum zu hinterfragen, welche Versteckorte ueberbleiben und bei niemandem ein schlechtes Gewissen verursachen.

Tatsache ist naemlich, dass sehr viele jener Caches, die mir am besten gefallen haben, Plaetze betreffen, bei denen viele meinen, dass es besser waere, wenn sie nicht soviele Menschen kennen und die eben nicht allgemein bekannt sind. Ohne Cachen haette ich diese jedenfalls nie kennengelernt, weil ich keine persoenlichen Kontakte zu Personen haben, die solche Plaetze kennen.



Cezanne

theplank
25.03.2009, 01:00
hast du schon z.b. einmal überlegt, am freitag nach dem job (oder sonstwann)
aufs geratewohl loszufahren und dir z.b. richtung süden ein, zwei nächte
außerhalb graz' zu gönnen um dort doserln zu suchen? in guten drei
stunden bist du in triest und/oder piran*) und kannst dort landschaft, leute,
essen, meer und doserln in vollen zügen genießen. du mußt nur losfahren,
der rest ergibt sich ganz von selbst ...

*) und sollte der weg dorthin zu lang sein, bieten sich herrliche spaziergänge
und wanderungen im slowenischen an (s. z.b. pilgram berger maurer: das weite suchen,
zu fuß von kärnten nach triest - ein wander-reise-buch, carinthia verlag).

ghost
25.03.2009, 08:43
Hallo an Alle!

Da habe ich ja eine etwas längere Diskussion losgetreten! :shock:

Wenn jemand Interesse an diesem Thema hat, man kann über Google auch sehr viel darüber erfahren. Die Fundorte sind auch nicht wirklich geheim. Link:
http://www.nhm-wien.ac.at/Content.Node/forschung/geologie/mitarbeiter/pdfs/harzhauser2007wanderungen1.pdf


In meinem Fall kann ich das glaube ich verantworten, dass ich an dieser Stelle einen Cache versteckt habe. Früher wurden die Muscheln als Zugabe für Hühnerfutter abgebaut. Außerdem ist dieser Ort sicher nicht geheim und wird auf mehreren Internetseiten als Ausflugsziel erwähnt.

Lg,
ghost1981

gavriel
25.03.2009, 16:53
Die wenigsten geologischen Fundorte sind geheim *lol*,
Grade in Niederösterreich spriessen die Themenwege wie die Schwammerln aus dem Boden, mit wundert oft dass noch nicht jede Station von einem bestimmten davon bedost ist. Gerade über die diveresen Muschelfunde wurde in letzter Zeit auch viel in den Medien berichtet.
Wer unbedingt sammeln will, soll sich mal bei Eggenburg umschauen. Da gibt es Plätze, wo man darf (wir haben allerdings nach einer Stunde immer noch keinen Haifischzahn gefunden)

theplank
25.03.2009, 17:15
schau dir z.b. den o.a. link zum nhm an, früher hat man die infos natürlich
auch bekommen, allerdings persönlich anläßlich einer exkursion. heute
steht das zeug im netz herum und ist auch von nichthaifischzahnfindern
(da habts aber einen schlechten tag gehabt, manchmal hab ich den
eindruck, daß der geist vom krahuletz des nächtens dort zahnderln
ausstreut) - ooops, bin gleich weg - mit hilfe der tante google locker vom
hocker zu finden. nochdazu sind in dem hand out, um ein solches für eine
exkursion dürfte es sich handeln, in abbau befindliche steinbruche und
gruben als fundorte gelistet. ich lach mir jetzt schon einen ast, wenn einer
dort während des betriebes unkoordiniert mit dem maurerhammerl auftaucht ...

gegen themenwege spricht ja gar nichts, dort stehen halt ein paar
brockerln umadum und wenn sich dort wer ein eckerl runterschlägt juckt
das genau niemanden, in der admonter gegend kannst z.b. beobachten,
wie die exponate von jahr zu jahr kleiner werden. ganz anders sieht es
allerdings bei plünderungsgefährdeten fossilienlagerstätten aus ...
wenn mein von mir und wahrscheinlich allen und vorallem weiblichen
assistenten zutiefst gehasster paläontologieprofessor erich th. den link
kennen tadat, na servas, der autor könnt sich was anhören ...

ghost
25.03.2009, 17:22
Geheim ist vielleicht der falsch Ausdruck :lol: :lol:
Ich habe damit eher gemeint, dass wenn man sich ein wenig dafür interessiert sehr leicht zu Informationen über solche Fundorte kommt.

Ich denke nicht dass es verboten ist in Nexing Muscheln zu sammeln. Die meisten Exemplare liegen offen herum und sind über öffentliche Wege erreichbar. Ich kann mich natürlich auch täuschen :roll:

Welche Themenwege meinst du? Habe noch ein paar Tupperboxen zuhause :lol: :lol:

Lg,
ghost1981

theplank
25.03.2009, 17:40
zuerst einmal: gegen deinen muschelbergcache sprich überhaupt nix!

und dann: schau, dabei geht es ja nicht um "verboten" oder "nicht
verboten" sondern vielmehr darum, daß durch plündergrabungen
unheimlich viel kaputt gemacht wird. in brasilien z.b. wird hektarweise der
boden mit eggen aufgerissen und heere von armen teufeln klauben die
fossilien aus dem erdreich. 4/5 der fundstücke werden dabei natürlich
vernichtet und der bestimmung entzogen.

cezanne
25.03.2009, 18:17
schau dir z.b. den o.a. link zum nhm an, früher hat man die infos natürlich
auch bekommen, allerdings persönlich anläßlich einer exkursion.



Diese Art Zugaenglichkeit ist aber genau jene, die sich auf einen kleinen
auserwaehlten Kreis bezieht. Versteh mich jetzt nicht falsch, mir geht es weder um einen konkreten geologischen Fundort in Niederoesterreich, noch um eine konkrete Hoehle in XY oder um sonst einen konkreten Platz, sondern um die allgemeine Problematik, die eben zwei Seiten hat.
Das zeigte sich z.B. auch anlaesslich der laengeren Diskussion, die ich in diesem Forum ueber Hoehleninfos stattgefunden hat.

Was z.B. meine eigene Person betrifft, wuerde ich im Normalfall von solchen Exkursionen ohnedies nichts erfahren, und selbst wenn es anders waere, es nicht wagen dort mitzugehen und mich auch nicht wohlfuehlen.

Ich bin auch von Touren des Alpenvereins ausgeschlossen, weil ich die gestellten Voraussetzungen nicht erfuellen kann bei solchen, die mich interessieren. Eine Fuehrung zum und durch die Drachenhoehle wuerde ich auch nie mitmachen koennen (natuerlich erst recht nicht alleine zum Hoehlenstein durchzudringen - nur individuell ohne Fuehrung kann ich mir fuer den Weg zur Hoehle und zurueck die dreifache Zeit der anderen nehmen und dann nur ca. 50 m in die Hoehle reingehen und dann wieder umdrehen. ohne dass ich das vor einer Gruppe tun muss). Ich bringe dieses Beispiel nicht, um konkrete Vorschlaege fuer mich zu bekommen, sondern zu veranschaulichen, dass die althergekomme Methode bestimmte Menschen ohne boese Absichten ausschliesst und dass das Internet diesen Menschen neue Moeglichkeiten bringt.

Informationen aus dem Internet (es spielt ja keine Rolle, ob sich diese nun auf Cacheseiten befindet oder anders aufbereitet im Web, solange die Orte gut auffindbar auch fuer jemand wie mich beschrieben sind), sind genau das, was den Beduerfnissen von jemand wie mir grundsaetzlich entgegenkommt. Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass ich durchaus auch die andere Seite und die Nachteile und die Gefahren sehe, die sich auf diese Weise ergeben, weil gerade dieser offene Zugang, der mir zugutekommt, natuerlich eine Oeffnung gegenueber auch jenen mit boesen Absichten bedeutet.

Was den Seiteneinwand von gavriel betrifft, ich bezog mich nicht auf Oertlichkeiten, die durch Themenwege und Aehnliches beworben werden.
Natuerlich kann man mittlerweile auch an anderen Stellen so manche Informationen ueber davor nur Insidern bekannte Plaetze finden, aber das Vorhandensein dieser Informationen ist ja genauso unter Kritik wie Caches, die zu solchen Plaetzen fuehren.

Ich hatte mich nicht auf Oertlichkeiten einer bestimmten Klasse bezogen.
Wenn es nach der Ansicht jener ginge, die den Zugang zu nicht allgemein bekannten Orten einschraenken moechten, gaebe es kaum einen Cache von gebu und auch viele andere Caches nicht, die mir bekannt sind, und die ich sehr geschaetzt habe (z.B. weder den Cache von aj-gps in Peggau noch den Cache der styrian bastards in der Raabklamm entlang eines alten Steigs).

gebu erzaehlte mir mal, er wuerde viele der speziellen Plaetze in seiner Umgebung ueber einen sehr engagierten Jugendleiter bei der OEAV in desser Gruppe er in seiner Jugend war, kennen. Wer keinen Zugang zu solchen und aehnlichen Gruppen hat (und dort auch nie eine Chance auif Akzeptanz haette), und nicht die "richtigen" Leute kennt, der tut sich im althergebrachten System der Informationsweitergabe sehr schwer.
(Ich habe bewusst jetzt ein Beispiel fernab von Fossilien genommen, weil es mir um etwas Allgemeines geht).


Cezanne