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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ORF: "Beim Geocaching von Bergrettung befreit"


aj-gps
06.08.2009, 08:40
http://salzburg.orf.at/stories/380740/

"Ein deutsches Ehepaar ist gestern Nachmittag beim Geocaching von Fürstenbrunn (Salzburg) in Richtung Wasserschloss aufgestiegen. Als der 42-Jährige gegen 18.45 Uhr plötzlich in einem Schacht festsaß, verständigte seine Frau die Bergrettung. Geocaching ist eine Art Schnitzeljagd, wobei im Internet veröffentlichte Punkte mittels GPS-Geräten gesucht werden."

orotl
06.08.2009, 08:54
Dumm gelaufen :D

Aber dass die Bergrettung gleich mit 13 Mann angerückt ist?
Wahrscheinlich Arbeitsteilung:
2 haben das Seil gehalten und 11 ihre Bäuche vor lauter Lachen ;)

Gut dass nix passiert ist, und gut dass es die Bergrettung gibt...

orotl

meliponini
06.08.2009, 09:37
Muss der die Rechnung jetzt wirklich selber zahlen?
Gibt's da eine Regelung?
So im Sinne von, was zählt als Unfall, was ist Selbstverschulden...

Mogel
06.08.2009, 11:44
Unfälle sind gratis, Dummheit kostet. So würde es ich machen :)

cezanne
06.08.2009, 12:14
Unfälle sind gratis, Dummheit kostet. So würde es ich machen :)

Deutlich verantwortungsvoller waere es fuer moegliche Unfaelle eine Versicherung abzuschliessen (was im konkret genannten Fall durchaus umgesetzt sein kann).


Cezanne

Gert
06.08.2009, 13:29
Deutlich verantwortungsvoller waere es fuer moegliche Unfaelle eine Versicherung abzuschliessen

Was hat das im konkreten Fall mit "verantwortungsvoll" zu tun? Das ist doch "nur" eine Verlagerung des finanziellen Risikos. Im Loch wär der Cacher trotzdem gesteckt (Hätte er vorher geschaut/überlegt, ob er da wieder rauskommt, wär das nicht passiert)

"Ich bin eh versichert, also hollodaro..." soll ja vorkommen (nicht notwendigerweise im gegenständlichen Fall, den kann ich aus der Ferne aber nicht beurteilen)

Die Bergretter kommen ja auch zu nicht-Versicherten, nur schicken sie halt die Rechnung woanders hin.

Gert

BeVeMa
06.08.2009, 14:03
Ist auch schon vom cacheowner verlinkt:
"Wie man es nicht machen sollte"
Charleys Ear (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC13ZZY)

Gert
06.08.2009, 15:10
Ist auch schon vom cacheowner verlinkt:
"Wie man es nicht machen sollte"
Charleys Ear (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?wp=GC13ZZY)
Das Log vom gegenständlichen Sucher wär interessanter ;)

cezanne
06.08.2009, 17:18
Deutlich verantwortungsvoller waere es fuer moegliche Unfaelle eine Versicherung abzuschliessen

Was hat das im konkreten Fall mit "verantwortungsvoll" zu tun?


Mogels Kommentar war sehr allgemein gehalten.

Das Verhalten im konkreten Fall kann ich nicht beurteilen und habe es auch nicht getan. Ich kenne den Ort nicht. Es gibt verschiedene Kontexte auf die man verantwortungsvoll beziehen kann.

Das man schauen sollte, nur wo ein(rauf)zusteigen, wo man auch wieder raus/runterkommt, ist ein Aspekt.

Was ich meinte ist verantwortungsvoller Umgang mit oeffentlichen und Spendenmitteln - eben ein anderer Aspekt.




Das ist doch "nur" eine Verlagerung des finanziellen Risikos.


Sehe ich anders. Im Fall einer Versicherung ist das deren ureigenes Geschaeft und Risiko.
Im Fall von Steuer- und Spendengeldern handelt es sich nicht um fuer solche
Dinge vorgesehenes Geld.

Ob ein Schaden durch die Versicherung gedeckt ist, entscheidet eben diese. Wenn
man sich irgendwo "holladrio" runterstuerzt, wird man wohl auch mit den meisten
versicherungen Probleme kriegen.




Im Loch wär der Cacher trotzdem gesteckt


Ja, sicher, aber darauf bezog sich meine Aussage nicht.

Die Handlungsweise so mancher in den Bergen ist leider alles andere als verantwortungsvoll - da hast Du recht. Ich finde es z.B. bestuerzend wieviele in schwere Klettersteige einsteigen und sich dann retten lassen muessen, weil sie masslos ueberfordert sind.



Die Bergretter kommen ja auch zu nicht-Versicherten, nur schicken sie halt die Rechnung woanders hin.


Bei der Bergrettung ist die Situation nicht so einfach wie z.B. beim Rettungshubschrauber (dort muss immer eine Versicherung oder der Geborgene selbst zahlen, bei der Bergrettung ist das anders).


Cezanne

PlanetEarth
06.08.2009, 17:43
Mitglieder alpiner Vereine sind automatisch versichert.

PlanetEarth

cezanne
06.08.2009, 17:59
Mitglieder alpiner Vereine sind automatisch versichert.


Ob das fuer alle gilt weiss ich nicht. In Oesterreich schon.

Ich weiss aber nicht wieviele Cacher es gibt, die keine Mitglieder alpiner Vereine sind und auch nicht sonderlich Erfahrung mit Aktionen haben, die sie setzen, weil sie unbedingt an
manche Caches rankommen wollen. Wenn ich mir z.B. anschaue, welche Cacher in Deutschlandauf Bruecken und Baeumen rumklettern und wie gering deren Kenntnisstand ist, dann wird mir schlecht. Manche meinen, sich etwas einmal zeigen lassen und sich ein paar
Dinge kaufen, reicht.


Cezanne