baumrinde
27.08.2004, 23:26
:shock:
25.08.2004
Geocaching ist eine Extremsportart…..nicht immer, aber immer öfter!
Chronologie einer Erstbecachung … oder wie nennt man das eigentlich?
Wie alles begann:
Schon seit Monaten fiel mir dieser Cache beim Durchsehen der Liste auf; er ist schon 2 Jahre vor Ort und hat noch keinen Besucher gehabt!
Noch dazu in den geliebten Bergen, in einer mir nicht ganz unbekannten Gegend.
Schnell einmal die Beschreibung durchgelesen, da gab es schon mal eine ziemliche Verwirrung! Das soll sich am besten jeder selber mal durchlesen, auf alle Fälle stimmt da was nicht, vor allem wenn man sich die ganze Anleitung in die Karte überträgt und die Höhe usw. kontrolliert!
Soweit so gut, es gab ja eine Vermutung wo der Fehler liegt!
Auf alle Fälle mehr als genug Motivation für baumrinde diese „Nuss“ zu lösen!
Mittlerweile haben sich zwei „NOT FOUND“ logs zum Cacheblatt gesellt, was natürlich Zweifel aufkommen lässt!
OK, man fährt nicht extra ins Gemüse, man wartet auf eine Kombigelegenheit.
Dann war es so weit, ich war beruflich in der Steiermark und auf dem Rückweg nach Linz(natürlich viel später als erwartet), aber was soll’s, zumindest hat der starke Regen aufgehört! Von der Autobahn zum Gleinkersee hab ich mich dann 3 mal verfahren (peinlich, peinlich); dachte mir schon, dass das ein Zeichen sein soll, den Cache nicht zu suchen, hab aber dann doch das Fahrzeug am Seeparkplatz abgestellt, Businessgewand ausgezogen, hinein in die Sportdress und ab die Post!
Start genau um 18h17’ bei doch recht düsteren Verhältnissen; gleich einmal vorbei am Schild „Dümmler Hütte 2 h“ ; aha es könnte finster werden, aber die Stirnlampe ist ja dabei, Hauptsache kein Regen!
Der Steig durch den so genannten Seegraben ist aufgeweicht, rutschig und mühsam, etwas langsamer als gewohnt komme ich voran; ein Jäger ruft mir vom See noch unverständliche Worte nach (irgendwas mit Gams und schnell…).
Im Wald wird es immer dunkler und ich denke bereits an meine Stirnlampe, auch ein bissl Donnergrollen ist hörbar.
600 Hm weiter komme ich an die Kreuzung, wo der geplante Rückweg zum Parkplatz einmündet, ernsthaft denke ich daran, gleich wieder hinunter zu gehen, da auch das Donnern merklich lauter wird und die Dunkelheit ein beachtliches Maß angenommen hat!
Immer wieder zucken auch Blitze über den Himmel, aber das Gewitter scheint nicht in unmittelbarer Nähe!
Jetzt schlägt mein Kämpferherz, welches die Cachenähe spürt und an Aufgeben nicht denken möchte! OK, weiter geht’s, vorbei an der Dümmlerhütte; ein paar Augen schauen mich aus der Hüttenküche ungläubig an, ich denke nicht daran einzukehren, und laufe weiter Richtung „Hüttenkreuz“. Es ist jetzt 19h 29’, ich stehe beim Hüttenkreuz und denke an den vermutlichen Fehler in der Cacheanleitung!
Kurz aufgeschaut - Situation im Gelände mit der Karte verglichen, vermutliche Cachelocation angepeilt und ab ins weglose Gelände. Juhuuu! Anfangs kann man mit viel Fantasie noch so etwas wie einen Weg erkennen - doch dieser endet bald zwischen Steinen, Bäumen und Latschen. Das drohende Gewitter hat sich nunmehr beängstigend genähert, minütlich zucken jetzt die Blitze über den Himmel und der Donner lässt auch nicht auf sich warten. Die ersten Regentropfen sind spürbar. Doch ein paar Tropfen auf meiner erhitzten Haut tun wohl. Der offizielle Sonnenuntergang ist lt. GPS zwar noch ca. 15 min weit weg, ob der Wettersituation ist es aber beinahe dunkel geworden!
Das GPS zeigt noch 150 m bis zum vermutlichen Cacheplatz, als ich das erste Mal ziemlich in den Latschen feststecke und nur durch einen erheblichen Umweg dem Cache etwas näher komme; teilweise auf allen Vieren kämpfe ich mich weiter.
Jetzt ca. 60 m vor dem Cache scheint das endgültige Aus gekommen zu sein, das Gewitter ist fast direkt über mir, obwohl es immer noch kaum regnet und hier auf fast 1600 m Meereshöhe ist es im doch offenen Gelände nicht ganz ungefährlich; wieder überlege ich umzukehren und den schnellsten Weg zurück zur Hütte zu suchen, aber irgend etwas lässt mich ausharren; vermutlich weil das GPS nur mehr 50 m Entfernung anzeigt und die bisherige Mühe nicht umsonst gewesen sein sollte!
Jetzt beginnt der echte Kampf mit den Latschen, einmal auf dem Bauch robbend unten durch, dann wieder mit Kletterei oben darüber; so geht es ca. 30 m in einer Zeit von 15 min dahin, viele Male bin ich mit Rucksack und Gewand an den Ästen hängen geblieben, auf dem Rücken gelegen, mit den Beinen eingeklemmt zwischen Steinen und Latschen festgesessen und habe leicht verzweifelt gegen den nächtlichen Gewitterhimmel geschaut!
Doch dann ca. 20 m lt. GPS vom Cache entfernt, lichtet sich der Latschenwald und man kommt zu einem markanten Steinhaufen; eigentlich ein idealer Versteckplatz, allerdings blieb die Suche an diesem Ort erfolglos, und ich denke an falsche Schlussfolgerungen in meinem Gehirn!
OK, ich geh noch ein Stückchen weiter, schließlich weist mich das GPS ja noch ca. 10 m weiter, obwohl ich, den GPS Fehler eingerechnet, schon richtig sein könnte!
Jetzt geht’s auch mit dem Regen richtig los, das Gewitter ist zentral über mir, und eine gewisse Verlorenheit macht sich in meiner Gefühlswelt breit!
Instinktiv haste ich ein paar Meter weiter, vor mir plötzlich ein Felsendach, welches Schutz für gut 5 Menschen bieten könnte; ich hechte mich förmlich unter das „Dach“, komme im Trockenen zu liegen und traue meinen Augen nicht als direkt neben mir die Cachedose in einer Nische deutlich sichtbar dasteht!
JA, ich hab es also wirklich geschafft, zumindest was die Cachesuche betrifft; nach über zwei Jahren ist das Gute Stück wieder in den Händen eines Menschen; geduldig und unbeschadet hat es hier auf 1600m zwei Wintern getrotzt um auf den ersten Finder zu warten.
Ich setze meine Stirnlampe auf um etwas mehr zu sehen und versuche meinen Puls etwas herunter zu bringen. Ich öffne die Dose und betrachte den Inhalt; alles in hervorragendem Zustand; sogar der Kuli schreibt noch, ich kritzle ein paar Worte, lege eine Figur (Bär) in die Dose, verschließe alles fein säuberlich und trage mich kurz mit dem Gedanken, die Nacht hier an diesem geschützten Platz zu verbringen!
Doch das Gewitter beginnt abzuziehen und kurz sehe ich sogar die Dümmlerhütte in der Abenddämmerung zwischen den Wolken ca. 100 Hm unter mir auftauchen!
OK, bis zur Hütte zurück sollte es doch kein Problem sein, dachte ich und machte mich auf den Weg nach unten; immer wieder schicke ich auch wie schon einige Male zuvor Stoßgebete zum Himmel, da wohl ohne göttliche Hilfe dieser Trip nicht unbeschadet zu schaffen ist!
Abwärts durch die Latschenzone geht es auch nicht besser als bergauf, eher gefährlicher, da es ja jetzt fast ganz dunkel ist, die Stirnlampe nur wenig Licht gibt und der starke Regen das Terrain noch erschwert hat!
Dann ein zu langer und tiefer Schritt und eine alte Knieverletzung wird wieder akut, kurzfristig schmerzt das Knie sehr stark, aber Gott sei Dank wird es schnell wieder besser!
Ich laufe am Hüttenkreuz vorbei, welches nur mehr eine halbe Christusfigur trägt und komme auf die Wiese vor der Hütte; die nächste Gewitterfront ist herangezogen und lässt es wieder gefährlich über mir blitzen, der Regen ist wieder sintflutartig und ich sprinte Richtung Hütte.
Ob meiner Stirnlampe bin ich für die Leute in der Hütte sicher gut sichtbar und man wird mich erwarten, denke ich; da aber Einkehren in die Hütte doch etwas verweichlicht wäre, laufe ich vorbei und verschwinde 200 m weiter unten im schützenden Wald!
700 Hm sind jetzt abwärts noch zu bewältigen, normalerweise eine Angelegenheit für 30 min, allerdings nicht bei Dunkelheit und einem Wanderweg, der sich mittlerweile in einen Wildbach verwandelt hat.
Ich „schwimme“, gleite und rutsche mehr talwärts als dass ich laufe und oftmalige Stürze sind obligatorisch! Zwischendurch telefoniere ich noch mit sternfänger und gebe bekannt, dass alles in bester Ordnung sei!
In einer Spitzkehre rutsche ich aus und fliege wie über eine Schanze talwärts, Gott sei Dank ohne Verletzung, so geht es weiter und weiter und weiter - bis ich endlich den Parkplatz am See erreiche und völlig nass, müde, verdreckt, aber glücklich am Auto lehne!
Es ist jetzt 20h 56’, ich zerre die nasse Kleidung vom Körper, ziehe ein paar trockene Sachen über und mache mich auf den Heimweg, welcher unproblematisch verläuft!
Diese Geschichte soll alle ermutigen, niemals aufzugeben, es gibt immer einen Weg zum Ziel auch wenn es „nur“ ein Geocacheversteck sein sollte!
baumrinde
25.08.2004
Geocaching ist eine Extremsportart…..nicht immer, aber immer öfter!
Chronologie einer Erstbecachung … oder wie nennt man das eigentlich?
Wie alles begann:
Schon seit Monaten fiel mir dieser Cache beim Durchsehen der Liste auf; er ist schon 2 Jahre vor Ort und hat noch keinen Besucher gehabt!
Noch dazu in den geliebten Bergen, in einer mir nicht ganz unbekannten Gegend.
Schnell einmal die Beschreibung durchgelesen, da gab es schon mal eine ziemliche Verwirrung! Das soll sich am besten jeder selber mal durchlesen, auf alle Fälle stimmt da was nicht, vor allem wenn man sich die ganze Anleitung in die Karte überträgt und die Höhe usw. kontrolliert!
Soweit so gut, es gab ja eine Vermutung wo der Fehler liegt!
Auf alle Fälle mehr als genug Motivation für baumrinde diese „Nuss“ zu lösen!
Mittlerweile haben sich zwei „NOT FOUND“ logs zum Cacheblatt gesellt, was natürlich Zweifel aufkommen lässt!
OK, man fährt nicht extra ins Gemüse, man wartet auf eine Kombigelegenheit.
Dann war es so weit, ich war beruflich in der Steiermark und auf dem Rückweg nach Linz(natürlich viel später als erwartet), aber was soll’s, zumindest hat der starke Regen aufgehört! Von der Autobahn zum Gleinkersee hab ich mich dann 3 mal verfahren (peinlich, peinlich); dachte mir schon, dass das ein Zeichen sein soll, den Cache nicht zu suchen, hab aber dann doch das Fahrzeug am Seeparkplatz abgestellt, Businessgewand ausgezogen, hinein in die Sportdress und ab die Post!
Start genau um 18h17’ bei doch recht düsteren Verhältnissen; gleich einmal vorbei am Schild „Dümmler Hütte 2 h“ ; aha es könnte finster werden, aber die Stirnlampe ist ja dabei, Hauptsache kein Regen!
Der Steig durch den so genannten Seegraben ist aufgeweicht, rutschig und mühsam, etwas langsamer als gewohnt komme ich voran; ein Jäger ruft mir vom See noch unverständliche Worte nach (irgendwas mit Gams und schnell…).
Im Wald wird es immer dunkler und ich denke bereits an meine Stirnlampe, auch ein bissl Donnergrollen ist hörbar.
600 Hm weiter komme ich an die Kreuzung, wo der geplante Rückweg zum Parkplatz einmündet, ernsthaft denke ich daran, gleich wieder hinunter zu gehen, da auch das Donnern merklich lauter wird und die Dunkelheit ein beachtliches Maß angenommen hat!
Immer wieder zucken auch Blitze über den Himmel, aber das Gewitter scheint nicht in unmittelbarer Nähe!
Jetzt schlägt mein Kämpferherz, welches die Cachenähe spürt und an Aufgeben nicht denken möchte! OK, weiter geht’s, vorbei an der Dümmlerhütte; ein paar Augen schauen mich aus der Hüttenküche ungläubig an, ich denke nicht daran einzukehren, und laufe weiter Richtung „Hüttenkreuz“. Es ist jetzt 19h 29’, ich stehe beim Hüttenkreuz und denke an den vermutlichen Fehler in der Cacheanleitung!
Kurz aufgeschaut - Situation im Gelände mit der Karte verglichen, vermutliche Cachelocation angepeilt und ab ins weglose Gelände. Juhuuu! Anfangs kann man mit viel Fantasie noch so etwas wie einen Weg erkennen - doch dieser endet bald zwischen Steinen, Bäumen und Latschen. Das drohende Gewitter hat sich nunmehr beängstigend genähert, minütlich zucken jetzt die Blitze über den Himmel und der Donner lässt auch nicht auf sich warten. Die ersten Regentropfen sind spürbar. Doch ein paar Tropfen auf meiner erhitzten Haut tun wohl. Der offizielle Sonnenuntergang ist lt. GPS zwar noch ca. 15 min weit weg, ob der Wettersituation ist es aber beinahe dunkel geworden!
Das GPS zeigt noch 150 m bis zum vermutlichen Cacheplatz, als ich das erste Mal ziemlich in den Latschen feststecke und nur durch einen erheblichen Umweg dem Cache etwas näher komme; teilweise auf allen Vieren kämpfe ich mich weiter.
Jetzt ca. 60 m vor dem Cache scheint das endgültige Aus gekommen zu sein, das Gewitter ist fast direkt über mir, obwohl es immer noch kaum regnet und hier auf fast 1600 m Meereshöhe ist es im doch offenen Gelände nicht ganz ungefährlich; wieder überlege ich umzukehren und den schnellsten Weg zurück zur Hütte zu suchen, aber irgend etwas lässt mich ausharren; vermutlich weil das GPS nur mehr 50 m Entfernung anzeigt und die bisherige Mühe nicht umsonst gewesen sein sollte!
Jetzt beginnt der echte Kampf mit den Latschen, einmal auf dem Bauch robbend unten durch, dann wieder mit Kletterei oben darüber; so geht es ca. 30 m in einer Zeit von 15 min dahin, viele Male bin ich mit Rucksack und Gewand an den Ästen hängen geblieben, auf dem Rücken gelegen, mit den Beinen eingeklemmt zwischen Steinen und Latschen festgesessen und habe leicht verzweifelt gegen den nächtlichen Gewitterhimmel geschaut!
Doch dann ca. 20 m lt. GPS vom Cache entfernt, lichtet sich der Latschenwald und man kommt zu einem markanten Steinhaufen; eigentlich ein idealer Versteckplatz, allerdings blieb die Suche an diesem Ort erfolglos, und ich denke an falsche Schlussfolgerungen in meinem Gehirn!
OK, ich geh noch ein Stückchen weiter, schließlich weist mich das GPS ja noch ca. 10 m weiter, obwohl ich, den GPS Fehler eingerechnet, schon richtig sein könnte!
Jetzt geht’s auch mit dem Regen richtig los, das Gewitter ist zentral über mir, und eine gewisse Verlorenheit macht sich in meiner Gefühlswelt breit!
Instinktiv haste ich ein paar Meter weiter, vor mir plötzlich ein Felsendach, welches Schutz für gut 5 Menschen bieten könnte; ich hechte mich förmlich unter das „Dach“, komme im Trockenen zu liegen und traue meinen Augen nicht als direkt neben mir die Cachedose in einer Nische deutlich sichtbar dasteht!
JA, ich hab es also wirklich geschafft, zumindest was die Cachesuche betrifft; nach über zwei Jahren ist das Gute Stück wieder in den Händen eines Menschen; geduldig und unbeschadet hat es hier auf 1600m zwei Wintern getrotzt um auf den ersten Finder zu warten.
Ich setze meine Stirnlampe auf um etwas mehr zu sehen und versuche meinen Puls etwas herunter zu bringen. Ich öffne die Dose und betrachte den Inhalt; alles in hervorragendem Zustand; sogar der Kuli schreibt noch, ich kritzle ein paar Worte, lege eine Figur (Bär) in die Dose, verschließe alles fein säuberlich und trage mich kurz mit dem Gedanken, die Nacht hier an diesem geschützten Platz zu verbringen!
Doch das Gewitter beginnt abzuziehen und kurz sehe ich sogar die Dümmlerhütte in der Abenddämmerung zwischen den Wolken ca. 100 Hm unter mir auftauchen!
OK, bis zur Hütte zurück sollte es doch kein Problem sein, dachte ich und machte mich auf den Weg nach unten; immer wieder schicke ich auch wie schon einige Male zuvor Stoßgebete zum Himmel, da wohl ohne göttliche Hilfe dieser Trip nicht unbeschadet zu schaffen ist!
Abwärts durch die Latschenzone geht es auch nicht besser als bergauf, eher gefährlicher, da es ja jetzt fast ganz dunkel ist, die Stirnlampe nur wenig Licht gibt und der starke Regen das Terrain noch erschwert hat!
Dann ein zu langer und tiefer Schritt und eine alte Knieverletzung wird wieder akut, kurzfristig schmerzt das Knie sehr stark, aber Gott sei Dank wird es schnell wieder besser!
Ich laufe am Hüttenkreuz vorbei, welches nur mehr eine halbe Christusfigur trägt und komme auf die Wiese vor der Hütte; die nächste Gewitterfront ist herangezogen und lässt es wieder gefährlich über mir blitzen, der Regen ist wieder sintflutartig und ich sprinte Richtung Hütte.
Ob meiner Stirnlampe bin ich für die Leute in der Hütte sicher gut sichtbar und man wird mich erwarten, denke ich; da aber Einkehren in die Hütte doch etwas verweichlicht wäre, laufe ich vorbei und verschwinde 200 m weiter unten im schützenden Wald!
700 Hm sind jetzt abwärts noch zu bewältigen, normalerweise eine Angelegenheit für 30 min, allerdings nicht bei Dunkelheit und einem Wanderweg, der sich mittlerweile in einen Wildbach verwandelt hat.
Ich „schwimme“, gleite und rutsche mehr talwärts als dass ich laufe und oftmalige Stürze sind obligatorisch! Zwischendurch telefoniere ich noch mit sternfänger und gebe bekannt, dass alles in bester Ordnung sei!
In einer Spitzkehre rutsche ich aus und fliege wie über eine Schanze talwärts, Gott sei Dank ohne Verletzung, so geht es weiter und weiter und weiter - bis ich endlich den Parkplatz am See erreiche und völlig nass, müde, verdreckt, aber glücklich am Auto lehne!
Es ist jetzt 20h 56’, ich zerre die nasse Kleidung vom Körper, ziehe ein paar trockene Sachen über und mache mich auf den Heimweg, welcher unproblematisch verläuft!
Diese Geschichte soll alle ermutigen, niemals aufzugeben, es gibt immer einen Weg zum Ziel auch wenn es „nur“ ein Geocacheversteck sein sollte!
baumrinde