Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trackables immer seltener?
loveissuicide
25.06.2011, 11:00
Ich bin zwar, was meine Cacher-Karriere betrifft, noch eher ein Junggemüse (wir starteten im Dezember 2009), aber seit Anbeginn unseres Hobbies habe ich mich viel mit den Regeln und Gepflogenheiten dieses im Grunde genialen "Spiels" beschäftigt. Als wir eines Tages unseren ersten TB in Händen hielten, wussten wir vorerst dennoch nicht, dass diese Gegenstände ein Teil eines "Spieles im Spiel" sind, aber immerhin haben wir uns mit dem Thema dann beschäftigt. Vor lauter Schreck - der TB wollte nach Tirol, gefunden haben wir ihn in Voitsberg - weil wir absolut keinen Plan hatten, wann wir jemals nach Tirol kommen würden, haben wir den TB sogleich wieder im Cache platziert. Heute wissen wir natürlich, dass es wurscht ist und eigentlich eh nicht unbedingt Sinn der Sache, dass der Reisende sofort zu seinem Ziel gelangen muss/soll. Im Grunde ist - trotz Angabe eines Zieles - ja der Weg das Ziel.
Da ich es durchaus interessant finde, einen Reisenden virtuell zu beobachten, habe ich dann auch einen auf die Reise geschickt mit dem Ziel Dänemark, ich würde ihn dann oben abholen, sobald er dort gelandet ist, so war das Ziel. Leider ging er nach vielen zurückgelegten Meilen auf einem schwedischen Fährhafen verloren, obwohl er schon in Kopenhagen war, doch die Cacherin fand zu diesem Zeitpunkt keine Dose, die eine geeignete Größe gehabt hätte. Tja, Pech gehabt.
Drum habe ich einen zweiten aktiviert mit demselben Ziel, den legte ich in einen Cache, den ich selbst gelegt hatte und der definitiv mugglesicher ist. Doch diese Reise wurde nie angetreten, da er bereits in den ersten Tagen verschwunden ist, ohne auch nur einen Meter zu reisen... :confused:
Mir fällt auch immer öfter auf, dass Reisende nicht in Caches liegen, obwohl welche da sein sollten. Oder dass es eine Unmenge von Smalls und Regulars gibt völlig ohne TBs. Ich kann mich in meiner kurzen Caching-Karriere daran erinnern, dass ich aus den meisten größeren Caches immer wieder Trackables mitgenommen habe, aber dazu kommt es immer weniger.
Mir ist schon klar, dass das eh nicht der eigentliche "Sinn" des Geocaching ist, aber mir drängt sich der Verdacht auf, dass sich nur mehr wenige Leute mit Reisenden beschäftigen, sowohl auf Erstellerseite, als auch auf Seite der Suchenden. Ich befürchte, dass sehr viele Neulinge gar nicht wissen, das Trackables sind, dass sie diese als normale Tauschgegenstände betrachten. Dass sie sich was denken sollten, wenn da ein Code oder sonst eine Beschreibung drauf ist, ist eine andere Geschichte...
Vielleicht ist das ja auch nur eine subjektive Beobachtung, denn weder weiß ich, wie die Sache vor 1 1/2 Jahren und zuvor ausgeschaut hat, noch mache ich allzu viele Caches, um einen repräsentativen Querschnitt zu haben (wir kommen auf maximal ca. 10 Caches pro Wochenende).
An den Muggles allein kann das nicht liegen, da wir bei genügend Caches sind, wo Muggles normalerweise nicht hinkommen. Mich würde eure Meinung dazu interessieren, vor allem von den Erfahreneren, aber auch von Neulingen, dann krieg ich vielleicht einen Einblick in die Denkweise ebendieser. Wobei solche, die in Foren registriert sind, von Haus aus schon ein wenig mehr Interesse an Hintergrundinfos haben, ist dann also auch nicht wirklich repräsentativ.
LG Chris.
Meine subjektive Beobachtung ist, dass auf Events die Leute zwar wie die Gestörten alles discovern, was eine Nummer hat, sogar mehrfach, da wird nicht mehr geschaut. Aber mitnehmen ist den meisten schon viel zu umständlich
tom1996_reloaded
26.06.2011, 16:37
Eine Geschichte die das Leben schrieb:
Unser "Teamleader" brachte aus Italien einen Jeep-Travelbug mit, wir trugen ihn ein, und 2 Stunden später hatten wir eine eMail aus Norddeutschland, ob wir demjenigen den TB per Post schicken könnten, er sende uns ein paar andere Trackables zurück.
Anscheinend gibt es schon so viele Jäger und Sammler mit anderen Vorstellungen von Travelbugs (oder Spiele mit nicht ganz fair spielenden Spielern) dass mit Trackables schon alles möglich ist.
Tom1996
Anm.d.Red.: Wir haben den Jeep natürlich auf Reise geschickt, allerdings auf dem Weg der nächsten passenden Dose..
loveissuicide
27.06.2011, 21:21
Meine subjektive Beobachtung ist, dass auf Events die Leute zwar wie die Gestörten alles discovern, was eine Nummer hat, sogar mehrfach, da wird nicht mehr geschaut. Aber mitnehmen ist den meisten schon viel zu umständlich
Ich werde dieses Discovern wohl nie wirklich verstehen... Einmal begegneten wir einem erfahrenen Cacher, der hat uns sogleich 2 seiner GCs gezeigt mit dem Hinweis, dass wir die ja disocovern können!! Und gleich dazu sein Cachemobil, das auch einen Trackable-Aufkleber drauf hatte. Wir waren ein wenig verdutzt - discovern? Wozu? - habens dann aber getan - weil er ach so nett darum gebeten hat :D - aber für mich bzw. für uns besteht der Sinn bei den Reisenden ganz eindeutig im Reisen und im Erfüllen der Aufgaben, wenn eine angegeben ist, und das machen wir auch gerne und immer wieder. Sobald wo ein TB oder eine GC drinnen ist, wird sie mitgenommen und in einen geeigneten - mugglesicheren - Cache platziert.
Meine subjektive Beobachtung ist, dass auf Events die Leute zwar wie die Gestörten alles discovern, was eine Nummer hat, sogar mehrfach, da wird nicht mehr geschaut. Aber mitnehmen ist den meisten schon viel zu umständlich
Ich werde dieses Discovern wohl nie wirklich verstehen... Einmal begegneten wir einem erfahrenen Cacher, der hat uns sogleich 2 seiner GCs gezeigt mit dem Hinweis, dass wir die ja disocovern können!! Und gleich dazu sein Cachemobil, das auch einen Trackable-Aufkleber drauf hatte. Wir waren ein wenig verdutzt - discovern? Wozu? - habens dann aber getan - weil er ach so nett darum gebeten hat :D - aber für mich bzw. für uns besteht der Sinn bei den Reisenden ganz eindeutig im Reisen und im Erfüllen der Aufgaben, wenn eine angegeben ist, und das machen wir auch gerne und immer wieder. Sobald wo ein TB oder eine GC drinnen ist, wird sie mitgenommen und in einen geeigneten - mugglesicheren - Cache platziert.
Es gibt verschiedene Arten des Discovers, wobei mich selbst keine interessiert und ich nur ganz wenige Ausnahmen gemacht habe, z.B. bei einer bestimmten GC einer besonderen Freundin.
Da viele Geocacher ihre schoenen GCs nicht mehr auf die Reise schicken und stattdessen zu Events oder anderen Treffen bringen, ist der disvover Log so eine Art "Ach wie toll diese GC doch ist und danke, dass ich sowas mal sehen durfte".
Eine Stufe nerviger finde ich die Discover-Aktionen auf Events, wo nicht persoenliche GCs und TBs dicovered werden, sondern Reisende rumgereicht werden, die von Cache zu Cache reisen sollten. Fuer diese Art Logs habe ich kein Verstaendnis. Oft geht es den Loggenden um Icons, behandelte Reisendenzahl (auch disvover setzt den Counter hoeher) und solche Dinge mehr.
Die Cachemobil-TBs oder GCs die stets herumgetragen werden als Talisman sind eine ganz eigene Kategorie. Viele moegen es, wenn andere Cacher am Auto erkennen, dass man auch Cacher ist. Das Discovern ist dann oft so eine Art zu sagen "Hi, ich habe Dich getroffen oder wenigstens Dein Auto". Ist auch nicht auf meiner Linie, aber ich kann es schadet im Gegensatz zum Reisenden, die statt zu reisen nur discovered werden und dann oft bei Events gar verschwinden, niemandem.
GCs sind halt oft ziemlich teuer (schau z.B. mal die Kuerbiskernoelflaschen) - sowas schicken nur wenige rum zumal die Wahrscheinlichkeit >15 Euro in den Wind zu setzen fast 1 ist.
In der Anfangszeit gab es fast nur TBs und nur ganz wenige GCs und erst recht in Oesterreich. Mit den vielen neuen Icons setzte dann ein Hype ein und eine zeitlang waren auch recht viele unterwegs. Mittlerweile ist es so, dass viele auch ihre GCs lieber zu Hause sammeln. Was die Steiermark betrifft, stelle ich Phasen fest. Manchmal treffe ich mehr Reisende an, manchmal lange gar keine. DAs haengt auch ein wenig davon ab, welcher Regionenaustausch gerade stattfindet. Innerhalb der Region findet nicht soviel Austausch statt, da viele Powercachen kaum mehr Reisende befoerdern. Es kommt also darauf an, wer wann von wo Reisende mitbringt.
Cezanne
loveissuicide
27.06.2011, 22:03
Dann ist es am besten, man schickt was Langweiliges auf die Reise, da besteht dann wenigstens nur eine geringe Gefahr, in irgendeiner Sammlung zu landen. Am besten nur die Hundemarke, ohne Anhängsel...:mad:
theplank
27.06.2011, 22:38
Dann ist es am besten, man schickt was Langweiliges auf die Reise, da besteht dann wenigstens nur eine geringe Gefahr, in irgendeiner Sammlung zu landen. Am besten nur die Hundemarke, ohne Anhängsel...:mad:
glaubst! ich hab eine wirkliche hundemarke auf die reise geschickt. ein
freundlicher us-amerikaner hat sie dann mit einem tb-anhänger versehen und
trotzdem ist das ding im geocachingnirwana verschwunden.
http://www.geocaching.com/track/details.aspx?id=59091
Ich werde dieses Discovern wohl nie wirklich verstehen... Einmal begegneten wir einem erfahrenen Cacher, der hat uns sogleich 2 seiner GCs gezeigt mit dem Hinweis, dass wir die ja disocovern können!! Und gleich dazu sein Cachemobil, das auch einen Trackable-Aufkleber drauf hatte. Wir waren ein wenig verdutzt - discovern? Wozu? - habens dann aber getan - weil er ach so nett darum gebeten hat :D - aber für mich bzw. für uns besteht der Sinn bei den Reisenden ganz eindeutig im Reisen und im Erfüllen der Aufgaben, wenn eine angegeben ist, und das machen wir auch gerne und immer wieder. Sobald wo ein TB oder eine GC drinnen ist, wird sie mitgenommen und in einen geeigneten - mugglesicheren - Cache platziert.
Ich kann dir versichern, ich cache schon seit 7 Jahren und verstehe den Sinn des Discovern noch immer nicht. Vor allem das sammeln von Codes OHNE die Münzen oder TBs gesehen zu haben finde ich ganz besonders geistreich.
Kreativ grosse Tbs nehme ich nicht mehr mit, weil die Caches zunehmend kleiner werden. Am liebsten noch Münzen, die sind schön anzusehen, oder unterhaltsames Kleinzeug. Eine Muß-Bedingung ist für mich mittlerweile eine kurze Missionsbeschreibung, sonst wird das Item einfach irgendwo wieder abgelegt oder gar nicht mitgenommen. Beschwerden wegen zu langer Verweildauer habe ich nur ganz selten bekommen, nach 3-4 Monaten fragen manche Owner vorsichtig an, ob es dem TB eh noch gut geht.
Münzen ´samt Code fotografiere ich gelegentlich, um sie eventuell dann selbst zu kaufen. Coins habe ich schon viele, aber nur einmal geplant, einen beim ersten TB-Star-Race wegzuschicken. Start verpasst, Münze zuhause gelassen.
Aber da fällt mir ein, ich habe sogar 2 Münzen im Umlauf, beide einem netten Australischen Paar Mutter-Tochter bei einem Wien-Treffen mitgegeben! Und zur Sicherheit quasi in Australien ausgesetzt ;).
die Auto-Aufkleber kann man nur discovern, wir wollten mal einen "grabben", ging gar nicht (der hätte schön geschaut :p )
tom1996_reloaded
29.06.2011, 19:58
Die budgetschonende Variante für die Gegend Osteuropa sind Geokretys (http://www.geokrety.org). Diese gehen genauso sicher verloren wie Travelbugs und Geocoins - nur halt gratis.
Kretys werden allerdings von Punktegeiern nicht weitergetragen, weil sie auf geocaching.com keine Statistik-Punkte bringen :rolleyes:
von meinen ersten Geolutins, die ich 2003 auf Reisen schickte, ist "Maddy the Cow" immer noch auf Reisen und wird manchmal noch gelogged. Erstaunlich, der ist so alt, dass er nicht mal die aktuelle Geolutin-Homepage auf dem Begleitzettel hat. ein zweiter war letztes Jahr mal kurz wieder auf Reisen.
Damit haben sie eigentlich jeden meiner TBs überlebt
tom1996_reloaded
03.08.2011, 20:36
Dann ist es am besten, man schickt was Langweiliges auf die Reise, da besteht dann wenigstens nur eine geringe Gefahr, in irgendeiner Sammlung zu landen. Am besten nur die Hundemarke, ohne Anhängsel...:mad:
Wir fanden in einem Cache ein großes Plastikflugzeug mit verdächtigem Loch im hinteren Leitwerk. Da uns das Ganze spanisch vorkam nahmen wir es mit.
Zu Hause stellten wir fest, dass es das Spielzeug eines Travelbugs war und aus diesem Cache ein Geocoin und der TB-Anhänger "verschwunden" waren.
Den Schmierereien im Logbuch nach waren es Muggel - TB und Geocoins sehen wohl irgendwie "wertvoll" aus.
Der TB hat inzwischen ein liebevoll gebasteltes Ersatz-Tag und wartet auf eine Regular-Dose, die wirlich "regular" ist (ein Liter ist auch nicht mehr das was er einmal war) - aber das ist eine andere Geschichte..
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