Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist Geocachen ein Hobby oder ein Wettbewerb?
Vagabund
15.12.2003, 21:09
In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass es immer mehr Leute gibt die unbedingt die Ersten beim Cachefinden sein müssen. Um vor lauter Sucht unbedingt der Erste zu sein wird dann schon manchmal darauf vergessen sich unauffällig am Cacheplatz zu verhalten. Das kann doch nicht so schwer sein sich umzusehen ob man beobachtet wird, und falls das der Fall ist, zu warten oder ein anderes Mal wieder zu kommen. Ist ja eine grossartige Leistung, wenn ein Cache wie The creVIce abhanden kommt. In so einem übersichtlichen Gelände.
Allein aus dem Interesse heraus, dass ein Cache möglichst lange überlebt, sollte man doch mehr Sorgfalt beim Cacheheben walten lassen. Und wenn es Empfehlungen des Cacheeigners gibt, den Cache nur zu bestimmten Uhrzeiten zu heben, sollte man das beachten auch wenn es zu anderen Uhrzeiten auch möglich ist.
In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass es immer mehr Leute gibt die unbedingt die Ersten beim Cachefinden sein müssen.
Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass es in Oesterreich eine so starke Tendenz in diese Richtung gibt. In einigen Gegenden Deutschlands hingegen schon.
Um vor lauter Sucht unbedingt der Erste zu sein wird dann schon manchmal darauf vergessen sich unauffällig am Cacheplatz zu verhalten. Das kann doch nicht so schwer sein sich umzusehen ob man beobachtet wird, und falls das der Fall ist, zu warten oder ein anderes Mal wieder zu kommen.
Ich denke nicht, dass solche Dinge, wenn sie passieren, mit der Gier zu tun haben, Erstfinder sein zu wollen. Wieviele Caches kannst Du nennen, wo explizit erwiesen ist, dass der Cache nach dem 1. Fund gestohlen wurde und zwar weil der Erstfinder beobachtet wurde?
Ich gebe Dir recht, dass man sich umsehen sollte, allerdings ist das gar nicht immer einfach - denn niemand kann in alle Richtungen sehen.
Und es gibt Caches, die nur fuer Extremcacher oder zumindest hinreichend Geschickte im Dunkeln machbar sind.
(Z.B. wuerde ich CreVIce nicht im Dunkeln ohne Ortskenntnis machen wollen, aber das nur am Rande.)
Aus meiner Erfahrung kann ich auch sagen, dass die Tendenz ein anderes Mal wieder zu kommen, wenn man zwar keine Leute in der unmittelbaren Naehe sehen kann, aber auch nicht ausschliessen kann, dass jemand ins Sichtfeld kommt, abnimmt mit der Distanz, die man zum Cache zurueckgelegt hat. Das ist auch durchaus verstaendlich, finde ich.
Ich habe mal in Kaiserslautern einen Cacher dabei beobachtet, wie er eine Filmdose geoeffnet hat - es kuemmerte ihn gar nicht, dass ich rumstand. Ich wuenschte ihm dann beim Weitergehen viel Spass, und er schaute mich unglaeubig an - ich klaerte ihn erst dann auf, dass ich wuesste, was er dort machte, weil ich zufaellig 2 Tage vorher diesen Cache gefunden hatte. Sein Verhalten kam auch mir ziemlich unvorsichtig vor, aber das ist eigentlich nicht die Regel, zumindest nicht hierzulande.
Ist ja eine grossartige Leistung, wenn ein Cache wie The creVIce abhanden kommt. In so einem übersichtlichen Gelände.
Naja, so uebersichtlich finde ich es nicht, wenn man allein vor Ort ist.
Ich finde, man kann den Ort sehr gut einsehen von mehreren Richtungen aus und ich war ehrlich gesagt sehr froh an einem Wochentag am Vormittag bei miserablem Wetter dort gewesen zu sein, wo echt sonst niemand dort im Areal unterwegs war.
Ausserdem: Bist Du ein Hellseher? Es sind auch schon Caches von mir abhanden gekommen - aber ich denke nicht, dass dies passierte, weil jemand einen Finder gesehen hatte. (Natuerlich gibt es auch solche Faelle und Vorsicht ist immer gut.)
Allein aus dem Interesse heraus, dass ein Cache möglichst lange überlebt, sollte man doch mehr Sorgfalt beim Cacheheben walten lassen.
Und wenn es Empfehlungen des Cacheeigners gibt, den Cache nur zu bestimmten Uhrzeiten zu heben, sollte man das beachten auch wenn es zu anderen Uhrzeiten auch möglich ist.
Solche Empfehlungen gibt es aber vergleichsweise selten. Bei CreVIce gab es uebrigens keine, oder?! Ausserdem steht meistens nur "Es wird empfohlen diesen Cache nur dann und dann zu suchen ...." Als Ortsunkundiger kann man dies dann auch nicht immer so leicht einschaetzen. Gerade bei potentiell gefaehrdeten Caches sollte unbedingt fuer Ortsunkundige hinreichend viel Information gegeben werden, damit man ggf. gar nicht erst einen Cache aufsucht. Vernuenftig gemacht ist das z.B. bei Deinem neuen Cache - da weiss man gleich, dass man es als Tagestourist gar nicht erst versuchen sollte.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Caches, die in einem Stadtgebiet liegen (und sei es Stadtrand) potentiell gefaehrdeter sind als solche irgendwo mitten im Wald. Mit dem Risiko muss man m.E. leben, wenn man solche Caches versteckt. Natuerlich ist es gut und wichtig, wenn die Sucher sorgsam sind, aber das allein bringt nichts und ich halte es fuer wenig fundiert, wenn man mit Schuldzuweisungen anfaengt, ohne dass wirklich klar ist, was passiert ist.
Cezanne
Also für mich ist Geocaching beides. Ein super Hobby das durch einen gesunden Wettbewerb belebt wird. Ganz ohne könnte ich mich nur schwer dazu überreden um 20:00 bei Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt eine Stunde im Kreis zu laufen um endlich den Cache ohne Beobachter heben zu können.
Das ist meiner Meinung nach ein Teil der Spiels. Manche Caches leben ja gerade davon dass man sie nicht immer so einfach loggen kann.
Das dann manche Cacher vor lauter Gier Caches als gefunden loggen ohne das Logbuch zu unterschreiben da sie auf ihrer Cachetour keine Zeit zum warten haben, find ich dann schon ziemlich schade und geht doch ziemlich an der Idee vorbei.... :evil:
Frustus
Das dann manche Cacher vor lauter Gier Caches als gefunden loggen ohne das Logbuch zu unterschreiben da sie auf ihrer Cachetour keine Zeit zum warten haben, find ich dann schon ziemlich schade und geht doch ziemlich an der Idee vorbei....
Da stimme ich zu, aber das sind doch Ausnahmefaelle und in dem Fall, den Du wohl meinst, reicht es m.E. einfach den Log zu loeschen.
Bisher hatte ich noch bei keinem meiner Caches einen Zweifel daran, dass die Finder auch tatsaechlich vor Ort waren (abgesehen davon, dass man ja von Zeit zu Zeit auch im Logbuch nachsehen kann).
Cezanne
Also für mich ist Geocaching beides. Ein super Hobby das durch einen gesunden Wettbewerb belebt wird. Ganz ohne könnte ich mich nur schwer dazu überreden um 20:00 bei Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt eine Stunde im Kreis zu laufen um endlich den Cache ohne Beobachter heben zu können.
Das macht zwar manchmal Spass, leider sind solche Caches dann für nicht-Einheimische vielleicht sehr schwer oder unmöglich zu loggen. Bei einem Cache in Wien kann ich leichter fünfmal hinpilgern bis es irgendwann mal klappt, aber wenn man irgendwo auf Urlaub ist, fällt das schon schwerer.
Gavriel
Da stimme ich zu, aber das sind doch Ausnahmefaelle und in dem Fall, den Du wohl meinst, reicht es m.E. einfach den Log zu loeschen.
oder auf eine einfache Notiz zurücksetzen.
Es scheint fallweise auch die umgekehrte Richtung zu geben: Eintrag im Logbuch aber kein Online-Log
Gavriel
PlanetEarth
16.12.2003, 01:32
In letzter Zeit fällt mir immer häufiger auf, dass es immer mehr Leute gibt die unbedingt die Ersten beim Cachefinden sein müssen. Um vor lauter Sucht unbedingt der Erste zu sein wird dann schon manchmal darauf vergessen sich unauffällig am Cacheplatz zu verhalten. Das kann doch nicht so schwer sein sich umzusehen ob man beobachtet wird, und falls das der Fall ist, zu warten oder ein anderes Mal wieder zu kommen.
Da ich bei "Sound of Music" heute Erstfinder war, fühle ich mich angesprochen. Ich weiß nicht, was dich zu solcher Annahme führt. :evil:
Ich war jedenfall zu jeder Zeit umsichtig und habe lange gewartet bis niemand weit und breit zu sehen war. Wir waren außerdem zu zweit und während einer den Cache genommen bzw. wieder versteckt hat, hat der andere aufgepasst. Wäre es zu riskant gewesen, hätte ich selbstverständlich davon Abstand genommen! Ich bin auch der Meinung, dass ein Stadtcache mehr Risiken birgt als einer im tiefen Wald. Und ich schließe mich auch der Meinung an, dass es auch durchaus reizvoll sein kann, wie man es geschickt anstellt nicht gesehen zu werden...
IMHO sollte neben der Sicherheit des Caches auch ein anderer Punkt bei Stadtcaches beachtet werden: Es besteht immer die Möglichkeit dass man trotz aller Vorsicht gesehen wird, tagsüber von Passanten, nachts von Schlaflosen, die aus den Fenstern sehen oder von vorbei fahrenden Autofahrern. Und nicht erst seit 9/11 braucht man sich nicht wundern wenn dann der Entmienungsdienst angefordert wird... (Das ist mir beim heutigen Cache im Gegensatz zum Steffl, der ein Micro war, so richtig bewusst geworden und hat bei mir für zusätzlichen Angstschweiß gesorgt). :shock:
Für mich wie für viele andere auch ist Geocaching ein Hobby und auch ein bisschen Wettbewerb. Bei dem angesprochenen Cache war das Lösen der Rätsel genauso wichtig wie das Finden der Box selbst.
Und wenn es Empfehlungen des Cacheeigners gibt, den Cache nur zu bestimmten Uhrzeiten zu heben, sollte man das beachten auch wenn es zu anderen Uhrzeiten auch möglich ist.
Wenn der Cacheowner nur eine bestimmte Uhrzeit oder Dunkelheit möchte, dann sollte das auch möglichst eindeutig so definiert werden:
"Search for the cache only at night..."
Beim Sound of Music ist diese Empfehlung IMHO nicht eindeutig:
"Once you have spotted the cache, wait for the right moment, get the cache and log your found somewhere else, but not near the hiding place.
Best time to find the cache is at night, because the hiding place is a little bit off the typical tourist paths." (Zitat Cachebeschreibung).
"Best time to find" interpretiere ich als Hilfe für den Suchenden und nicht als Vorschrift als die sie vielleicht gemeint war.
Aber vielleicht lassen sich diese (eigentlich kleinen) "Missverständnisse" bei einem persönlichen Cacher-Treffen in aller Ruhe leichter aufklären. Gibt es schon einen Termin? :wink:
theplank
16.12.2003, 10:23
ad erstfinder:
ich kann diese tendenz in kakanien nicht feststellen. ich kann mir jedoch gut vorstellen, daß der eine oder andere freude dabei empfindet einen erstlog zu machen - wenn es sich so ergibt.
ad the crevice:
das terrain des crevice ist imho alles andere denn übersichtlich. bei dieser aussage gehe ich davon aus, daß du deine augen an den gleichen stellen wie ich hast :lol: .
wenn man sich von "unten" annähert war zumindest ich recht intensiv damit beschäftigt nicht über wurzeln zu stolpern bzw. ein unfreiwilliges bad zu nehmen. ob in dieser zeit jemand auf einer der bänke platz genommen hat und sich so meinen augen mehr oder weniger entzogen hat kann ich nicht mit bestimmtheit sagen.
direkt beim cache angekommen hat man zwar gelegenheit das umfeld zu prüfen, eventuelle muppets auf diversen muppetsbankerln bleiben jedoch weiterhin "unsichtbar".
weiters ist der "obere rand" nicht zu vergessen, den zumindest ich nicht ständig im auge behalten konnte.
den crevice bei nacht zu machen, fände ich originell. in diesem fall würde ich vorschlagen zur sicherheit leuchtbojen und signalraketen mitzubringen.
ad uhrzeit:
ich erinnere mich sehr gut an meine hebung des steffl. 100e leute in der umgebung + 2 steinplatten schleppende arbeiter in unmittelbarster nähe (keine 2 meter entfernt) und doch war es meiner meinung nach nahezu 100%ig sicher zuzuschlagen - gerade wegen des nichtinteresses der umstehenden.
ad sicherheit stadt/wald:
anläßlich der samstäglichen hebung des desert-caches hatte ich gelegenheit meine diesbezügliche wunder zu erleben. sage und schreibe: eine familie mit 2 kindern + eine gruppe von 3 leuten + 3 einzelpersonen in einem umkreis von weniger als 20 metern um den cache.
ad hobby vs. wettbewerb:
eines kann ich mit bestimmtheit sagen, wettbewerb ist es für mich keiner. eher schon ein hobby, welches mir ermöglicht sinnvoll bewegung zu machen. ich empfinde keinerlei lust dabei in der landschaft herumzustiefeln nur des herumstiefeln wegen. eine runde auf der donauinsel zu drehen ist bar jeden reizes für mich, ebendort sakura zu finden und dabei einen 8 km-spaziergang zu machen bereitet mir hingegen einiges an spaß.
ad loggen vs. nicht loggen vs. loggen ohne dort gewesen zu sein:
zumindest was meine caches betrifft ist mir das aber so was von egal. was jedoch keineswegs heißen soll, daß ich mich nicht über logs meiner caches freue - und wie sogar. ich jedenfalls logge immer im buch und online, und das üblicherweise nicht zu knapp.
ad cacher-treffen:
aufgrund des immensen feedbacks und der offenbar doch eher knappen zeitsituation vor weihnachten wird es wohl ende jänner oder februar werden.
habe d'ehre aus wien
the plank
ad crevice:
.....
wenn man sich von "unten" annähert war zumindest ich recht intensiv damit beschäftigt nicht über wurzeln zu stolpern bzw. ein unfreiwilliges bad zu nehmen.
.....
weiters ist der "obere rand" nicht zu vergessen, den zumindest ich nicht ständig im auge behalten konnte.
Ich habe mich koestlich amuesiert als ich das las. Mir ging es aehnlich, nur hatte ich wetterbedingt und tageszeitmaessig Glueck.
ad sicherheit stadt/wald:
anläßlich der samstäglichen hebung des desert-caches hatte ich gelegenheit meine diesbezügliche wunder zu erleben. sage und schreibe: eine familie mit 2 kindern + eine gruppe von 3 leuten + 3 einzelpersonen in einem umkreis von weniger als 20 metern um den cache.
Ich meinte mit Wald wirklich irgendwo im Niemandsland (so wie z.B.
bei Gerts N 47 ° E 15° Cache), wobei bei stadtnahen Caches ich die Gefahr weniger im Beobachtet-Werden von Cachern sehe, sondern in Zufallsfunden durch Menschen, die sich dort rumtreiben. (Die Existenz der Flasche eines alkoholischen Getraenks bei CreVIce deutet ja auch darauf hin, dass die Stelle nicht nur von Cachern aufgesucht wird.)
ad loggen vs. nicht loggen vs. loggen ohne dort gewesen zu sein:
zumindest was meine caches betrifft ist mir das aber so was von egal.
Frustus ging es, glaube ich, konkret um ein Log vom Steffl Cache, wo jemand als "found it" loggte obwohl er nur die Dose gesehen hat
(immer noch besser m.E. als die Dose zu nehmen, wenn zuviele Leute rum sind und man nicht die theplank-Technik beherrscht).
Ein Log als "note" waere aber schon besser gewesen.
Wenn man wie Frustus, lange in der Kaelte wartet, um tatsaechlich loggen zu koennen, ist ein gewisser Aerger ueber solche Logs schon nachzuvollziehen.
ich jedenfalls logge immer im buch und online, und das üblicherweise nicht zu knapp.
Ja, und vor allem ueblicherweise sehr unterhaltsam. Grosses Lob :) (Deine Logs haben auch Fans ausserhalb von Kakanien ;-)).
Nach manch hartem nicht so erfreulichen Tag baut mich schon allein die Lektuere der Logs mancher oesterreichischer Cacher wieder auf.
(Auch gavriel erfreut mich in dieser Beziehung immer wieder - ich kann hier gar nicht alle explizit auflisten.)
Cezanne
Vagabund
18.12.2003, 16:54
Es war nicht meine Absicht, dass sich einige Geocacher angesprochen fühlen müssen. Ich stellte mir einfach nur die Frage ob beim Heben eines Caches der "Egoismus" (Erster zu sein; unbedingt einen neuen Log zu haben, obwohl nicht gezeichnet) größer ist als z.B. den Fortbestand des Caches zu sichern (wenn zu auffällig ein anderes Mal wieder zu kommen, oder aber ohne Rücksicht auf Verluste den Cache zu heben, sich zu verewigen und zu denken: "Ich hab mein Log, hintermir die Sintflut"). Ich glaube Viele denken einfach wenn sie im Wald einen Cache suchen, dass dort eh keiner ist und deswegen muss man sich am Cacheort sowieso nicht umsehen. Das sollte man aber immer machen, egal ob im Wald oder urbanen Gebieten, und dass alte Omas im Tarnanzug auf einer Parkbank sitzen, die man nicht ausmachen kann glaub ich eher nicht. :wink:
Desweitern glaube ich dass ein sorgfältig ausgesuchter Cacheort nur sehr selten durch Zufall entdeckt werden kann, meistens glaube ich werden Cacher beim Heben beobachtet, und das weckt Interesse ...
Eine Empfehlung zum Heben des Caches bleibt eine Empfehlung. Wir sind alle mündige, mehr oder weniger erwachsene Menschen, und beim Cachen Vorschriften zu machen liegt mir Fern. Sind ja nicht beim Militär!
Ich denke mir nur, wenn Cacher z.B. schreiben: Hab Cache um 11 am gefunden,..., Angstschweiss,..., 11.9,..., zu viele Leute,..., brauchte eine Stunde zum Wiederverstecken, ... :?: :?: :?:
Deswegen gibt es Empfehlungen den Cache zu einer bestimmten Uhrzeit zu machen. Aber jeder kann machen was er will, und ich kann mir denken was ich will. Natürlich ist es ein besonderer Nervenkitzel so einen Cache zu heben. Auch ich liebe solche Caches, und deswegen mein Versuch einen Innenstadtcache zu installieren in Regular-Größe. Ich hoffe er überlebt möglichst lange.
Lg Vagabund
theplank
18.12.2003, 17:27
Es war nicht meine Absicht, dass sich einige Geocacher angesprochen fühlen müssen.
und ich dachte, daß gerade dies der hintergrund deines postings war .... !?!?!?!
Vagabund
18.12.2003, 17:37
Es war nicht meine Absicht, dass sich einige Geocacher angesprochen fühlen müssen.
und ich dachte, daß gerade dies der hintergrund deines postings war .... !?!?!?!
Damit sich theplank auch auskennt: Mein posting richtet sich an alle Geocacher, es braucht sich aber keiner bezüglich irgendwelcher getätigten Aussagen angesprochen fühlen, und sich dann zu rechtfertigen.
Jetzt verstanden?!
Es war nicht meine Absicht, dass sich einige Geocacher angesprochen fühlen müssen.
Muessen ist ohnedies relativ. Mir war schon vor Deiner Klarstellung klar gewesen, dass sich die Frage prinzipiell an alle Cacher richtet. Allerdings ist es bei der Formulierung Deines Postings nicht verwunderlich, dass einige Cacher sich besonders angesprochen fuehlten. Die Bezugnahme auf "The CreVIce" und den Log von Planet Earth bei Deinem damals neuen Caches bewirkte dies, auch wenn es nicht explizit in Deiner Absicht gelegen war.
Ich stellte mir einfach nur die Frage ob beim Heben eines Caches der "Egoismus" (Erster zu sein; unbedingt einen neuen Log zu haben, obwohl nicht gezeichnet) größer ist als z.B. den Fortbestand des Caches zu sichern ..........
Sowas habe ich mir persoenlich ueberhaupt noch nie gedacht - mir sind aber auch Erstfunde nicht wichtig.
Mir ist es z.B. sehr unangenehm, wenn ein Cache verschwindet, wenn ich ihn als letzter gefunden habe, oder wenn ein TB verschwindet, der zuletzt von mir abgelegt wurde. Da ist mir sogar lieber, wenn ein Cache von mir verschwindet. (Deswegen war ich auch erleichtert, nicht der
letzte Finder von The CreVICe gewesen zu sein, obgleich ich
mir sicher war, sehr vorsichtig gewesen zu sein.)
Ich glaube Viele denken einfach wenn sie im Wald einen Cache suchen, dass dort eh keiner ist und deswegen muss man sich am Cacheort sowieso nicht umsehen.
Glaube ich nicht so ganz. Im Wald sagt im uebrigen eh nicht viel aus - das kann sehr nahe an einem Weg sein oder bei einer beliebten Rast- und Aussichtsstelle oder irgendwo im Niemandsland.
Das sollte man aber immer machen, egal ob im Wald oder urbanen Gebieten,
Ja, sicher, nur muss man nach manchen Caches durchaus gruendlich suchen, um sie zu finden, und dazu oft auch noch im Gelaende herumsteigen. Vor allem wenn man allein unterwegs ist, kann man nicht permanent alle Richtungen ueberwachen.
und dass alte Omas im Tarnanzug auf einer Parkbank sitzen, die man nicht ausmachen kann glaub ich eher nicht. :wink:
Diese Ironie geht m.E. am echten Problem vorbei. Ich kenne einige Caches, wo man den Cacheort von mehreren Seiten und Richtungen einsehen kann, und niemand kann ueberall gleichzeitig hinschauen. Und ich bleibe dabei, der Ort von "The CreVIce" ist alles andere als "uebersichtlich". Da keine Warnung im Text stand, waere ich dort durchaus auch an einem Wochenende hingegangen und haette dann zwar auf die Suche verzichtet, haette mich aber sehr geaergert.
Desweitern glaube ich dass ein sorgfältig ausgesuchter Cacheort nur sehr selten durch Zufall entdeckt werden kann, meistens glaube ich werden Cacher beim Heben beobachtet, und das weckt Interesse ...
Haengt halt ab was sorgfaeltig ausgesucht bedeutet. In stadtnahen Gegenden sind Cacheorte i.e. Orte wo auch sonst Leute hinkommen. Ich habe schon extrem oft Muell ganz nahe bei Caches gefunden - der muss ja irgendwie dorthin gelangen.
Es gibt auch immer wieder Caches, die verschwinden, bevor sie ueberhaupt von einem Cacher gefunden wurden.
Dass Zufallsfunde nicht selten sind, zeigen immer wieder die Logbuecher von Caches. Es gibt ja auch nette Zufallsfinder, die den Cacher am Ort belassen und sich eintragen.
(Um ein oesterreichisches Beispiel zu nennen: Steintor von Gert. Ich koennte viele weitere nennen.)
Ich denke mir nur, wenn Cacher z.B. schreiben: Hab Cache um 11 am gefunden,..., Angstschweiss,..., 11.9,..., zu viele Leute,..., brauchte eine Stunde zum Wiederverstecken, ... :?: :?: :?:
Naja, ich glaube mir waere es auch nicht angenehm diesen Cache in der Nacht zu holen. Da wuerde ich wohl auch ein ungutes Gefuehl haben. Es ist auch nicht jeder Mensch gleich - manche z.B. machen Kontrollen wie bei Reisen nach Israel mit vollster Ruhe durch obwohl sie etwas zu verbergen habe, und wieder andere erleben arge Panikattacken obwohl sie keinerlei boese Absichten haben.
Cezanne
theplank
18.12.2003, 18:51
vagabund, das hast jetzt davon!
ich war gerade deinen sound of music loggen. der feuerwehrbeleuchtungszug hat ganz schön was gekostet, kann ich dir nur sagen ...
gruß
the plank
PlanetEarth
19.12.2003, 03:04
Naja, ich glaube mir waere es auch nicht angenehm diesen Cache in der Nacht zu holen. Da wuerde ich wohl auch ein ungutes Gefuehl haben. Es ist auch nicht jeder Mensch gleich - manche z.B. machen Kontrollen wie bei Reisen nach Israel mit vollster Ruhe durch obwohl sie etwas zu verbergen habe, und wieder andere erleben arge Panikattacken obwohl sie keinerlei boese Absichten haben.
Cezanne hat es auf den Punkt gebracht: Obwohl ich den richtigen Moment abgewartet habe, wo gerade niemand in der Umgebung war, fühlte ich mich unsicher und ich hatte tatsächlich ein unangenehmes Gefühl beim Heben des Caches. Das ist auch unabhängig von der Uhrzeit. Und gerade weil es mir unangenehm ist, bin ich noch vorsichtiger um nicht gesehen zu werden. Das erklärt auch warum ich von Angstschweiß und langem Warten geschrieben habe. (War übrigens damals beim Steffl genauso...). Mich würde interessieren ob es den anderen in solchen Stress-Situationen manchmal auch so geht. :?:
Und Vagabund hat anscheinend aus meinem Log geschlossen, wenn jemand lange wartet und dabei Angstschweiß bekommt, dann müssen da wirklich die Passanten in Massen davor stehen und beim Heben oder Wiederverstecken nur so zusehen...
Tut mir leid, dass mein Log vielleicht missverständlich interpretiert werden konnte und dadurch jemand Angst um seinen neuen Cache hatte... :oops:
Dass jedoch irgend einem Cacherkollegen, einer Cacherkollegin in einer relativ kleinen Community ein egoistisches Verhalten (Zitat "ohne Rücksicht auf Verluste den Cache zu heben, sich zu verewigen und zu denken: "Ich hab mein Log, hintermir die Sintflut" Zitatende) überhaupt zugetraut wird, stimmt mich allerdings doch ein wenig traurig... :(
lg, PlanetEarth
Hallo allerseits,
Zwei Gründe die "dafür" sprechen, Erstfinder zu sein (bzw. zu versuchen es zu sein)
Nur als Erstfinder findet man den Cache so, wie er versteckt wurde. Das mag bei 08/15 Verstecken relativ egal sein, bei ausgefeilteren Verstecken kann das schon einen Unterschied machen. Z.B. Bei Stage 2 des Crypto Caches war ich als erster dort und der Cache war derart gut getart, dass ich ihn auch nach längerer Suche nicht fand. Beim zweiten Versuch ist mir das Versteck sofort aufgefallen. Der erste Cacher hat wohl die "Tarnung" etwas anders hinterlassen. Natürlich ist Findern nicht klar, worauf der Verstecker genau geachtet hat. Daher ist es oft schwer bis unmöglich den Cache wieder genau so zu verstecken, wie man ihn gefunden hat. Auch meine Caches sind tw. schon "gewandert".
Zumindest hierzulande findet der Erstfund meist am ersten Wochenende/in den ersten Tagen nach dem Verstecken statt. Wenn man da selbst auf die Suche geht, ist die Chance am größten andere Cacher zu treffen. Siehe auch den Cacherauflauf am 13.12. beim Friedhof der Namenlosen (auch wenn im konkreten Fall der Erstfund schon einen Tag früher war)
Vor allem aus dem ersten Grund bin ich gerne Erstfinder, aber die Zeiten wo ich mich wirklich darum bemüht habe, Erster zu sein, sind wohl vorbei.
En Grund, der mich in letzter Zeit manchmal zögern lässt, bei der ersten Möglichkeit loszuziehen, ist, dass sich Fehler in der Cachebeschreibung erst beim Erst(Nicht)Finder zeigen.
Aber irgendwas muss schon dran sein am Erstfund, hier ein paar (mehr oder weniger wahllos ausgewählte Zitate) aus Cache-Logs (Es möge sich bitte keiner auf den Schlips getreten fühlen, mir ist auch klar, dass nicht alles ernst gemeint ist):
There's no toil that one doesn't take in order to get a first-find
Alice was very disappointed when I opened the log book and told her that someone had found the cache already yesterday, i.e, before us.
Once in a while it's nice to be the first finder of a cache.
FTF!
Gert 14:30, wir 15:00 Uhr. Eine halbe Stunde. Verdammt.
Our first first find.
happy Caching,
Gert
Aber irgendwas muss schon dran sein am Erstfund, hier ein paar (mehr oder weniger wahllos ausgewählte Zitate) aus Cache-Logs (Es möge sich bitte keiner auf den Schlips getreten fühlen, mir ist auch klar, dass nicht alles ernst gemeint ist):
There's no toil that one doesn't take in order to get a first-find
Dabei wollte ich den ganz gemütlich bei der Fahrt ins Rosaliengebirge machen. Dass ausgerechnet dann der von mir zu meiner Schande nicht vorhergesehene Eisregen justament dort die Stufen vereiste, war ja nicht vorherzusehen :D
Eigentlich hatte ich ganz fest damit gerechnet, im Logbuch bereits mindestens 2 Eintragungen zu finden
Gavriel
Zwei Gründe die "dafür" sprechen, Erstfinder zu sein (bzw. zu versuchen es zu sein):
Nur als Erstfinder findet man den Cache so, wie er versteckt wurde. Das mag bei 08/15 Verstecken relativ egal sein, bei ausgefeilteren Verstecken kann das schon einen Unterschied machen.
Auf diese Begruendung stosse ich zum ersten Mal. Interessant aus welche verschiedenen Gesichtspunkten man eine Sache betrachten kann.
Mir persoenlich ist es ziemlich gleichgueltig, ob der Cache noch genauso versteckt ist, wie zu Beginn. (Wobei ich natuerlich selbstverstaendlich stets bemueht bin, den Cache wieder ordentlich zu verstecken, entweder so wie ich ihn vorgefunden habe, oder besser getarnt, wenn offensichtlich ist, dass der Cache offener herumliegt als zu Beginn.)
Ich persoenlich lege keinen Wert darauf, eine Cachebox unter den schwersten Bedingungen gefunden zu haben. Fuer mich ist die Box ohnedies nur Draufgabe fuer den Weg zum Cache und wieder zurueck und das was ich dabei erlebe.
Aber irgendwas muss schon dran sein am Erstfund, hier ein paar (mehr oder weniger wahllos ausgewählte Zitate) aus Cache-Logs (Es möge sich bitte keiner auf den Schlips getreten fühlen, mir ist auch klar, dass nicht alles ernst gemeint ist):
Es hat ja auch niemand gesagt, dass sich nicht viele Cacher ueber einen Erstfund freuen. Ich kann aber auch in den von Dir ausgewaehlten Zitaten keines erkennen, wo ich das Gefuehl habe, dass da jemand irgendwelche egoistischen Handlungen gesetzt hat, um einen Erstfund zu erreichen.
Auch wenn fuer mich persoenliche Erst-Funde keinen besonderen Stellenwert einnehmen, kann ich durchaus nachvollziehen, dass diese fuer viele Cacher attraktiv sind (Erstfinder koennen auch noch nicht auf Logs zurueckgreifen, und muessen oft mit noch unklar formulierten Beschreibungen zu Rande kommen). Was mir allerdings wirklich schwer faellt nachzuvollziehen, ist, dass es Gegenden gibt, wo auch der Fund als
Zweiter oder Dritter eine spezielle Rolle spielt.
Cezanne
[quote="cezanneWas mir allerdings wirklich schwer faellt nachzuvollziehen, ist, dass es Gegenden gibt, wo auch der Fund als
Zweiter oder Dritter eine spezielle Rolle spielt.
[/quote]
In manchen Gegenden ist es sogar üblich, Zertifikate in die Caches zu geben. Klingt reichlich merkwürdig. Die Leute haben offensichtlich in der Arbeit noch zuwenig Stress :wink:
Ich finde "Wiederfunde" bei Caches, wo schon lange niemand mehr war, eigentlich genauso interessant wie Erstfunde.
Gavriel
Ich finde "Wiederfunde" bei Caches, wo schon lange niemand mehr war, eigentlich genauso interessant wie Erstfunde.
Gavriel
Und noch schöner ist für mich ein Erstfund bei einem Cache der schon sehr lange versteckt war.
Da kommt noch die Spannung dazu ob die Beschreibung unklar ist oder ob es sonst irgendwo ein Problem mit dem Cache gibt und er deshalb noch nicht gefunden wurde.
Bis jetzt hatte ich das vergnügen aber erst einmal beim sehr empfehlenswerten ThePlank cache Some- to elsewhere / Irgend- nach anderswo, den Rockus und ich nach über 100 Tagen gefunden haben.
Obwohl mir natürlich die GPS Technik einigermaßen klar ist, finde ich es irgendwie doch faszinierend wenn man nur mit ein paar Seiten aus dem Web + GPS irgendwo durch den Wald hirscht und dort eine kleine Dose findet die Irgendwer Monate zuvor versteckt hat...
Frustus
Obwohl mir natürlich die GPS Technik einigermaßen klar ist, finde ich es irgendwie doch faszinierend wenn man nur mit ein paar Seiten aus dem Web + GPS irgendwo durch den Wald hirscht und dort eine kleine Dose findet die Irgendwer Monate zuvor versteckt hat...
Frustus
Da kommt dann noch der Effekt der Vegetation hinzu. Ich hatte heute an einer Stelle den Eindruck, dass eins der Bäumchen beim Cache beim Einbuddeln dort möglicherweise noch nicht so gross war.
Gavriel
In manchen Gegenden ist es sogar üblich, Zertifikate in die Caches zu geben. Klingt reichlich merkwürdig.
Findest? Ich hab das mal gemacht (beim Mur (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?ID=47387) Cache). Wobei "Zertifikat" wohl etwas übertrieben ist, es waren kleine Zetterln (5x5cm) für die ersten zehn Finder. Auch Carsten (http://www.geocaching.com/seek/nearest.aspx?u=carsten) hat in seinen drei Caches etwas in der Art.
In einem Cache (Hohenrain (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?ID=80443)) hatte ich mal einen speziellen "Preis" für den ersten Finder abgelegt (Zwei Rubbellose, aber leider Nieten :?)
Ich finde "Wiederfunde" bei Caches, wo schon lange niemand mehr war, eigentlich genauso interessant wie Erstfunde.
Das ist auch für den Cache-Owner spannend. Bei meinem Schartnerkogel (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?ID=29025) Cache hat unlängst eine Serie von über 200 Tagen ohne Find geendet. Ich war schon sehr neugierig, wann sich wieder einmal jemand aufrafft...
Gert
Das ist auch für den Cache-Owner spannend. Bei meinem Schartnerkogel (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?ID=29025) Cache hat unlängst eine Serie von über 200 Tagen ohne Find geendet. Ich war schon sehr neugierig, wann sich wieder einmal jemand aufrafft...
Anscheinend ist die Zahl der Cacher, die sich auf den Weg zu langen Caches macht, doch relativ klein. Mir tuts bei manchen Caches leid, dass sie so weit weg sind.
Gavriel
Anscheinend ist die Zahl der Cacher, die sich auf den Weg zu langen Caches macht, doch relativ klein. Mir tuts bei manchen Caches leid, dass sie so weit weg sind.
Der Schartnerkogel Cache von Gert ist aber gar nicht lang, und die Anfahrt vom Grazer Raum in dem fast alle steirischen Cacher leben, ist auch nicht weit und auch nicht kompliziert (also selbst im Winter kein Problem).
Er war auch terrainmaessig selbst wenn man den von Gert beschriebenen Weg geht, sogar von mir machbar (runter bin ich einen anderen Weg, u.a. auch um meine Knie zu schonen).
Bei manchen Caches ist es fuer mich unnachvollziehbar wieso sie so selten besucht werden, obwohl sie nicht so entlegen liegen, waehrend andere, von denen man vermuten koennte, dass sie nur selten besucht werden, haeufiger besucht werden.
Ich habe auch selbst einen Cache am Stadtrand von Graz, der keinesfalls mein schwerster ist, und der dennoch erst 3 mal besucht wurde, obwohl im Juni gelegt (Quino II).
In der Steiermark kommt noch hinzu, dass einige Cacher, die zu Beginn sehr aktiv waren, mittlerweile eine Pause eingelegt haben, oder das Cachen offenbar ganz sein liessen. Bei einigen liegen private oder berufliche Gruende vor, bei anderen weiss ich nicht woran es liegt.
Es gibt offenbar auch Cacher, denen es zuviele Caches gibt, und die deswegen keine Lust mehr haben.
Uebrigens, passt zwar nicht hierher, aber ich las kuerzlich im Profil von Bergsteiger, dass er im November aus dem Geocaching ausgestiegen ist.
Schade! Ich habe 2 seiner 3 Caches gemacht - haben mir beide sehr gut gefallen.
Cezanne
Ich hab das mal gemacht (beim Mur (http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?ID=47387) Cache). Wobei "Zertifikat" wohl etwas übertrieben ist, es waren kleine Zetterln (5x5cm) für die ersten zehn Finder. Auch Carsten (http://www.geocaching.com/seek/nearest.aspx?u=carsten) hat in seinen drei Caches etwas in der Art.
Naja, weder Deine Zettel noch die von Carsten wuerde ich als Zertifikat bezeichnen. In Deutschland finden sich oft sogar laminierte Urkunden (graphisch aufwendig gestaltet) und ziemlich gross.
Carstens Zettel waren, glaube ich, wenn ich mich recht erinnere (ich habe aber 2 Caches von ihm gemacht, bevor es die Zettel gab) nicht numeriert. Es war einfach eine Gratulation an die Finder, und im Fall von Old Stones stand, glaube ich, auch noch eine Wegempfehlung fuer den Rueckweg zum
Startpunkt drauf. Den Zettel von Old Stones habe ich mir sogar aufgehoben als Erinnerung - er mutete fuer mich nicht eigenartig an, waehrend das Brimborium, das mitunter z.B. in D gemacht wird, schon verwundert.
Cezanne
PlanetEarth
21.12.2003, 19:09
Bei manchen Caches ist es fuer mich unnachvollziehbar wieso sie so selten besucht werden, obwohl sie nicht so entlegen liegen, waehrend andere, von denen man vermuten koennte, dass sie nur selten besucht werden, haeufiger besucht werden.
Das kenne ich von den Wanderungen, die ich führe. Manchmal gehen nur 5 mit dann wieder 30. Da ich das schon ein paar Jährchen mache, weiß ich, dass es nur darauf ankommt, ob der/die Einzelne im Moment Lust dazu hat oder nicht. Bei den Caches ist es sicher ähnlich.
In der Steiermark kommt noch hinzu, dass einige Cacher, die zu Beginn sehr aktiv waren, mittlerweile eine Pause eingelegt haben, oder das Cachen offenbar ganz sein liessen. Bei einigen liegen private oder berufliche Gruende vor, bei anderen weiss ich nicht woran es liegt.
Im Moment ist Winter und da wird sicher der Eine oder die Andere pausieren. Ich habe selbst schon überlegt welche Caches ich im Winter machen will. Heute wäre z.B. der Hexenberg geplant gewesen. Ich habe dann wetterbedingt darauf verzichtet. Denn ich will das Cachen genießen und nicht absolvieren. Im Frühling ist die Gegend dort einfach prächtig.
Es gibt offenbar auch Cacher, denen es zuviele Caches gibt, und die deswegen keine Lust mehr haben.
:?:
Uebrigens, passt zwar nicht hierher, aber ich las kuerzlich im Profil von Bergsteiger, dass er im November aus dem Geocaching ausgestiegen ist. Schade! Ich habe 2 seiner 3 Caches gemacht - haben mir beide sehr gut gefallen.
Finde ich auch sehr schade. Der Roadrunner war ein Gedicht von einem Cache. Aber vielleicht überlegt er es sich ja noch... :wink:
Im Moment ist Winter und da wird sicher der Eine oder die Andere pausieren. Ich habe selbst schon überlegt welche Caches ich im Winter machen will.
Ich meinte aber die zurueckliegende warme Saison. Vom Winter sprach ich nicht. Ich bin im Moment auch nicht sehr aktiv - die Tage sind im Winter kurz und ich mag im Winter auch keine langene Autofahrten auf kleinen Straesschen, schon gar nicht bei unsicherem Wetter, machen muessen.
Es gibt offenbar auch Cacher, denen es zuviele Caches gibt, und die deswegen keine Lust mehr haben.
:?:
Es ist genau so gemeint, wie es dort steht, aber ich kann es persoenlich auch nicht nachvollziehen. Die Situation mit sovielen Caches sei angeblich zu unuebersichtlich.
Finde ich auch sehr schade. Der Roadrunner war ein Gedicht von einem Cache. Aber vielleicht überlegt er es sich ja noch... :wink:
Kennt wer, der hier mitliest, Bergsteiger?
Cezanne
Vagabund
22.12.2003, 11:28
Ich kenne Bergsteiger icht persönlich, weiss aber dass er ein Arbeitskollege von Speedfreak ist, und den kenn ich echt gut.
Lg vagabund
Ich kenne Bergsteiger icht persönlich, weiss aber dass er ein Arbeitskollege von Speedfreak ist, und den kenn ich echt gut.
Aha, vielleicht weiss Speedfreak, ob Bergsteiger aus persoenlichen Gruenden beschlossen hat seine Geocaching Aktivitaeten zu beenden, oder ob er sich ueber irgendwas (gc.com, andere Cacher, ... was auch immer) geaergert hat. Sollte letzteres zutreffen, waere es besonders schade. [Der CreVIce Cache kann nicht schuld sein - der ist erst im Dezember verloren gegangen.]
LG
Cezanne
Ist das so wichtig, ob Hobby oder Wettbewerb?
für mich ists ein Hobby - ein "Mehrwert" für die Wochenendwanderung, cachen ist manchmal (leider zu selten) Motivation für mein gehunfreudiges Kind. Aber mich stört auch nicht, wenn ein anderer einen Wettbewerb draus macht, solange er sich nicht ausgerechnet mit mir messen will ;-) Ich suche nicht unbedingt einen Cache, sondern ich will z.B. in den Wienerwald und schau halt, was es dort noch gibt. Innenstadtcaches, die werde ich irgenwann machen, wenn ich keine Lust auf Wald habe (und das ist halt sehr selten...) oder wenn es schon sehr spät ist.
ad First Find: Die Bedeutung von First Finds ist uns erst durch die Logs bewußt worden und dann haben wir spontan entschlossen, Rodaun-Rocks mit einem FF zu beehren. Erst nachher ist uns aufgefallen, daß wir sowieso schon welche hatten. Beim Friedhof der Namenlosen habe ich am Freitag die anderen gefragt, ob sie cachen wollen. Da der Cache eine halbe Stunde vom Arbeitsplatz entfernt liegt, ist er eine einmalige Chance, daß endlich wieder einmal alle Erwachsenen des Teams einen Cache zusammen finden. Und das ist mir wichtiger als der First find (wir wären dank Gavriel sowieso nur 2. gewesen, das wußte ich aber nicht)
Und da ich Beta-Geher für Johannes bin(ist derjenige von uns, der die Caches versteckt): ich finde noch etliche Fehler in der Beschreibung und weiß daher, daß es vielleicht gar nicht so gut ist, erster zu sein ;-)
Was den 'falschen' Log betrifft: auch da habe ich die Wogen nicht verstanden. Wenn ich den Schatz für mich als gefunden betrachte, dann logge ich ihn eben als gefunden. Implizit wurde dem Owner sowieso angeboten, seine Missbilligung zu äußern. Wenn dem das auch egal ist, dann kann doch den anderen der Log ebenfalls wurscht sein. Es betrifft nur die Statistiken von Owner und Logger - oder?
In Amsterdam wurde mir vom Owner eines Caches angeboten, ihn zu loggen (war bei seiner Check-tour mit). Ich hätte mich ins Logbuch eintragen können, hab das aber als unkorrekt gewertet, da ich ja nichts zum Finden beigetragen habe, andere haben die Chance genützt.
ad mangelnde Vorsicht, vor allem in Bezug auf Crevice: ich schließe mich der Meinung von Cezanne an, gerade dort war 100%ige Vorsicht unmöglich und auch ich mußte achtgeben, nicht ins Wasser zu fallen.
lg Dunja
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